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Kommentare zu:
Stoppt den ADG-Entwurf


#11 TOMMYAnonym
  • 26.01.2005, 19:04h
  • Die Bundesregierung hat nun ein sogenanntes "Anti-Diskriminierungsgesetz" beschlossen, durch das angeblich Minderheiten wie Farbige, Behinderte oder auch Homosexuelle vor sogenannten "Diskriminierungen" in Form von verweigerten Vertragsabschlüssen "geschützt" werden sollen.

    Das hat zur Folge, daß die Vertragsfreiheit, d.h. die Freiheit, eigenverantwortlich zu entscheiden, was für Verträge ich mit wem (nicht) abschließe, quasi abgeschafft wird. Denn künftig kann sich ein Angehöriger einer der geschützten Minderheiten bei verweigertem Vertragsschluß stets darauf berufen, daß er ja wegen seiner Zugehörigkeit zu einer angeblich benachteiligten Gruppe "diskriminiert" wurde.

    Wo aber kommen wir in einer freiheitlichen Gesellschaft hin, wenn jeder sich aufgrund irgendwelcher vorgeblichen Minderheitenrechte in Jobs, Mietverhältnisse, Gaststätten und dergleichen einklagen kann? Gehört es nicht zum Wesen der Freiheit, daß man sich nicht rechtfertigen muß, wenn man mit irgendwem keine Geschäfte machen will?

    Ich bitte hier auch um Berücksichtigung der Tatsache, daß es nicht um den Schutz bereits bestehender sogenannter Dauerschuldverhältnisse geht. Es dürfte unumstritten sein, daß die Kündigung z.B. eines Mietvertrages wegen der Homosexualität des Mieters oder einer Arbeitsstelle wegen des jüdischen Glaubens des Arbeitnehmers aufgrund vertraglicher Treuepflichten auch des Vermieters bzw. Arbeitgebers nicht hinzunehmen wäre.

    Hier geht es aber um die obrigkeitsstaatliche "gutmenschliche" Reglementierung ganz normaler Alltagsgechäfte!
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#12 MalteAnonym
#13 AndreasAnonym
  • 26.01.2005, 22:28h
  • es tut fast schon körperlich weh, aber in diesem Fall muss ich der LSU einmal rechtgeben. Das Gesetz wird den betroffenen Minderheiten kaum etwas bringen; die eigentlichen Nutzniesser sind vielmehr die Anwälte, die von den zu erwartenden Klagen profitieren werden. Es erinnert leider etwas an die Situation in den USA wo die Demokraten ebenfalls personell und finanziell aufs engste mit der Lobby der trial lawyers erbunden sind und deren Interessen nach Kräften fördern. Dazu passen die aalglatten und inhaltsleeren Politbürokraten-Floskeln des Grünen-Vertreters oben - es reicht nicht ein Gesetz einfach nur als "modern" zu bezeichnen, man sollte schon auch im einzelnen auf die Inhalte eingehen.
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#14 nrw-gayAnonym
  • 26.01.2005, 22:31h
  • Soweit ich weiß will Arndt Klocke im Mai in den NRW-Landtag einziehen, Mit diesem Beitrag hat er sich dafür nicht wirklich qualifiziert
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#15 DavidAnonym
  • 26.01.2005, 22:32h
  • Nun, Tommy - allen Bedenken zum Tortz - diese "angeblichen" Minderheiten wären wirklich nur "angeblich", wenn si in der Vergangenheit nicht schon diskirminiert worden wären.
    Nicht WIR haben uns als Minderheit "hervorgehoben", sondern wir wurden halt zur Minderheit gemacht, indem wir eben in Schubladen gesteckt wurden.
    Wäre das nicht gewesen, wäre das jetzt auch nicht nötig.
    Oder anders gsagt: Jede "Wirkung" hat ihre Ursachen.
    Für mich ist das lediglich eine logische Erweiterung von "Die Würde des Menschen ist unantastbar"...
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#16 wolfAnonym
  • 27.01.2005, 07:29h
  • dann hat die eu das adg beschlossen weil die minderheiten bislang keinerlei nachteilen, gegenüber der mehrheit, ausgesetzt waren, in ganz gewöhnlichen alltagsgeschäften?????
    die leutchen, die jetzt die umkehrung des gesetzes fürchten, sind mit sicherheit genau die, die es in dieser form missbrauchen um sich vorteile zu verschaffen.
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#17 Jochen HeckerAnonym
#18 Frederick BeckerAnonym
  • 27.01.2005, 15:06h
  • ich frage mich auch, was uns beitrag -14- jetzt genau sagen sollte.. vermutlich nichts.
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#19 nrw-gayAnonym
  • 27.01.2005, 15:17h
  • an meine vorredner: ihr habt es immer noch nicht verstanden? klocke ist ein schwafelkopf. sein beitrag hier ist flach, wenig überzeugend und nichts als die übliche parteipropaganda. haben die grünen wirklich nur nich karrieristen ohne fachkenntnis? das ist das was mich bewegt
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#20 fragezeichenAnonym
  • 28.01.2005, 23:34h
  • Warum im Zivilrecht nach Ansicht von Heinze Schwule und Lesben diskriminieren dürfen soll, während es bei Migranten verboten wird, muß mir die LSU noch mal erklären.

    Es geht doch hier nicht um mehr Gesetze oder Regelungen, sondern nur darum, für wen die Regelungen alles gelten sollen.
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