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Afilias, globaler Anbieter von Registry-Services, hat mit ".lgbt" die erste Top-Level-Domain, die der queeren Community gewidmet ist, ins Internet gebracht. Ab sofort können Privatpersonen, Gruppen und Unternehmen einen .lgbt-Domain-Namen registrieren.

"Der großen und vielfältigen LGBT-Community steht nun eine Internetadresse zur Verfügung, die der Community einen exklusiven Kommunikationsraum bietet", erklärte Philipp Grabensee, Deputy Chairman and Co-Founder bei Afilias. "Die neue .lgbt-Domain bietet Email- und Website-Adressen, die sofort als 'LGBT-freundlich' erkannt werden können."

Fünf "Pioniere" seien bereits mit ihren Websites mit der neuen Domain online, erklärte Afilias am Montag: die Verlags-Plattform Boom Media, der Messeveranstalter Original LGBT Expo, die als "Philly Gay Lawyer" bekannte Rechtsanwältin Angela Giampolo, das auf Diversity spezialisierte Beratungsunternehmen Out Now sowie das englischsprachige Nachrichtenportal PinkNews.

Interessierte haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Wunschdomain bei einem der autorisierten Registrar-Partner zu registrieren. Weitere Informationen gibt es unter: get.LGBT. (cw/pm)



#1 RobinAnonym
  • 16.02.2015, 18:03h
  • Ich bin kein Freund solcher Domains, da sie homophobe Zensur sehr leicht machen.

    So braucht man nur eine Top-Level-Domain zu sperren und schon sind tausende GLBTI-Internetseiten gesperrt. So braucht man dann, wenn man zensieren will, nicht zig einzelne Adressen ausfindig machen (wo man auch mal eine übersehen kann).

    So macht man es halt homophoben Zensoren sehr leicht.
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#2 MalteAnonym
  • 16.02.2015, 19:26h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Doch nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Das sind doch nur pauschale Vorurteile, daß da irgendein Unbekannter irgendwas zensieren will. Wir leben schließlich in einem freiheitlich demokratischen Staat, wo es Gesetze gibt.

    Für die Benutzer sind die Domains eine große Erleichterung, weil man seine speziellen Seiten auf einen Blick erkennt und nicht mehr umständlich suchen muss.

    Was mich aber am meisten stört, ist daß das "I" fehlt bei "LGBT", da muss schleunigst nachgebessert werden.
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#3 RobinAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 EnyyoAnonym
  • 17.02.2015, 15:29h
  • So lange es "LGBT" und nicht "GLBT genannt wird, kann man die Sache eh vergessen.

    Ich finde es ein Unding, dass sich hier die Schwulen ein ritterliches "Ladies first" abringen, während Männer generell und Schwule insbesondere weltweit viel gefährlicher leben als Frauen und Lesben.

    Zitat aus "LGBT" bei Wikipedia: "Oft wurde auch den Frauen im Namen der Vortritt gelassen, unter anderem, weil sie weniger oft bemerkt werden."

    Für das "weniger oft bemerkt werden" kämpfen auch Emanzipationsgruppen usw. und haben ja inzwischen schon die Frauenquote durchgesetzt. Dafür hört man nichts von gefolterten/ermordeten Lesben im Islam und nur minimal im 2.WK.
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#6 Harry1972Profil
  • 17.02.2015, 15:57hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #5 von Enyyo
  • Pfui!

    Nee, jetzt mal im Ernst. Ich muss mir gar nix abringen. Was ich aber echt übel finde, ist Deine Argumentation. Ja, denkst Du denn, es gibt weniger Lesben als Schwule oder sie wären keiner Gewalt ausgesetzt?
    Frauen dürften weltweit mindestens gleich oft von Gewalt betroffen sein, wie Männer es sind. Sie sind aber oft unsichtbarer Gewalt ausgesetzt und deshalb brauche ich da auch gar nicht lange diskutieren und lasse der Damenwelt gerne den Vortritt.
    In solchen Dingen bin selbst ich diret als "wertkonservativ" zu bezeichnen.
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#7 Harry1972Profil
  • 17.02.2015, 16:08hBad Oeynhausen
  • Achso...

    Mit "wertkonservativ" meine ich jetzt nicht, daß ich es als Tradition begrüße, wenn Frauen weiterhin unter der Knute gehalten werden, damit sie so funktionieren, wie die Herren sich das denken ^^

    Da gibt es bei Männern ja solche und solche. Die einen haben erkannt, was gleiche Rechte für alle bedeuten und die anderen halten sich noch immer für die Krone der Schöpfung.
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