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Hochzeitsreise zum Wiener Opernball

Harald Glööckler hat sich verpartnert


Nach 26 Jahren Beziehung haben Harald Glööckler und sein Freund Ringe getauscht. Zur Zeremonie auf dem Standesamt war nur der dpa-Fotograf zugelassen (Bild: Konstantin Eulenburg)

Der Stardesigner hat am Mittwochvormittag seinem Partner Dieter Schroth in Berlin das Ja-Wort gegeben.

Pompöös heiraten – jetzt ist es bei den beiden passiert. Still und heimlich, aber dem Vernehmen nach mit viel Glanz und Glamour, haben sich Modezar Harald Glööckler und sein langjähriger Lebensgefährte und Wegbegleiter Dieter Schroth am 11. Februar um 11 Uhr in Berlin verpartnert. Verlobt hatte sich das schwule Paar bereits am 7. Februar des vergangenen Jahres auf dem Wiener Opernball (queer.de berichtete)

Glööckler trug eine weiß goldene Barock-Jacke aus weißem Seidensamt mit goldenen Applikationen, Dieter Schroth einen schwarzen Anzug. Die Ringe sind aus Weißgold und eine Sonderanfertigung eines Juweliers aus Pforzheim. Als Trauzeuge war ihr Hund Billy King dabei.

Gefeirt wird auf dem Wiener Opernball

Das frisch vermählte Paar begab sich direkt vom Standesamt zum Flughafen, von dem es in einem Privatjet seine Hochzeitsreise nach Wien antrat. Dort logiert das Paar im Hotel Sacher, wo es am Abend ein "pompööses Dinner" im kleinen Kreis geben soll.

Am Donnerstag präsentieren sich beide zusammen zum ersten Mal nach der Verpartnerung der Öffentlichkeit auf dem Wiener Opernball, wo in einer eigenen Loge gefeiert wird. Unter den geladenen Gästen befinden sich die Schlagersängerin Kristina Bach und der Opernsänger Oswald Musielski.

"In der Traumstadt Berlin heiraten, in der Kaiserstadt Wien pompöös feiern, das war schon immer mein Traum", erklärte Harald Glööckler.

Gegen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare

Der schwule Modemacher hatte 2012 für Schlagzeilen gesorgt, als er sich gegen Regenbogenfamilien aussprach (queer.de berichtete). "Ich stehe zu meinen konservativen Ansichten: Ich finde es falsch, wenn zwei Männer oder zwei Frauen Kinder adoptieren", hatte er dem Magazin "In" gesagt. "Ein Kind braucht einen Vater und eine Mutter, es braucht beide Pole in seinem Leben, deshalb werde ich niemals Kinder adoptieren."

Im Interview mit "In" hatte sich Kitsch-Fan Glööckler im Sommer 2012 auch zu möglichen Heiratsplänen geäußert: "Ich bin kein Verfechter der Ehe, da ich viele Ehen erlebt habe, die nicht so toll sind. Es geht mir um rechtliche Absicherungen." (cw)



#1 KonservativerAnonym
#2 OlliAnonym
  • 11.02.2015, 15:23h
  • Der Typ ist widerlich, oberflächlich, hässlich und zudem überbewertet, penetrant aufdringlich und überhaupt ist der doof.

    Aber wir sind ja tolerant... ;)
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#3 KlaroAnonym
  • 11.02.2015, 15:25h
  • "Ich bin kein Verfechter der Ehe, da ich viele Ehen erlebt habe, die nicht so toll sind. Es geht mir um rechtliche Absicherungen."

    Ob eine Zweierbeziehung toll ist oder nicht, hängt nicht davon ab, ob man sie Ehe oder Lebenspartnerschaft nennt.
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#4 HonestAbeProfil
#5 lucdfProfil
  • 11.02.2015, 16:34hköln
  • Glückwünsche! Dass er am Aschermittwoch immer noch genauso aussieht wie auf dem Foto ist schließlich seine Sache...
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#6 Tonner66Ehemaliges Profil
  • 11.02.2015, 17:06h
  • Ich bin wirklich tolerant und jeder kann sich verkleiden, bemalen und oder sonstiges in und an sich stecken und hängen. ABER dieser Glööckler ist wie ne übele Schmeißfliege!Schillernd und grün/schwarz glänzend aber im Grunde einfach nervig und lästig. Er wird immer ne Schwäbische Dorftrulla bleiben! Trotz allem herzlichen Glückwunsch zur "Hochzeit" !
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#7 *Gollum*Anonym
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 11.02.2015, 17:22h
  • Antwort auf #2 von Olli
  • Ja natürlich und der Reichtum ist ihm wohl schon in den Schoß gelegt worden, gell? Leiste Du erst einmal das, was Herr Glööckler aufgebaut hat und dann sprechen wir uns wieder!
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#9 MiepmiepAnonym
  • 11.02.2015, 17:57h

  • Die Häme über das Aussehen und Auftreten dieses Paradiesvogels kann man sich getrost sparen, allzumal seine "konservativen" Ansichten zu Adoption und Regenbogenfamilien derart verkorkst und beschissen sind, dass man genug Sachliches hat, worüber man sich aufregen sollte. Ich sag mal so: Er wird weder die Bundeskanzlerin noch Erika Steinbach noch Birgit Kelle noch Beatrix von Storch einkleiden dürfen, da kann er verlauten lassen, was er will. *grins* Viel Blingbling, doch arm im Geiste...
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#10 Die _ErdeAnonym
  • 11.02.2015, 18:27h

  • Im Gegensatz zum "modernen" Berlin, ist dann die Adoption in der "Kaiserstadt" Wien möglich. Tja, mit der Angie an der Macht, gibt es nur Stillstand. Und Stillstand heißt Rückschritt!
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