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  • 04.02.2015           15      Teilen:   |

Elephant Man

Protest gegen Hasssänger-Auftritt in Leipzig

Trotz der bunten Haare fordert Elephant Man in einem seinen Lieder: "Queers must be killed"
Trotz der bunten Haare fordert Elephant Man in einem seinen Lieder: "Queers must be killed"

Die Leipziger CSD-Organisatoren und andere Gruppen haben den für Donnerstag geplanten Auftritt des homophoben Künstlers Elephant Man in der größten Stadt Sachsens kritisiert.

Der 39-jährige Jamaikaner soll im Leipziger Distillery-Club auftreten, obwohl er in Liedern zur Ermordung von Homosexuellen aufruft. Dagegen protestieren mehrere Gruppen in einem Offenen Brief. Neben dem CSD Leipzig gehören der Rosa Linde Leipzig e.V., die Aids-Hilfe Leipzig und Kathrin Darlatt, die gleichstellungspolitische Referentin der Stadt, zu den Unterzeichnern.

In dem Brief heißt es, dass es für die Veranstalter noch nicht zu spät sei, den Künstler auszuladen. Sie kritisieren, dass Elephant Man sich zwar vor Europa-Tourneen von den Mord-Aufrufen distanziere. "Es ist allerdings bekannt, dass die scheinbare Distanzierung im besten Fall bis zur Grenze der EU gültig ist. In Jamaika sind die fragwürdigen Lieder nach wie vor im Repertoire und eine gute Einnahmequelle für den Künstler", so die Unterzeichner.

Der Konzert-Veranstalter Teambirnenpfeffi argumentiert dagegen, dass Elephant Man ein "wirklich großartiger Künstler" sei, den man nicht auf das Wort "Hasssänger" reduzieren könne.

Am Freitag soll Elephant Man auch in Frankfurt am Main auftreten, was bereits von der Stadtverordnetenversammlung kritisiert wurde (queer.de berichtete).

2009 hatte der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck Elephant Man mit Neo-Nazi-Bands verglichen. Man müsse verhindern, dass in Deutschland mit einer solchen Art von Musik Geld verdient werde, erklärte er damals (queer.de berichtete). Der Hintergrund: Elephant Man ruft in mehreren Songs zur Gewalt gegen Schwule auf. So heißt es in seinem Song "A Nuh Fi Wi Fault": "Queers must be killed! Take them by surprise". Auch in Liedern wie "Log On" und "We Nuh Like Gay" fordert er die Tötung von homosexuellen Männern. (dk)

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Tags: elephant man, leipzig, csd
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Reaktionen zu "Protest gegen Hasssänger-Auftritt in Leipzig"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
04.02.2015
16:06:22


(+9, 9 Votes)

Von Freakshow
Aus Leipzig (Sachsen)
Mitglied seit 03.02.2015


Vielen vielen Dank Leute!!


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#2
04.02.2015
17:26:18
Via Handy


(+10, 10 Votes)

Von Timon


Wir brauchen endlich Gesetze, die sowas von vornherein unterbinden.


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#3
04.02.2015
17:27:40


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #1 von Freakshow


Immer wieder gerne!


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#4
04.02.2015
21:31:49


(+10, 10 Votes)

Von ehemaligem User joshylein


einreise verbot auf Lebenszeit für ihn!!!!


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#5
04.02.2015
22:02:09


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #4 von joshylein


Das unterschreibe ich sofort!


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#6
05.02.2015
01:43:28


(-10, 12 Votes)

Von JAmiComFram


schonmal was vom Artikel. 5 des Grundgesetzes gehört? NENNT SICH KUNSTFREIHEIT UND DECKT SO GUT WIE ALLES ;) Mann kanns auch wirklich übertreiben in eurem Verein


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#7
05.02.2015
06:19:36
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von Walldemort


Kunstfreiheit??? Was wohl los wäre, wenn er in seinen Songs zur Ermordung von Juden oder Frauen oder Sinti oder Alten aufriefe?! Aber mit den Homos kann man's ja machen, da ist der Aufruf zu Hass und Gewalt dann "Kunst" und die Konzertveranstalter dürfen sich mit Mordaufrufen die Taschen voll machen. Da wird mir echt schlecht!!


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#8
05.02.2015
10:15:37


(+10, 10 Votes)

Von ehemaligem User joshylein
Antwort zu Kommentar #6 von JAmiComFram


Du nennst auf ruf zum Mord, Gewalt und Hass .. Kunstfreiheit neine die Kunstfreiheit deckt nicht alles ab !!!!

Sonst könnten sich auch Sexualstraftäter und Mörder drauf berufen, also welchen Horizont haben hier einige das tut ja schon weh !!!

Und erschreckend wie schnell man Menschenrechte und Menschenwürde vergisst wenn dadrum gibt selbst ein wenig "Spaß" haben zu wollen widerlich!


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#9
05.02.2015
13:48:48


(+7, 7 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013
Antwort zu Kommentar #6 von JAmiComFram


Mr. Bryant ruft in seinen Songs wie "Log on" oder "A Nuh Fi Wi Fault" Dritte zur Gewalt und zum Mord an Homosexuellen auf, was den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen dürfte und damit nicht durch die Kunstfreiheit hierzulande gedeckt ist.
Seine Distanzierung von früheren Liedern ist zudem unglaubhaft, da man beispielsweise die o.g. Lieder in Deutschland käuflich erwerben kann, er sie also nicht vom Markt zurückgezogen hat, sondern in ihnen weiterhin seine Hassbotschaften auch in Deutschland verbreitet.

Diesem Hassprediger keine Bühne zu bieten, zeugt von Respekt vor der Würde jedes Menschen. Umgekehrt muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, aus monetären Gründen, Vergnügungssucht, Ignoranz oder anderen Gründen beteiligt zu sein an der Hassverbreitung des Mr. Bryant, ob als Veranstalter oder als Besucher.

Die sog. "Wagnerianer" relativieren gern den widerwärtigen Antisemitismus ihres "Meisters aus Bayreuth" um sich dem Genuss seiner Werke ohne schlechtes Gewissen hingeben zu können.
Die "Elephant People" scheinen zuweilen aus ähnlichen Gründen die mörderische Homosexuellenfeindlichkeit ihres Idols zu relativieren oder zu ignorieren. Man sollte es ihnen nicht durchgehen lassen.


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#10
05.02.2015
16:16:38


(+5, 5 Votes)

Von HonestAbe
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 24.06.2012


Naja, warum nennt sich der Schwachkopf schon "Elephant Man"? Doch wahrscheinlich weil er klarstellen will, dass er einen dicken Schwanz hat, oder? Die Wahrheit ist dann meistens, dass so jemand bis auf ein kleines, vertrocknetes Anabolika-Würmchen nichts zu bieten hat. Genauso mit den Mordaufrufen gegen Schwule. Da wird ein innerer Konflikt nach außen gekehrt. Generell hat doch einfach jeder, der unbedingt Hass-Botschaften senden muss, ein persönliches Problem.

Oder aber er macht das alles aus reinem Kalkül, weil er so eben negativ auffällt und dumme Leute finden so etwas ganz einfach geil und bewundern solche Typen. Mich würde wirklich mal interessieren, wie die typische Zielgruppe dieses Monsters aussieht. Wahrscheinlich jung, männlich, dumm und leicht zu beeinflussen. Typische Opfer eben, die schließlich zu Tätern werden, sobald sich die Gelegenheit ergibt. Dann können sie wenigstens einmal für ganz kurze Zeit so toll sein, wie ihr Idol mit dem (vermeintlich) dicken Schwanz.


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