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Szenenfoto aus "Du sollst nicht lieben": In dem Spielfilm von Haim Tabakman verliebt sich der streng gläubige Jerusalemer Metzger Aaron in seine Aushilfe Ezri

Vom 19. bis 22. Februar veranstalten das Jüdische Museum Franken und das Babylon Kino in Fürth zum ersten Mal die Jüdischen Filmtage. Einen Schwerpunkt wird auf den schwulen Film aus Israel gelegt.

Gezeigt werden insgesamt 14 Beiträge, darunter "Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die aktuelle Aspekte jüdischen Lebens in all seiner Vielfalt zeigen, gängige Klischees des 'Jüdischen' konterkarieren und die Möglichkeit zur breiten Diskussion in der Gesellschaft schaffen", wie es in einer Mitteilung der Veranstalter heißt.

Zum schwulen Schwerpunkt gehören der Dokumentarfilm "Bear With Me", der einen intimen Blick auf Israels Bärenszene wirft und bisher nicht auf deutschen Leinwänden zu sehen war. Erotisch und provokativ gibt sich "Liebesbriefe eines Unbekannten", die Verfilmung eines Bestsellers von Yossi Avni-Levy (queer.de berichtete). Sieben preisgekrönte Kurzfilme sind in der Kurzfilmrolle "Gay Shorts Israel" versammelt.

Der Spielfilm "Du sollst nicht lieben" von Haim Tabakman schließlich widmet sich der homosexuellen Liebe im Spannungsfeld des orthodoxen jüdischen Glaubens (queer.de berichtete). Zu diesem Film wird es am Samstag, den 21. Februar auch eine Podiumsdiskussion geben. (cw)

Youtube | Trailer zur Bären-Doku "Bear With Me"