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Geplanter Hasssänger-Auftritt

Berlin: LSVD alarmiert Polizei wegen Elephant Man


Elephant Man ruft seit Jahren zur Ermordung von Schwulen auf

Vor dem für Sonntag geplanten Auftritt des homophoben Hasssängers Elephant Man in der Hauptstadt hat sich der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg an den Polizeipräsidenten gewandt.

In einem Brief (PDF) macht der Verband die Polizeibehörden darauf aufmerksam, dass der 39-jährige jamaikanische Dancehall-Künstler in mehreren seiner Lieder zur Ermordung von schwulen Männern aufruft. Die Polizei solle dafür Sorge tragen, dass er in Berlin auf Mordaufrufe verzichtet.

Außerdem warnte der LSVD den Club Bi Nuu, in dem der homophobe Sänger auftreten soll, vor der Aufführung von gewalttätigen Liedern. Die Aktivisten baten den Club sowie den davon unabhängigen Veranstalter des Konzerts, eine Absage des Auftritts zu prüfen (PDF).

Bereits zuvor ist Elephant Man trotz Protesten in Leipzig und Frankfurt aufgetreten. Ein für Freitag geplantes Konzert in München wurde von den Veranstaltern nach Protesten inzwischen abgesagt.

Elephant Man appelliert in Liedern wie "A Nuh Fi Wi Fault", "We Nuh like Gay" und "Log on" an seine Zuhörer, schwule Männer mit einem Maschinengewehr zu töten. Diese Songs werden zwar normalerweise nicht in Europa aufgeführt, auf Jamaika gehören sie aber zu Klassikern. In der vergangenen Jahren hat sich Elephant Man vor Konzerten in Europa wiederholt von den Lieder distanziert, führte sie danach aber in seinem Heimatland trotzdem auf. (dk)



#1 Robby69
  • 19.02.2015, 19:17h
  • Ich bin froh, dass das Konzert in München endlich vom Tisch ist. Genauso sollten sie's eigentlich mit ALLEN Konzerten dieses perversen Hass-Sängers machen!
    Weltweites Auftrittsverbot für solche durchgeknallten Schwulen-Hasser - und sämtliche Hass-CDs dieser Typen auf den Index und einstampfen!
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#2 PascalAnonym
  • 19.02.2015, 19:27h
  • Mal sehen, ob die Polizei eingreift...

    Aber selbst wenn:
    noch besser wäre es natürlich, wenn Hasssänger prinzipiell nicht auftreten dürften statt dass wir immer wieder neu aktiv werden müssen.

    Wer zum Mord an anderen Gruppen aufruft, darf selbstverständlich nicht auftreten. Aber sobald es um Schwule geht, ist das plötzlich alles wieder erlaubt.
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#3 JasperAnonym
  • 19.02.2015, 22:05h
  • Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man Leuten, die zu Hass, Gewalt oder gar Mord aufrufen (egal gegen wen sich das richtet) kein öffentliches Forum bietet.

    Wenn es das nicht ist, sollte das schnellstens geregelt werden.

    Aber auch da werden CDU, CSU und SPD wohl weiterhin zusehen... (Nur der Vollständigkeit halber: auch die FDP sieht ja da schon seit Jahren keinen Handlungsbedarf.)
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#4 Homonklin44Profil
  • 20.02.2015, 03:41hTauroa Point
  • Interessanter Weise gab es da doch mal diesen Index, auf den gefährliche, volksverhetzende und eben solche Lieder, wie der Kerl sie hier in seinem Repertoire hat, gesetzt wurden. Was ist damit denn passiert? Hängt es davon ab, welche Gesinnung zum Mord aufruft, gibt es sowas wie einen Kulturen-Bonus?

    Auch in der Underground-Musikszene wird solches Liedgut häufig von Plattformen verwiesen.

    Braune Bands dürfen nicht überall auftreten und nach dem Mord an Juden oder Roma verlangen. Warum darf es ein Rastafarier? Kommt da der Religions-Bonus zur Geltung?

    Alles in allem eine merkwürdige Sache, das.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 Robby69
  • 20.02.2015, 20:21h
  • Antwort auf #4 von Homonklin44
  • Genau dasselbe habe ich mich auch schon gefragt. Allerdings wundert mich in dieser Hinsicht nichts mehr, seitdem dieser perverse Schwulen-Hasser Bushido seine ganze Schwulen-Hetze weiterhin ungestraft verbreiten darf und das noch als "Kunstfreiheit" deklariert wird. Das ist keine "Kunstfreiheit", das ist Volksverhetzung!
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#7 Stop ElephantManAnonym
#8 Miguel53deProfil
  • 24.02.2015, 04:13hOttawa
  • Was mich wundert ist, wie solche Veranstalter, aber auch Offizielle, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in solchen Faellen reagieren. Wie die Medien schweigen. Von den Politikern will ich gar nicht erst reden.

    Es wird staendigb ueber Hassprediger oeffentlch diskutiert. Und es heisst immer, wer Hass predigt muss raus. Ich stimme dem vorbehaltlos zu, sofern das machbar ist. Doch auch inlaendische Hassprediger koennen durch die geltenden Gesetzte gestoppt werden, wenn man nur will.

    Warum gibt es keine Welle der Empoerung, wenn Hassprediger sogar eingeladen werden und auftreten koennen? Und das nicht einmal in einem kleine Umfeld, sondern gleich in mehreren oeffentlichen Raeumen.

    Warum wird nicht dafuer gesorgt, dass solche Menschen keine Einreiseerlaubnis bekommen? Stehen christliche Hasspreiger unter einem besondren Schutz? Es ist doch klar, dass solche Texte nicht unter dem Schutz der freien Meinung oder der Kunst stehen. Auch, wenn dieser Elefant die Lieder vorsichtshalber in Europa nicht bringt. Man weiss doch, wofuer er steht.

    Fuer mich ist das ganz klar ein Zeichen dafuer, dass der Begriff "Hassprediger" sehr gezielt und recht einseitig benutzt wird. Und so koennen sich auch politische oder religioese Hassprediger bei uns austoben. Oft genug sogar in den Talk-Shows in den oeffentlichen TV-Sendern.

    Und solange es ohnehin "lediglich" gegen Schwule geht, muss das ja nicht so ernst zu nehmen.

    Einfach ekelhaft, diese Bagage in ihren jeweiligen Positionen.
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#9 MarleneBerlinProfil
  • 15.03.2015, 21:58hBerlin
  • Wir müssen selbst was tun. Von Oben können wir keine Hilfe erwarten. Wir müssen eine Pedition starten die Millionen Menschen erreicht auch bei Faeceboock damit auch jeder Verastalter weiss, wer diesen Menschenverachter bucht bekommt Stress.
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