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Freund oder Feind: Aaron stellt die Zombiejäger um Rick Grimes vor neue Herausforderungen (Bild: AMC)

In der neuesten Folge der Zombie-Serie taucht mit Aaron erstmals ein Schwuler auf.

"The Walking Dead" erhält seine erste schwule Figur: Am Ende der neuesten Folge tritt Aaron ins Bild, der in der Comicvorlage als prominenteste schwule Figur gilt. Die Folge hatte am Sonntagabend im amerikanischen Kabelsender AMC Premiere, in Deutschland zeigte der Pay-TV-Kanal FOX die zehnte Episode der fünften Staffel einen Tag später.

In der Serie wird Aaron vom Newcomer Ross Marquand dargestellt. Er stellt sich in der Folge den Hauptfiguren Maggie (Lauren Cohan) und Sasha (Sonequa Martin-Green) mit den Worten "Ich bin ein Freund" vor. Die Gruppe um Rick Grimes (Andrew Lincoln) ist zu diesem Zeitpunkt allerdings sehr misstrauisch gegenüber Menschen, die sie in der Zombie-Welt treffen, weil sie in den letzten Folgen viele schlechte Erfahrungen gemacht und mehrere Gruppen-Mitglieder verloren haben. In der aktuellen Folge wird die Homosexualität der Figur noch nicht thematisiert.

Den Lesern der Comicreihe wird Aaron bekannt vorkommen. Er ist ab Ausgabe 67 als Bewohner der "Alexandria Safe Zone" vertreten und sucht mit seinem Lebenspartner Eric nach geeigneten Bewohnern für die Sicherheitszone. Noch ist allerdings unklar, wie weit die Geschichte in der Serie den Vorgängen in den Comics folgt, da sich die Produzenten hier in der Vergangenheit künstlerische Freiheiten erlaubt haben.

Youtube | Teaser für Folge 10 (ohne Aaron)

Bislang nur eine lesbische Nebenfigur


So sieht Aaron im Comic aus

In der 2011 gestarteten TV-Serie wurde mit Tara Chambler (Alanna Masterson) in der vierten Staffel erstmals eine lesbische Nebenfigur eingeführt. Zuvor hatten Blogger beklagt, dass in der Fernsehserie keine Handlungsstränge über LGBT enthalten sind, obgleich es mehrere in den Comics gibt (queer.de berichtete).

Zuletzt heizte Robert Kirkman, der Autor der Comics und ausführender Produzent der Fernsehserie, Gerüchte um eine schwule Figur an. Im August hatte er in einem neuen Comicheft geschrieben, dass er darüber nachdenke, ob das bislang sexuell nicht in Erscheinung getretene Sexsymbol Daryl (Norman Reedus) schwul sein könnte (queer.de berichtete). In der gleich nach einer Premierenfolge ausgestrahlten Live-Talkshow "Talking Dead" erklärte der 36-Jährige Ende November allerdings: "Ich wollte nur klarstellen, dass ich gesagt habe, dass es die Möglichkeit gibt. Ich hätte das in Ordnung gefunden, der Fernsehsender hätte das in Ordnung gefunden, aber wir haben es doch nicht gemacht. Ich kann es jetzt offiziell machen: Daryl Dixon ist heterosexuell." Er kündigte aber in der selben Sendung an, dass es noch in dieser Staffel "eine sehr zentrale schwule Figur" in der Fernsehserie geben werde.

In der neuesten "Talking Dead"-Ausgabe am Sonntag wurde eine Blitzumfrage unter Zuschauern durchgeführt, in der sie nach ihrem ersten Eindruck über Aaron gefragt wurden. Nur 19 Prozent sagten: "Er scheint nett zu sein", während ihn 81 Prozent für einen "freundlichen Kannibalen" hielten.



"The Walking Dead" ist der Quotenhit des kleinen Kabelkanals AMC: Die Serie erreicht bis zu 17 Millionen Zuschauer und damit weit mehr als die meisten Sendungen der großen Networks. In Deutschland ist sie für FOX ein Erfolgsgarant: Die Zombie-Serie konnte vergangene Woche mit 300.000 Zuschauern einen neuen Pay-TV-Einschaltquotenrekord aufstellen. (dk)



#1 jochenProfil
  • 17.02.2015, 13:42hmünchen
  • Bei der Serie schwank ich oft zwischen Gruseln oder Schmunzeln... , denn die Zombies wirken ja auch oft ungewollt komisch...

    Ich habe das Gefühl, dass die Serie ihre Höhepunkt überschritten hat. Es ist halt immer das Gleiche....
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#2 EnyyoAnonym
  • 17.02.2015, 15:15h
  • «Schwule Figur mischt "The Walking Dead" auf»

    Das passiert doch oft genug zu später (bzw. früher) Stunde in Darkrooms und nach manchen Parties, dass dort nur noch Untote herum schleichen...
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 ollinaieProfil
  • 17.02.2015, 16:54hSeligenstadt
  • Antwort auf #2 von Enyyo
  • "Das passiert doch oft genug zu später (bzw. früher) Stunde in Darkrooms und nach manchen Parties, dass dort nur noch Untote herum schleichen.."

