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Lesley Gore wurde 68 Jahre alt

"It's My Party" war der große Erfolg der lesbischen Sängerin und Songwriterin, die im Alter von 68 Jahren in New York einem Krebsleiden erlag.

Lesley Gore ist am Montag im Alter von 68 Jahren in einem Krankenhaus in Manhattan gestorben. Die Nichtraucherin starb an Lungenkrebs, wie ihre Lenbenspartnerin Lois Sasson bestätigte, mit der Gore seit 33 Jahren liiert gewesen war. Neben dem Nummer-eins-Hit "It's My Party" aus dem Jahr 1963 gehören die Sechzigerjahre-Hymnen "Judy's Turn to Cry", "She's A Fool", "Sunshine, Lollipops und Rainbows" und der feministische Klassiker "You Don't Own Me" zu ihren größten Kassenschlagern. 1980 erhielt sie zudem eine Oscar-Nominierung für den Titel "Out Here on My Own". Oscar und Golden Globe gab es für ihren Bruder für gemeinsame Kompositionen für den Soundtrack des Film-Musicals "Fame".

Gore wurde 1946 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren und wuchs im benachbarten New Jersey auf. Den Megaerfolg "It's My Party" nahm sie im Alter von 16 Jahren auf, als sie noch auf die Highschool ging. Der Song wurde unter anderem von Amy Winehouse gecovert.

Youtube | "Du besitzt mich nicht" schmetterte Lesley 1963 - zu einer Zeit, als in Deutschland Ehemänner ihren Frauen noch die Berufstätigkeit verbieten durften

Spätes Coming-out im Jahr 2005

Über ihre Homosexualität hat Gore erst viel später gesprochen, 2005 hatte sie ihr öffentliches Coming-out in einem Interview mit afterellen.com. Zuvor hatte sie ihre sexuelle Orientierung aber bereits halboffen gelebt. Ein Jahr vor ihrem Coming-out hatte sie das LGBT-Fernsehmagazin "In the Life" moderiert, das damals im öffentlichen-rechtlichen US-Sender PBS ausgestrahlt wurde.

In vielen deutschen Medien ist die sexuelle Orientierung von Gore noch nicht angekommen. So heißt es in einem AP-Artikel, dass sie einen männlichen "Lebensgefährten" gehabt habe, obgleich der weibliche Vorname Lois richtig angegeben wird. (dk)

Youtube | Lesleys größter Erfolg


#1 FinnAnonym
  • 17.02.2015, 20:16h
  • Ja, hatte ich eben im Auto schon im Radio gehört. Die haben einen ihrer größten Hits gespielt: It's my party.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.02.2015, 22:15h
  • Den Song "It's my party" kannte ich bisher nur von Dave Stewart & Barbara Gaskin. Daß es sich dabei um eine Coverversion handelte, erfuhr ich durch einen der Moderatoren der Musiksendung "Formel Eins". Daß sie die Originalinterpretin und lesbisch war, erfuhr ich erst jetzt, wo sie gestorben ist auf Queer.de!
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#3 AxelAnonym
#4 Harry1972Profil
  • 18.02.2015, 08:54hBad Oeynhausen
  • Als Kind hatte ich haufenweise Schallplatten mit amerikanischer Musik aus den 50er und 60er Jahren und auf jedem 2. Sampler, wo also Lieder verschiedener Interpreten vereint waren, war Lesley Gore vertreten und meistens mit "It's My Party".
    Jetzt habe ich einen ihrer Auftritte von 1989 gesehen und sie ein wenig bedauert, weil sie das Lied noch immer singen musste.

    Das hier ist aber ungleich schöner.

    www.youtube.com/watch?v=CmOrWG2FTbg
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#5 NicoAnonym
  • 18.02.2015, 11:39h
  • Antwort auf #4 von Harry1972

  • Da dieses Lied ja auch zu ihrer Karriere beigetragen hat, gibt es keinen Grund sie dafür zu bemitleiden.

    Viele Leute mit harten Jobs würden sicher jeden Tag dasselbe Lied singen, wenn sie dann davon leben könnten.
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#6 kuesschen11Profil
  • 18.02.2015, 13:12hDarmstadt
  • Danke Lesley Gore für die Musik. Ruhe in Frieden.

    Den Song "It's my party" mochte ich schon immer.
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#7 Harry1972Profil
  • 18.02.2015, 13:13hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #5 von Nico
  • Sie wirkte bei dem Auftritt 1989 in Australien sehr angestrengt und zu routiniert.
    Nach Spaß sah das nicht mehr aus, was aber eben nur mein Eindruck war. Sicher ist es legitim, sowas nicht nachzuempfinden.
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#8 Homonklin44Profil
  • 19.02.2015, 04:10hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von Harry1972
  • Das ist leider so eine Sache mit den 1-3 Hit-Wonders, oder Künstlern, die auf eine ganz bestimmte Zeit abonniert blieben, dass der Glamour irgendwann verbraucht ist, und die ihr restliches Leben praktisch nur noch tingeln sind.

    Es ist schade, dass Musik und Kunst oft nur die Kurzzeitkonsumenten begeistern, und wohl hängt es mit der Lebensgeschwindigkeit unserer Zeit zusammen, dass Gutes selten noch lange währt.

    Dennoch, die Musik ist, was uns bleibt, und die Erinnerungen. Sterne leuchten ewig.

    R.i.P.
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