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Schauspieler Channing Tatum (re.) wird bei der GLAAD-Gala den Preis an Roland Emmerich übergeben (Bild: Instagram)

Der schwäbische Meister des Katastrophenfilms wird von GLAAD für seinen Einsatz gegen Homophobie ausgezeichnet.

Die amerikanische LGBT-Gruppe GLAAD hat am Dienstag bekannt gegeben, dass der schwule Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor Roland Emmerich in diesem Jahr mit dem "Stephen F. Kolzack Award" ausgezeichnet wird. Mit dem Preis wird seit 1991 ein Mitglied der LGBT-Community geehrt, das in der Unterhaltungsbranche einen herausragenden Einsatz gegen Homo- und Transphobie gezeigt hat.

Die Auszeichnung soll am 21. März bei der 26. Gala für die "GLAAD Media Awards" in Los Angeles verliehen werden. Schauspieler Channing Tatum wird den Preis übergeben. Tatum hatte die Hauptrolle in Emmerichs Action-Thriller "White House Down" gespielt.

Emmerich hat gerade "Stonewall" abgedreht

"Als einer von Hollywoods begehrtesten Filmregisseuren hat Roland Emmerich Zuschauer in aller Welt unterhalten", erklärte GLAAD-Chefin Sarah Kate Ellis. Den Preis verdiene er aber nicht deshalb, sondern weil er sich seit Jahren für gleiche Rechte einsetze und an viele LGBT-Organisationen spende, etwa für obdachlose Jugendliche oder die Gleichstellung im Ehe-Recht (queer.de berichtete).

Außerdem erzähle der 59-Jährige in seinen Filmen Geschichten, die die Akzeptanz erhöhten. "Mit der bevorstehenden Premiere von 'Stonewall' werden Millionen Kinobesucher auf dem Globus sehen, wie schädlich Anti-LGBT-Diskriminierung ist. Sie werden auch etwas über die historischen Ausschreitungen erfahren, die Amerika für immer verändert haben", argumentierte Ellis. Der bereits abgedrehte Film über den Aufstand in der New Yorker Christopher Street im Jahr 1969, bei dem Jeremy Irvine und Jonathan Rhys Meyers mitspielen, befindet sich derzeit in der Postproduktion.

Im letzten Jahr wurde die transsexuelle Schauspielerin Laverne Cox ("Orange is the New Black") mit dem Kolzack Award geehrt. Zu den Preisträgern gehören unter anderem auch Rufus Wainwright, Martina Navratilova, Ellen DeGeneres und Sir Ian McKellen. Bei der Gala in Los Angeles (und einer weiteren in New York im Mai) werden zudem weitere Preise vergeben. So sind unter anderem "The Imitation Game" und "Pride" als herausragende Filme des Jahres nominiert worden.

Der aus Sindelfingen stammende Roland Emmerich gehört zu den erfolgreichsten Hollywood-Regisseuren der letzten Jahrzehnte. Mit Katastrophenfilmen wie "Independence Day", "Godzilla", "The Day After Tomorrow", "2012" oder Produktionen wie "Stargate" und "Der Patriot" hat er weltweit über 3,4 Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.02.2015, 16:20h
  • Emmerich hat diesen Preis verdient und Creampie Channing Tatum ist der passende Laudator dazu!
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#2 Michael43Anonym
  • 18.02.2015, 16:31h
  • Den Preis hat Roland Emmerich mehr als verdient.

    Er müßte eigentlich auch einen Stern in Berlin auf dem Walk of Fame längst haben. Es wundert mich, das er dort noch keinen Stern in Berlin erhalten hat.

    *
    boulevard-der-stars-berlin.de/stars/

    (Boulevard der Stars in Berlin)
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#3 FuZZZynessAnonym
#4 Miguel53deProfil
#5 Homonklin44Profil
  • 19.02.2015, 03:17hTauroa Point
  • Mister Epic Movie ;o) Ich habe seinen Aufstieg gerne verfolgt, er hat manche Filme bis zur Liebe im Detail nach meinem Geschmack, auch in den witzigen Szenen; umgesetzt.

    Über die Form von Jemandem muss ich mich nicht grämen. Der Inhalt ist, was zählt.

    Roland würde ich aussuchen, wenn ich die Möglichkeit hätte, einen Fantasy-Film aus "Bermuda" zu machen, ohne Zögern.

    Dass er seine Verdienste für weniger Erfolgreiche und Bedürftige einsetzt, ist ein Aspekt von Größe. Dafür muss er keine stundenlangen Dankesreden verfassen.

    Herzlichen Glückwunsch!
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#6 Thomas_BovermannEhemaliges Profil
  • 19.02.2015, 04:12h
  • Ich möchte Herrn Roland Emmerich - für den anstehenden Preis - recht herzlich gratulieren. Für mich ist er einer der besten Regisseure.
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#7 HeinerAnonym
  • 19.02.2015, 17:00h
  • Ich freue mich schon sehr auf seinen neuen Film "Stonewall" und kann es kaum erwarten, dass er ins Kino kommt.

    Hoffentlich wird der ähnlich gut wie "Milk". Und hoffentlich wird das so ein Blockbuster wie Emmerichs andere Filme, damit er auch viele Heteros erreicht.
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#8 Robby69Ehemaliges Profil
  • 19.02.2015, 19:24h
  • Antwort auf #7 von Heiner
  • Ein neuer "Blockbuster" wäre ihm wirklich zu gönnen. Ich fiebere, so wie Du, auch schon dem Kino-Start von "Stonewall" entgegen. Allerdings glaube ich nicht, dass diesen Film - wegen der Gay-Pride-Thematik - sehr viele Heten ansehen werden. Höchstens "solidarische" Heten.
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#9 Carsten ACAnonym
#10 Robby69Ehemaliges Profil