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  • 20.02.2015           10      Teilen:   |

Bitte um Hinweise

Schwulen verprügelt und ausgeraubt: Polizei in Flensburg sucht Opfer

Artikelbild
Die Flensburger Polizei (hier ein Symbolbild) sucht nach dem Opfer einer Gewalttat (Bild: Sebastian Rittau / flickr / cc by 2.0)

Nachdem ein 21-Jähriger gestanden hat, an einem Cruising-Ort einen Mann überfallen zu haben, suchen die Beamten nun das Opfer der Tat.

Die Polizei in Flensburg sucht nach dem Opfer einer Gewalttat, die nie zur Anzeige gebracht wurde. Nach Angaben der Polizeipresse habe ein 21-Jähriger Bewohner der Stadt in der letzten Woche gegenüber der Kriminalpolizei Aussagen zu begangenen Straftaten gemacht.

So sei er im Jahr 2010, in der Zeit zwischen Juni und August, zusammen mit einem Freund in den Stadtpark gegangen, wo sich nachts Schwule trafen, teilweise, um Stricher zu treffen. Der damals 17-Jährige habe in Raubabsicht einen der dort anwesenden Männer angesprochen. Der Mann ging mit ihm und seinem Begleiter zum Mühlenfriedhof. Dort wurde das Opfer dann verprügelt und getreten, so die Polizei. Ihm wurde das Knie ins Gesicht gerammt und eine Flasche auf seinem Kopf zerschlagen.

Letztlich habe das Opfer dem mutmaßlichen Täter etwa 250 EUR gegeben, worauf dieser von ihm abgelassen habe. Der zweite Jugendliche habe tatenlos zugeschaut. Das Opfer wird als ca. 25 bis 35 Jahre, 170-180 cm groß und korpulent beschrieben. Es hatte dunkle Haare mit Seitenscheitel und war offenbar deutsch.

Die BKI Flensburg, Kommissariat 7, Tel. (0461) 484-0 sucht jetzt nach dem Opfer und bittet auch um Hinweise von Personen, die Angaben zu ihm machen können. (nb)

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Tags: flensburg, polizei, gewalt
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Reaktionen zu "Schwulen verprügelt und ausgeraubt: Polizei in Flensburg sucht Opfer"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
20.02.2015
19:41:22


(-3, 11 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich hoffe, daß sich der/die Opfer, die von diesen Taten immer noch traumatisiert sind, melden, um diesem homophoben Abschaum hinter schwedische Gardinen zu bringen!


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#2
20.02.2015
20:49:10


(-2, 8 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Glaubst Du wirklich, dass die einen Schwulen-Hasser verurteilen?! Mann, wie naiv bist Du eigentlich, Rose?!


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#3
20.02.2015
21:20:28


(-4, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #2 von Robby69


Verbrechen verjähren nicht!


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#4
20.02.2015
22:01:47


(+7, 9 Votes)

Von Julian S


Schlimm, wenn man sieht, wie Homophobie und homophobe Gewalt immer weiter zunehmen.

Und solange Politik und Kirchen weiter fleißig Öl ins Feuer gießen, wird das immer schlimmer werden.

Wir brauchen endlich einen kompletten Politik-Wechsel!


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#5
20.02.2015
22:02:49


(+11, 11 Votes)

Von Heiner


Das ist nur der Beleg, dass mehr Aufklärung an Schulen dringend überfällig ist...


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#6
21.02.2015
17:06:45


(-2, 8 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von FoXXXyness


Was ist das denn wieder für eine blödsinnige Aussage ?

Natürlich verjähren auch solche "Verbrechen"..

So wie der Fall geschildert ist, liegt hier aber gar kein "Verbrechen" vor, sondern ein "Vergehen", was mit maximal 4 Jahren Haft als Erwachsener, und weit weniger noch, bei einer Jugendstraftat bedroht ist..

Aufgrund der langen Frist von der Tat bis zur Aufdeckung, wenn sich das Opfer überhaupt meldet und dann Anzeige erhebt, denn wo kein Kläger, dort auch kein Richter (!), wird hier sowieso nur eine Jugendstrafe auf Bewährung, oder sogar nur Sozialstunden verhängt werden..

