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Schwules Paar in Japan: Trotz einer boomenden Gay-Subkultur in den Metropolen wird Homosexualität in der Gesellschaft kaum thematisiert (Bild: tanzo / flickr / by-sa 2.0)

Im Bezirk Shibuya von Tokio können Lesben und Schwule künftig ihre Partnerschaften von den Behörden besiegeln lassen. Dies kündigte Bezirksbürgermeister Toshitake Kuwahara am Donnerstag an.

Shibuya will damit zu einer Gesellschaft beitragen, die "die Vielfältigkeit der Individuen wertschätzt", so Kuwahara. Gleichzeitig wolle man das Verständnis in der Bevölkerung für sexuelle Minderheiten fördern.

Die Bescheinigung hat allerdings – wie in Deutschland einst die "Hamburger Ehe" – überwiegend symbolischen Charakter, da die japanische Verfassung die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert. Dennoch könnte sie zumindest im Bezirk einige Diskriminierungen beseitigen. Bei einem Besuch im Krankenhaus würde man in Shibuya etwa künftig als Familienmitglied anerkannt werden. Auch die Wohnungssuche könnte sich durch das offzielle Partnerschaftszertifikat der Behörden leichter gestalten.

Shibuya mit rund 215.000 Einwohnern ist der bekannteste von Tokios 23 Bezirken. Weltweit berühmt ist er u.a. durch die Alle-gehen-Kreuzung am Shibuya-Bahnhof und den Hügel Dōgenzaka als ein Zentrum des Tokioer Nachtlebens. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.02.2015, 11:07h
  • Auch aus Japan kommen gute Neuigkeiten und ich denke, es werden viele Lesben und Schwule davon Gebrauch machen.
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#2 wiking77
  • 16.02.2015, 13:57h
  • ... süße Schnuckeln, die beiden aus Japan. Ich hoffe sie bleiben ganz lange glücklich miteinander!
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