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"Es Wird Besser Österreich"

Heteros angeflirtet: Das waren die Reaktionen


Filmemacher Gregor Schmidinger (links) fragt einen Fremden nach seiner Telefonnummer (Bild: Youtube)

Zum Valentinstag hat "Es Wird Besser Österreich" getestet, wie Passanten auf der Straße auf gleichgeschlechtliche Flirtversuche reagieren.

Ein spannendes Experiment aus Österreich mit versteckter Kamera, pünktlich zum Valentinstag am 14. Februar: Die Schauspielerin Christina "Nena" Kiesler und Filmemacher Gregor Schmidinger haben für "Es Wird Besser Österreich" getestet, wie wildfremde Passanten auf der Straße mit gleichgeschlechtlichen Flirtversuchen umgehen.

"Das Ergebnis hat mich selbst überrascht", erklärte Schmidinger. "Ich habe eigentlich erwartet, dass zumindest einige negative Reaktionen kommen werden." Kiesler, die ebenso positiv überrascht war, meinte: "Ein freundliches 'Nein danke' war die negativste Reaktion, die wir erlebt haben."

Auch als die Protagonisten anschließend über die versteckte Kamera und den Zweck des Projektes aufgeklärt wurden, waren nahezu alle bereit, auch im fertigen Video vorzukommen. "Das ist eine super Aktion, die unterstütze ich gerne", erklärte eine der Protagonistinnen.

LGBT-Jugendlichen soll Mut gemacht werden

Das "It Gets Better Project" ist eine amerikanische Organisation die nach einer Reihe von Selbstmorden homosexueller Jugendlicher von dem Aktivisten, Autor und Journalisten Dan Savage und seinem Ehemann Terry Miller 2010 gegründet wurde. Das Ziel des Projektes ist, schwulen, lesbischen, bisexuellen und transidenten Jugendlichen mit der Botschaft "Es Wird Besser" Mut zu machen. Es setz dabei vor allem auf Medien und soziale Netzwerke.

"Es Wird Besser Österreich" ist das offiziell österreichische Affiliate und möchte diese Botschaft an österreichische LGBT-Jugendliche weiterreichen. Sowohl auf der amerikanischen als auch auf der österreichischen Website finden sich unzählige Videobotschaften von LGBT, die ihre Geschichte erzählen und dadurch Mut und Kraft geben wollen. (cw/pm)

Youtube | Mit englischen Untertiteln: Video zum Flirt-Experiment in Wien


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.02.2015, 14:22h
  • Das Video ist wunderbar gemacht und überrascht, wie der/die eine oder andere darauf reagiert hat, nur die englischen Untertitel nerven, ansonsten ist alles in Ordnung!
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#2 SebiAnonym
#3 Rosa SoliAnonym
#4 wiking77
  • 13.02.2015, 15:33h
  • sehr sympathisch der junge Mann. Vielleicht sollte ich auch mal nach Wean fahr'n. Dem würd' ich meine Telefonnummer liebend gerne geben. Der Typ, der angeblich in zwei Tagen nach Istanbul fähr (siehe Film) wirkt nicht glaubhaft. Schade eigentlich. Ich wäre mit dem Reporter sehr gerne auf einen Cafe gegangen und danach .... da das hätte sich vielleicht ergeben. Es kommt sympathisch rüber, gewiss. Gefährlich ist so ein Unterfangen allemal. Aber was solls?
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#5 123456789Anonym
  • 13.02.2015, 15:51h
  • Wenn man als Mann fremde Männer anbaggert ohne dass man weiß ob die schwul sind, dann reagieren die meisten erstaunt, verdutzt und oft sehr abweisend. Ist der fremde Mann in einer Gruppe gibt es meist Gelächter.

    Schwule Flirtversuche werden von heterosexuellen Männern oft als Angriff auf die Männlichkeit empfunden und sind gesellschaftlich leider immer noch nicht akzeptiert.

    Wir sind noch weit von Normalität entfernt.
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#6 wiking77
  • 13.02.2015, 16:03h
  • Antwort auf #5 von 123456789
  • nicht nur nicht akzeptiert, manche reagieren mit offener Gewalt! Was das Schnuckelchen "Gregor" macht ist schon gefährlch für ihn. Aber wie schon gesagt, ich würd mit ihm schon auf einen Cafe (und evtl noch mehr) gehen.
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#7 LarsAnonym
  • 13.02.2015, 16:23h
  • Sehr süß, schöne Idee und toll umgesetzt. Respektvolle Freundlichkeit und Charme kann sehr viele Barrieren überspringen. Schöne Inspiration, auch fürs Flirten von "gleich" zu "gleich".
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#8 MeineFresseAnonym
#9 Anti Homo GesetzAnonym
  • 13.02.2015, 17:58h
  • Mal zwei männliche Jugendliche/junge Männer Hand in Hand auf der Straße gehen lassen oder knutschend in die U-Bahn setzen (kommt im Alltag - unabhängig vom Alter - so gut wie nicht vor), dann dürfte es aussagekräftigere Reaktionen geben.

    Schwule nehmen anscheinend gar nicht mehr wahr, wie unsichtbar sie im Alltag und öffentlichen Raum eigentlich sind und sich qua gesellschaftlicher Konditionierung und Programmierung machen (lassen).
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#10 balkoAnonym
  • 13.02.2015, 18:59h
  • im Film läufts so gut, weil am hellichten Tag in einer belebten Fußgängerzone gedreht wurde.

    Man müsste das gleiche mal im Dunkeln und in einer Gegend mit weniger Publikum machen. Das würde mich mehr überzeugen.
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