Allein die Chance auf einen vernünftigen Täter-Opfer-Ausgleich, immerhin hat der Täter die Tat gestanden, machen es für das Opfer überhaupt interessant, sich einem verspätetem Prozess auszusetzen..

Im Übrigem ist es überhaupt nicht hilfreich hier einen zur Tatzeit 17-Jährigen als "homophoben Abschaum" zu bezeichnen !
Diese Vor-Urteile sind bestenfalls beleidigend !

Woher willst Du denn wissen, ob es sich nicht um eine Tat vor dem Hintergrund der "Selbst-Ablehnung" eines Jugendlichen im Coming-Out-Prozess gehandelt hat ?


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#7
21.02.2015
20:20:50


(+7, 9 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #4 von Julian S


"Wir brauchen endlich einen kompletten Politik-Wechsel!"

Nicht nur sondern auch einen Gedankenwechsel.


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#8
22.02.2015
05:24:59


(+6, 8 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Womöglich ist das Opfer so Jemand, der vielleicht niemanden hat, um darüber zu reden, keinen, der ihm zuhören oder Glauben schenken würde. Vielleicht ist er Jemand, der mit dem Schwulsein nicht gut zurecht kommt, oder in einem Umfeld lebt, wo das nicht toleriert wird.

Entgegen des super Toleranz-Bildes, das in den Medien propagiert wird, ist es ja beileibe nicht ünberall in Deutschland so, dass Schwule toleriert oder auch nur in Ruhe gelassen werden. Vielleicht lebt das Opfer in einer kleinen Gemeinde um Flensburg herum und die Cruising Szene ist seine einzige Möglichkeit, unbehelligt Kontakte zu Männern aufzubauen... vielleicht ... vielleicht .. vielleicht.

Wenn man nicht geoted lebt, und vielleicht eher schüchtern, scheu, zurückgezogen lebt und mit Niemandem Probleme will, geht man nicht unbedingt zur Polizei, wenn man am Cruising-Ort überfallen wird.

Wenn sich niemand meldet, gehen die Schlägertypen frei ... klar kann man sich das überlegen, aber wenn Jemand in der Situation drin steckt und auf sich gestellt ist, sich vielleicht schämt oder schuldig dafür fühlt, dass ihm das passiert ist ... alles nicht so einfach.

Ich würde nur empfehlen, an schwer übersichtliche, abgelegene Crusing-Orte immer das Pfefferspray mitzunehmen. Solche Pseudo-Cruising-Gänger, die kommen öfter vor, als man denken möchte. Von ähnlichen Fällen auch schon gehört. Häufiger ist da in Kiel auch die 'braun gescheckte' Sorte unterwegs und pöbelt die Szenegänger an ...
Grundsätzliche Selbstverteidigungstechniken kann ich auch nur empfehlen. Man kann sich nicht drauf verlassen, dass zufällig ein Polizist in der Nähe ist, wenn sowas geschieht.


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#9
22.02.2015
13:28:42


(+6, 8 Votes)

Von panzernashorn
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von Homonklin44


...vielleicht ist das Opfer auch "Geistlicher"....................



Es gibt genügend schwule Opfer, die heutzutage immer noch glauben, das ihnen zugefügte Unrecht nicht publik machen zu können/dürfen - aus welchen Gründen auch immer.

Das motiviert natürlich die entsprechenden Täter, da sie sich quasi "sicher" fühlen können.........

Verbrechen müssen ans Tageslicht kommen, um künftige potentielle Opfer zu schützen und den Tätern zu signalisieren, dass sie sich auf dünnem Eis bewegen.


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#10
16.03.2015
01:24:47


(+2, 2 Votes)

Von MarleneBerlin
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2011


Ja und genau deshalb müssen wir alle diese Vorfälle posten und auf Faceboock teilen, dass es nicht so ausschaut als passiere nicht viel, was ja immer behauptet wird. Also teilt und postet alle fleissig mit. Davor haben solche Nullnumer Angst.


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