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Robbie Rogers im Dezember, nachdem sein Team den Pokal der Major League Soccer gewonnen hat

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat den schwulen Fußballprofi Robbie Rogers am Montag bei einem Empfang des Teams von Los Angeles Galaxy im Weißen Haus für seinen offenen Umgang mit seiner Homosexualität gelobt.

"Ich möchte anerkennen, was Robbie Rogers von Galaxy für viele Menschen getan hat, als er seinen Weg als einer der ersten offen schwulen Sportprofis gegangen ist", erklärte Obama. "Ich nehme an, dass Robbie als Athlet vor allem gewinnen will – darum geht es ja im Wettkampf. Aber Robbie, du hast auch viele Leute hier im Land und auf der ganzen Welt inspiriert und wir sind sehr stolz auf dich." Rogers erklärte später, er sei über die Worte des Präsidenten "sehr überrascht gewesen".

Mit dem Empfang ehrte Obama das Galaxy-Team, weil es zum dritten Mal in Folge amerikanisch-kanadischer Fußballmeister geworden ist. Galaxy hatte sich im Dezember mit 2:1 nach Verlängerung im Finale gegen die Mannschaft von New England Revolution durchgesetzt.

In den letzten Monaten war Robbie Rogers wiederholt im Gespräch: Im November veröffentlichte er die Autobiografie "Coming Out to Play". Zudem kündigte das Network ABC an, eine Comedyserie über einen schwulen Fußballer drehen zu wollen, die vom Coming-out Rogers' inspiriert wurde (queer.de berichtete). (dk)