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Kommentare zu:
DAH kritisiert Pläne zur Kondompflicht


#21 TheDadProfil
  • 07.02.2015, 00:53hHannover
  • Antwort auf #19 von Dont_talk_about
  • Äh ?

    ""(ich stelle mir Freier immer sehr unattraktiv vor, so dass ich mich von den Forumskollegen nicht sexuell angezogen fühle)""..

    Klingt nach Selbst-Kasteiung in der Selbst-gewählten Klause einer abseits gelegenen Abtei, um ja nicht seinen Bedürfnissen nachzukommen..

    Mit solchen Geschichten verdienen sich gute Psychologen ihre Yachten..

    ""wo es auch um den proletarischem Charm der junger Männer ging""..

    Ältere Proletarier haben also weniger Charme ?
    Oder gar keinen mehr ?
    Ich will das nicht weiter vertiefen..
    Dafür das Cover eines Songs von Ina Müller :

    www.youtube.com/watch?v=2sl5JeNQ_1Y

    ""Zum Thema: Wegen des Kondomzwangs herrscht in den Foren die pure Panik.""..

    Zu Recht..
    Denn..
    ""Das Konzept der FKK-Clubs beruht ganz wesentlich auf FO.""..

    Wer sich so in Gefahr bringt, und mehr "Angst" vor der Strafe wegen des verweigerten Kondomes bei Sex mit einem völlig fremden Menschen hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen..

    ""Du scheinst aber alles eher durch die Brille von schwulem Sex ohne finanziellen Interessen zu sehen.""..

    Nöö..
    Ich sehe das aus der Sicht des gesundheitlichen Aspektes, der für alle SexarbeiterInnen gilt :

    Die eigene Gesundheit ist das größte Kapital..

    Alles andere was Du dort ansprichst hat eine "moralische" Komponente..

    Moral erschließt sich mir konzeptionell nicht, weil sie eine Erfindung der Religionen zur Bewertung des Verhaltens anderer Menschen ist..

    ""Es ist doch abwegig anzunehmen, dass Prostitution in einem vergleichbaren Umfang (!) in der Illegalität weiter betrieben würde. Höchstens 10 % der Freier würden in der Illegalität weiterpoppen""..

    Die Erhebungen der Gesundheitsämter und der DAH sagen dazu etwas anderes aus..

    Übrigens..
    Deine Diskussionspartner in den entsprechenden Foren auch, denn von denen will sich ja fast keiner dieser Verpflichtung unterwerfen, und sie suchen ständig nach Auswegen sowohl das Kondom als auch die drohende Strafe zu umgehen..
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#22 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.02.2015, 19:10h
  • Antwort auf #16 von joshylein
  • Tja, DENKEN hat noch keinem geschadet, Schätzchen. Statt alles ins Lächerliche zu ziehen, was Du nicht verstehst - oder nicht verstehen willst - solltest Du Dich lieber informieren. Meinen Rat an "Heiner" bzgl. Infos aus erster Hand gebe ich gerne auch an DICH weiter. Könnte Dir nicht schaden. Vorausgesetzt natürlich, unser "Herr" Joshylein fühlt sich nicht als was "besseres", sondern ist bereit mit Männern zu sprechen, die als Stricher/Escort arbeiten. Grins...
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#23 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.02.2015, 19:23h
  • Antwort auf #19 von Dont_talk_about
  • " (ich stelle mir Freier immer sehr unattraktiv vor, so dass ich mich von den Forumskollegen nicht sexuell angezogen fühle)."
    Sind sie aber nicht. Manche ja, aber nicht alle. Du solltest vielleicht mal Deiner "Fantasie" ein paar reale Eindrücke beisteuern.

    "Allerdings wird mir immer wieder vorgeworfen, dass ich keine Berichte beisteuere"
    Ist vielleicht auch besser, wenn Du selbst damit keine Erfahrung hast.

    "Wegen des Kondomzwangs herrscht in den Foren die pure Panik. Das Konzept der FKK-Clubs beruht ganz wesentlich auf FO. "
    Schon klar. Die Leute wollen natürlich um jeden Preis ihr unverantwortliches "Bareback" durchsetzen. An die gesundheitlichen Risiken der Prostituierten - egal ob männlich oder weiblich - denkt da keiner. Es geht denen ja nur ums EIGENE "vermeintliche" Vergnügen.