    Ach, ist das so? Insider Knowledge?!
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#5 Harry1972Profil
  • 17.02.2015, 16:58hBad Oeynhausen
  • Ich hätte es spannender gefunden, wäre eine seit längerer Zeit agierende Figur wie Daryl um das Thema Schwulsein erweitert worden.
    Es gab bereits sexuelle Spannungen zwischen der Figur Daryl und einer Frau namens Carol. Es hätte mich interessiert, wie dass umgesetzt worden wäre.
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#6 Harry1972Profil
#7 Homonklin44Profil
  • 18.02.2015, 04:36hTauroa Point
  • Antwort auf #6 von Harry1972
  • *kugel* vor Lachen ;o)

    Auch in der Cruising Szene haben wir oft "The walking Dead" gedacht, wenn die Gestalten der Nacht dort angewackelt kamen. "The wanking dead" übertrifft das bislang Dagewesene.

    Schön, dass Kirkmann auch unsereinem die Chance gegeben hat, die Zombie-Apoakalypse spärlich zu überleben. Ich hoffe, die eingefleischten Fans der filmischen Rick-Gruppe kommen damit ebensogut klar, wie die Comic-Fans.

    'Daryl Dixon' hätte ich mir als Gay nicht so richtig denken können, obwohl er der coolste Typ in der ganzen Serie ist.

    Der Zenith scheint durch, das hat leider jedes Thema irgendwann geschafft, egal ob Geister, Gauchos oder Golden Girls.
    Mal sehen, ob die Serie noch ein paar Auftakte bringt...
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#8 AndreAnonym
  • 18.02.2015, 07:04h
  • Antwort auf #1 von jochen
  • Das ist ein Problem der Serie und ich persönlich finde dass die Tode der Figuren meist total überbewertet werden. Es hieß so oft "Hauptfigur wurde getötet"... in meinen Augen waren die meisten völlig austauschbar was die Rollen anging.
    Und auch was Figuren angehen die nicht dem Bild des männlichen, heterosexuellen und blauäugigen und am besten hell-haarigen Anglo-Amerikaner entsprechen... sagen wir es mal so, je weniger du diesem Bild entsprichst desto eher wirst du mit Stereotypen beladen.
    Daher habe ich nie ein echtes Interesse entwickelt und habe die Serie kaum noch auf meinem Radar.

    Und was die Zombies angeht: Ich weis nicht wie es jetzt ist aber trotz des Erfolges der 1. Staffel wurden den Machern für die 2. Staffel ordentlich die Mittel gekürzt und das zeigt sich dann in Ausstattung, Kamera und Drehbuch.
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#9 All aboutAnonym
  • 18.02.2015, 12:41h

  • Wie bei Filmen. In der Regel sind die ersten Filme/ Staffeln die besten und flauen dann ab.
    Gute Filmreihen können maximal eine Trilogie vertragen um noch theoretisches Potential zu haben als gutes Machwerk zu gelten.
    Aber aus profitgründen noch Teil 4 bis unendlich zu machen, geht meistens auf Kosten der Qualität. Mit wenigen Ausnahmen.
    Ähnlich bei Serien. Mehr als 3 Staffeln und es ist wenig von der Anziehung geblieben. Iegendwann ist die Idee abgenutzt, die Geschichten merkbar in die Länge gezogen und Langeweile macht sich breit.

    Anstatt gute Serien mit maximal 3 Staffeln auszustatten, an diese man sich Jahre später als gute Serie erinnert, wird mit immer neuen Staffeln und immer unglaubwürdigeren Schauspielerwechseln, die rein zufällig sterben weil sie keinen Bock mehr auf die Serie haben, genervt.
    Auch schwule Charaktere sollte man innerhalb der ersten Staffeln einführen, wenn es nicht nach " jetzt haben wir alles durch, nehmen wir noch einen Schwulen" wirken soll.ich bin eh nicht so der Serien Fan, es gibt zu wenig gut gemachte.
    Und wenn, dann nervt mich wie gesagt das unendlich in die Länge gezogenen.
    Fernsehen kann man deswegen ( ich weiß, auch sonst nicht) kaum noch gucken.
    Kaum noch interessante Filme, jeder Sender zeigt Dauerserien in Dauerschleife. Als Alternative hat man "Reality" Shows. Bravo
    Kein Wunder, das Einschaltquoten sinken und die Leute lieber im Internet stöbern als allabendlich die 1000. Folge von blabla zu sehen oder gar Grinsebohlen der den 100. Superstar sucht.
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