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Logo der Non-Profit-Veranstaltung: Die Vorschläge für die Knuddel Awards wurden im vergangenen halben Jahr aus der Community eingereicht

In fünf Kategorien wird am 2. April zum dritten Mal der "LGBT-Ehrenpreis" verliehen – jetzt kann man unter 20 Vorschlägen abstimmen.

20 Kandidaten wurden nominiert und damit bereits gewürdigt, doch nur fünf können mit einem goldenen Täfelchen nach Hause gehen: Am 2. April wird im Rahmen einer Gala in Berlin zum dritten Mal der Knuddel Award verliehen. Mit dem "LGBT-Ehrenpreis" sollen "Personen, die sich in ihrem Schaffen für mehr Akzeptanz und Toleranz in der Szene eingesetzt haben", gewürdigt werden.

"Der Knuddel Award ist der bundesweit einzige 'Publikumspreis' der LGBTTI -Community und ein 'Danke' für Vereine und Personen, die sich ehrenamtlich in der und für die Community eingesetzt haben", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Veranstalter vom Sonntag.

In fünf Kategorien hat die fünfköpfige Jury (bestehend aus der Fechterin und LSVD-Vorstandsfau Imke Duplitzer, Waldemar Geiger vom LFC e.V., Stefan Steiner von der "Knuddel mal wieder"-Kampagne, Miss CSD 2012 Berlin Cathrinsche alias Klaus Rauschnig sowie Bernard J. Butler, Veranstalter des Berliner Candlelight Memorial) jeweils vier Nominierungen bekannt gegeben. Auf der Webseite kann man bis zum 1. April über seine persönlichen Favoriten abstimmen.

Die Nominierungen in fünf Kategorien


Im vergangenen Jahr durfte queer.de-Geschäftsführe Micha Schulze mit einem Knuddel Award nach Hause gehen (Bild: Dominik Dierich)

In der Kategorie "Beste Vereins- und Präventionsarbeit in der Community" stehen zur Auswahl die "Freunde im Krankenhaus", die seit 25 Jahren HIV-Patienten im Berliner Auguste-Victoria-Krankenhaus mit Kuchen und Show unterhalten, das queere Zentrum "Rat & Tat" in Bremen, die rührige Initative "Enough is Enough" sowie das schwule Rugby-Team "Berlin Bruisers".

Auf die Auszeichnung für die "beste Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in der Community" dürfen sich die drei Stadtmagazine "hinnerk" (Hamburg), "Schwulst" (Stuttgart) und "Siegessäule" (Berlin) sowie das Münchner "Radio Uferlos" Hoffnung machen.

Als "bester Repräsentant der Community" wurden die "Grüne Weinkönigin" Claudia Kristine Schmidt, Mr. Fetisch Germany 2013/14 Daniel Hiller, die Dragqueen Barbie Breakout sowie die Sänger-Initiative "100% Mensch" nominiert.

In der Kategorie "Bestes Veranstaltungs- und Gastro-Team der Community" können das "Festival der Travestie" in Mannheim, das CSD-Straßenfest Ulm/Neu-Ulm, die "Community Star"-Verleihung aus Berlin sowie der "Tag der Akzeptanz" in Greifswald auf eine Auszeichnung hoffen.

Mit dem fünften Knuddel Award wird "ein Leben für die Community" geehrt. Hier wurden der Hamburger Schmidt-Theater-Chef Corny Littmann, der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck, Ralph Ehrlich von der Berliner Aids-Hilfe sowie de "Box"-Redakteur und "Folsom Berlin"-Mitbegründer Jürgen Rentzel nominiert.

Verliehen werden die Knuddel Awards am Donnerstag, den 2. April im Rahmen einer feierlichen Gala im Grande Westin Premier Hotel MOA in Berlin. Beginn ist um 19 Uhr, Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Auftreten werden u.a. Corinna May, Daniel Schuhmacher, Holger Edmaier, Ikenna Amaechi und die Crazy Queens. Eine der Laudatoren wird die Schauspielerin Katy Karrenbauer ("Hinter Gittern") sein. (cw)

Youtube | Trailer zum Knuddel Award 2015


#1 schwarzerkater
#2 keyjahn
  • 23.02.2015, 11:50h
  • Die Idee ist gut, an der Umsetzung hapert es aber noch gewaltig.
    Das Logo sieht nicht wirklich...professionell aus (ja, Diddl Maus lässt grüßen) und das Voting is nicht wirklich einfach über die Seite.
    Captcha bei jedem Vote, OK, aber wenn man auf "Back" klickt, kommt ein Seitenladefehler.
    Ich hoffe in diesem Fall sind alle guten Dinge 4, den die Idee des Awards ist gut!
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#3 Andi VAnonym
  • 23.02.2015, 15:11h
  • Der Name des Preises klingt nach Grundschule, die auf der Webseite vorhandenen Texte sind fehlerbehaftet und schlecht formuliert und abgesehen von der Kategorie "Beste Präventions- und Vereinsarbeit" hat man sich nicht mal die Mühe gemacht, Begründungen zu veröffentlichen, warum die jeweiligen Personen oder Institutionen nominiert sind.

    Bei aller Sympathie für Szenearbeit und die Auszeichnung von Vorbildern sollte man auf einen derart unprofessionell präsentierten Preis lieber komplett verzichten. Oder geht es dem verantwortlichen Verein "tolerance e.V.", der hinter der Veranstaltung steht (und über den sonst keinerlei Infos zu finden sind) nur um das Gala-Event?

    Von der queer.de-Redaktion wünsche ich mir mehr Hintergrundinformationen zu den Machern, deren Motiven und was z.B. mit dem Gewinn aus den Gala-Ticketverkäufen geschieht.
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