    "Übrigens reicht es für die Bestrafung, wenn der Gast im Vorgespräch von einem Lockvogel überführt wird. Der Akt muss also gar nicht vollzogen werden"
    Das hast Du falsch geschildert.
    1. gibt es kein "Vorgespräch" mit einem "Lockvogel", sondern lediglich ein "Kundengespräch" zwischen einem Kunden (für nicht Szene-Leute: Freier) und einem Stricher/Escort, in dem die Modalitäten und Wünsche des Kunden geklärt werden, 2. ist es ganz einfach so, dass die Stricher/Escorts - falls dieses Gesetz bzgl. Kondomzwang wirklich durchgeht und auch umgesetzt wird - natürlich das Recht haben, einen 'Deal' mit einem Freier abzulehnen, wenn der sich weigert, einen Gummi zu benutzen. In diesem Fall würde dann natürlich auch eine "Verfehlung" dieses betreffenden Freiers vorliegen, was eine mögliche - Betonung auf mögliche! - Bestrafung hätte. Eine sichere Strafe gäbe es nur, wenn es zwischen Freier und Stricher/Escort auch wirklich zum Sex (Blowjob oder Fick) käme - der Akt also "vollzogen werden würde" (wie Du Dich auszudrücken beliebst).
    3. ist es durchaus ab und zu mal so, dass ein Stricher/Escort mit einem Freier verhandelt, die sich aber nicht einig werden (aus welchen Gründen auch immer) und den 'Deal' bzgl. Sex dann ein anderer Stricher übernimmt. Das hat absolut nichts mit irgendwelchen "Lockvögeln" zu tun. Die Praxis der "Lockvögel" überlassen wir großzügig den homophoben Bullen. Die haben da ja inzwischen (z.B. durch die "Lockvogel"-Toiletten in unserem Land) schon jahrzehntelange Übung.
    Da brauchen wir Schwulen nicht auch noch auf solche billigen Tricks zurückgreifen, oder?!
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#24 Dont_talk_aboutProfil
  • 07.02.2015, 22:23hFrankfurt
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • ""Das Konzept der FKK-Clubs beruht ganz wesentlich auf FO.""..

    "Wer sich so in Gefahr bringt, und mehr "Angst" vor der Strafe wegen des verweigerten Kondomes bei Sex mit einem völlig fremden Menschen hat, dem ist eh nicht mehr zu helfen.."

    @The Dad

    Beim Oralverkehr sind die Infektionrisiken ungleich verteilt. Die Forumskollegen, die sich von den CDLs ohne Kondom einen blasen lassen, gehen ein überschaubares Risiko ein, während es für die blasenden Damen durchaus gefährlich ist, vor allem wegen der großen Anzahl an Kontakten
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#25 Dont_talk_aboutProfil
  • 07.02.2015, 22:37hFrankfurt
  • Antwort auf #23 von Robby69
  • @Robby69

    Ich habe den Eindruck, dass Du einige Dinge etwas durcheinander wirfst

    1) Auch heute schon ist es jedem Sexworker m/w
    (entschudlige bitte, dass ich mich aufgrund meiner Forenerfahrung nur mit der weiblichen Variante auskenne) erlaubt, einen Gast abzulehnen und zwar unabhängig davon, ob der Gast auf das Kondom verzichten will

    2) Ich rede hier nur von FO (Oralverkehr ohne Kondom), was Clubstandard ist. Das fällt meines Wissens rein begrifflich nicht unter "Bareback".

    3) Wenn FO verboten wird, muss der Kunde vor dem Zimmern die Dame explizit fragen, ob sie es trotzdem macht (heute ist es gerade umgekehrt). Die meisten werden es machen. Wenn der Forumskollege das Gespräch jedoch mit einem polizeilichen Lockvogel führt, dann ist die Strafe zu 99 % sicher. Er ist dann überführt. Da ist dann nichts mehr mit "Aussage gegen Aussage".
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#26 TheDadProfil
#27 Dont_talk_aboutProfil
#28 TheDadProfil
  • 07.02.2015, 23:08hHannover
  • Antwort auf #25 von Dont_talk_about
  • Zu 1.. Darum geht´s gar nicht..
    Vor allem nicht bei Menschen die zur Sexarbeit gezwungen werden, das war die Anmerkung..

    Zu 2.. Das ist trotzdem eine Form von Barback, wenn es zum Abschuß kommt..
    Aus gesundheitlichen Aspekten ist das unverantwortlich..

    Zu 3 : Wieso eigentlich "vor den zimmern" ?
    Das Szenario im Zimmer und der Fuffi oben drauf ist Dir also nicht bekannt ?

    Mann, Mann..
    Es ist und bleibt gesundheitlich unverantwortlich, auch jetzt schon, und es ist egal ob es sich um Oralverkehr oder um Vaginal/Anal-Verkehr handelt..

