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  • 19.02.2015           15      Teilen:   |

Generalaudienz

Vatikan gibt VIP-Tickets an katholische LGBT-Gruppe

Papst Franziskus sendet widersprüchliche Zeichen an schwule und lesbische Gläubige
Papst Franziskus sendet widersprüchliche Zeichen an schwule und lesbische Gläubige

Überraschend lädt der Vatikan schwule und lesbische Laien ein: Die katholische LGBT-Gruppe "New Ways Ministry" hat für die Generalaudienz am vergangenen Mittwoch Sonderkarten erhalten. 50 Mitglieder der Gruppe saßen in der ersten Reihe.

"Wir hatten im Vatikan eigentlich um ein Treffen mit dem Papst gebeten. Dann hat uns Georg Gänswein die VIP-Tickets reserviert", sagte Francis DeBernardo, der Direktor von "New Ways Ministry". Erzbischof Gänswein ist der Präfekt des Päpstliches Hauses.

Der Vatikan hat die Einladung allerdings nicht auf den Namen der Gruppe ausgestellt, sondern für "eine Gruppe von Laien, die vom Orden der Schwestern von Loretto begleitet wird." Bei der Generalaudienz wurde die Gruppe auch nicht wie andere von einem Monsignore angekündigt.

Ordensschwester Jeannine Gramick, die "New Ways Ministry" mitbegründet hat, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass ihr Papst Franziskus trotzdem Hoffnung mache: "Für mich ist das ein Beispiel, dass er bereit ist, diejenigen in die Kirche zurückzuholen, die am Rande gestanden sind."

Der Papst hatte nach seinem Amtsantritt im Jahr 2013 für Aufsehen gesorgt, als er Schwule als "unsere Brüder" bezeichnete und erklärt hatte: "Wenn jemand schwul ist und guten Glaubens den Herrn sucht – wer bin ich, über ihn zu urteilen?" (queer.de berichtete). Allerdings veränderte sich die Politik der Kirche nicht – so unterstützte der Papst Anfang Februar einen Volksentscheid in der Slowakei, der zum Ziel hatte, die Rechte von Homosexuellen zu beschneiden (queer.de berichtete). Das Referendum scheiterte jedoch deutlich (queer.de berichtete). (dk)

Links zum Thema:
» New Ways Ministry
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Tags: katholische kirche, papst franziskus, vatikan, rom
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Reaktionen zu "Vatikan gibt VIP-Tickets an katholische LGBT-Gruppe"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
19.02.2015
14:20:34


(+10, 10 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


"Der Vatikan hat die Einladung allerdings nicht auf den Namen der Gruppe ausgestellt, sondern für "eine Gruppe von Laien, die vom Orden der Schwestern von Loretto begleitet wird. Bei der Generalaudienz wurde die Gruppe auch nicht wie andere von einem Monsignore angekündigt."

Manche sind sich echt für Nichts zu schade. Wie demütigend.


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#2
19.02.2015
14:56:52


(+7, 9 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013


Ich übersetze mal.

"Überraschend lädt der Vatikan schwule und lesbische Laien ein..."
- 1.Akt einer weiteren Vorstellung mit viel Brokat und maskenhaft geübten Grimassen, die "taktvolles Mitgefühl" signalisieren.

"50 Mitglieder der Gruppe saßen in der ersten Reihe."
- Geräuschvolle Pflaumenstürze besonders bibelfester Ex-Evangelikalen, die in letzter Sekunde wieder katholisch wurden, um feist in der ersten Reihe sitzen zu können.

"eine Gruppe von Laien, die vom Orden der Schwestern von Loretto begleitet wird."
- Aufseherinnen für die renitenten Kotstecher konnten im Kloster rekrutiert werden.

"Ordensschwester Jeannine Gramick, die das "New Ways Ministry" mitbegründet hat, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass ihr Papst Franziskus trotzdem Hoffnung mache..."
- Die Ordensschwestern erhalten eine eigene Nonnentracht mit Kapo-Abzeichen, da ihre Arbeit sogar noch eine besondere Steigerung der demütigen Unterwerfung Gläubiger darstellt.

Ordensschwester Jeannine Gramick: "Für mich ist das ein Beispiel, dass er bereit ist, diejenigen in die Kirche zurückzuholen, die am Rande gestanden sind."
- Als nächste Maßnahme steht die Internierung homosexueller Katholiken in Klöstern an. Sie werden wortwörtlich zurückgeholt.


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#3
19.02.2015
15:22:19


(+9, 11 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ein leuchtendes Beispiel dafür, wie ekelhaft tief die Selbstachtung "gläubiger" Religioten sinken kann.

In einer Gruppe einzelne Personen als Einzige nicht bzw. mit falschem Namen anzusprechen, ist eine der simpelsten Methoden, unverhohlen Abscheu, Verächtlichmachung und Ausgrenzung zu dokumentieren.


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#4
19.02.2015
15:53:32


(-7, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #3 von userer


Am Sonntag Wählen gewesen oder geschwänzt?


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#5
19.02.2015
16:50:43


(+10, 10 Votes)

Von Peer


Ist doch nur wieder mal ein Ablenkungsmanöver.

Nachdem der Papst mit seinen jüngsten Gewaltphantasien, man dürfe Kinder verprügeln, wieder mal viel negative PR verursacht hat, frisst er jetzt wieder Kreise.

Und wenn sich die Wogen dann wieder gelegt haben, geht die Homohetze wieder weiter.


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#6
19.02.2015
17:02:52


(+10, 10 Votes)

Von Heiner


Na toll, die Einladung war weder offiziell auf die Gruppe ausgestellt, noch wurden sie (wie die anderen) vorgestellt.

Wahrscheinlich sollten sie sich nur wieder mal anhören, wieviel Mitleid der Papst für sie hat und dass er für sie betet, damit sie wieder auf den "rechten Pfad" zurückfinden.


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#7
19.02.2015
17:39:09


(+7, 7 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


"Für mich ist das ein Beispiel, dass er bereit ist, diejenigen in die Kirche zurückzuholen, die am Rande gestanden sind."

Ne Ne liebe Frau, wir sind nicht am Rande, wir sind mitten drin.


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#8
19.02.2015
17:41:41


(+6, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


"und guten Glaubens"

Das sind die entscheidende Worte, ohne es deutlich zu sagen, was er eigentlich von uns hält.
Inzwischen hat er es auch deutlich gezeigt, das er gegen LGBTI Rechte ist.


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#9
19.02.2015
17:45:11


(+7, 9 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #6 von Heiner


"damit sie wieder auf den "rechten Pfad" zurückfinden."

Dafür brauch ich keine Pfaffen


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#10
19.02.2015
18:58:18


(+7, 9 Votes)

Von zaunfink


"... ein Beispiel, dass er bereit ist, diejenigen in die Kirche zurückzuholen, die am Rande gestanden sind."

Wenn sie nur schön die Klappe halten, weitgehend unsichtbar bleiben, sich für ihren sündig ungeordneten Lebenswandel zumindest schämen und nicht wie andere Menschen behandelt werden wollen.

Schwuler Selbsthass war in der RKK schon immer willkommen. Er ist dort das Öl im Getriebe.


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