    Das "Problem" ist die Menge der Kontakte, und im Übrigem geht es nicht allein um HIV, sondern auch um HEP, HPV, und dieverse andere Viren und Bakterien, die austauschbar von einem Kunden über den Sexarbeiter zum anderem wandern..

    Was diese "Forumskollegen" betrifft, die hier schlichtweg die Tatsachen ignorieren, und im Hinterkopf immer noch dem blödsinnigem Gedanken anhängen, HIV und AIDS beträfe sie als Hete nicht, und schon gar nicht, weil sie ja "nur" passiven "Oralverkehr" betreiben würden..

    Denen muß man schon quasi den juckenden Tripper an die Nille "wünschen", um sie eines anderen zu belehren..

    Echt unglaublich..
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#29 Dont_talk_aboutProfil
  • 07.02.2015, 23:21hFrankfurt
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Als schwuler Mann bin ich selber mit einer HIV-Hypochondrie aufgewachsen. Deshalb haben mich die Berichte aus den FKK-Clubs auch anfangs gekruselt (die Damen lecken, FT etc). Bei den Heten sind HIV und anderes aber einfach viel weniger verbreitet. Deshalb ist das nicht vergleichbar.
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#30 TheDadProfil
  • 08.02.2015, 01:40hHannover
  • Antwort auf #29 von Dont_talk_about
  • ""HIV-Hypochondrie""..

    Äh ?

    Hypochonder sind im allgemeinen Menschen die an sich selbst Symptome entdecken, und diese dann Krankheiten zuordnen, die sie gar nicht haben..

    Die anfängliche Hetze der Bayrischen Staatsregierung namentlich durch den Kreisverwaltungsreferenten Gauweiler, der von "Volksschädlingen" sprach, und sich anschickte die gesamte Schwule Münchener Subkultur zu zerstören, in seinem Wahn die dort "vorherrschenden Seuchenherde" müssten ausgerottet werden, ist wohl kaum als "hypochondrie" zu diffamieren..

    Die HYSTERIE dieser Jahre, ausgelöst durch die skandalöse Berichterstattung der Springer-Presse, auf deren anfahrenden Deportations-Zug auch STERN und SPIEGEL aufsprangen, die sich anmaßten mit Pseudo-Wissenschaftlichen Artikeln Licht ins Dunkel bringen zu wollen, was mehr als gründlich misslang, setzt sich bis Heute in der irrigen Annahme fort, die Infektionsrate unter Heterosexuellen sei irgendwie "geringer", weil die Referenzgruppe der Heten größer sei..

    Blödsinn..
    Die absolute Anzahl an Infizierten ist bei Heten mindestens gleich hoch..

    Dem entgegen lassen sich Heten noch seltener Testen, was die jährlich veröffentlichten Zahlen der DAH verfälscht, aber gleichzeitig eben bedeutet, das die Anzahl der unbekannt Infizierten Heten ungleich höher ist, als bei Schwulen oder Bi-Männern..

    Zu dieser Gruppe der Heten muß auch die überwiegende Zahl der IV-Drogen-gebraucher gezählt werden, die sich eben nicht über so genannten MSM infiziert haben..

    Die Verbreitung von HEP, Tripper und Schanker, mit Syphilis und vor allem HPV ist unter Heten ungleich höher..

    Die Entstehung von Eierstock-Krebs wird durch die Infektion mit HPV signifikant gefördert..
    Dieser Virus läßt sich bei Frauen die an diesem Krebs erkrankt sind zu über 98 % in den Tumoren nachweisen..

    Die Impf-Kampagnen zu HPV für junge Mädchen zeigen erste Erfolge, denn die Anzahl erkrankter Mädchen und junger Frauen bis zum 30.Lebensjahr ist bereits zurückgegangen..

    Mädchen alleine zu impfen genügt hier aber nicht, um einen "Herden-Effekt" zu erreichen, und die Verbreitung von HPV zu unterbrechen, und so gibt es bereits sei mehr als 2 Jahren die Überlegung auch alle Jungen ab dem 10. Lebensjahr gegen HPV zu impfen..

    Eine ähnliche Problematik steht uns auch im Kampf gegen HIV und AIDS bevor, denn bei Verfügbarkeit eines Impfstoffes nur die Gruppe der MSM zu impfen wird nicht genügen um die Verbreitung zu stoppen, oder real signifikant abzusenken..
    Auch eine HIV-Impfung wird sich an die Heten richten müssen, um erfolgreich die Verbreitung von HIV einzudämmen..

    Diese Negation, Heten seien ja gar nicht so stark betroffen, muß endlich durchbrochen werden, denn sie zerstört schon Heute den möglichen Erfolg einer künftigen Impf-Kampagne gegen HIV..
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