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  • 26.02.2015           4      Teilen:   |

Preisverleihung in London

Sam Smith gewinnt zwei Brit-Awards

Artikelbild
Sam Smith gewann als bester Newcomer und wurde für seinen weltweiten Erfolge ausgezeichnet

Der schwule Sänger hat bei der Gala zum wichtigsten britischen Musikpreis zwei weitere Trophäen erhalten – das Gesprächsthema des Abends war aber wieder einmal Madonna.

Der Preisregen für den schwulen Newcomer Sam Smith hält an: Am Mittwochabend wurde der 22-Jährige mit zwei Brit-Awards ausgezeichnet, dem höchsten Preis der britischen Popmusik.

Smith wurde in der live aus der Londoner O2-Arena im britischen Fernsehen und im Internet übertragenen Veranstaltung als bester britischer Newcomer (Breakthrough Act) ausgezeichnet und erhielt den Sonderpreis "Global Success" für seinen weltweiten Erfolg.

Insgesamt war Smith in drei weiteren Kategorien nominiert worden. In den Königskategorien bester Solo-Künstler und bestes Album musste er sich Ed Sheeran geschlagen geben, bei der besten britischen Single des Jahres konnte Mark Ronson feat. Bruno Mars mit "Uptown Funk" den Preis gewinnen.

Auf dem Roten Teppich sagte der Sänger vor der Veranstaltung, dass er einen größeren Wunsch habe, als viele Preise zu gewinnen: "Ich möchte einen Boyfriend, wenn ich ehrlich bin. Das wäre nett." Als er von der BBC gefragt wurde, was sein Typ sei, sagte er nur: "Da bin ich unkompliziert."

Youtube | Sam Smiths Auftritt bei den Brits
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Erfolg bei Grammys

Bereits im letzten Jahr erhielt Smith, der bislang mit "In the Lonely Hour" lediglich ein Solo-Album veröffentlicht hatte, drei Brit-Nominierungen und konnte am Ende einen Preis gewinnen – den Spezialpreis der Musikkritiker (Critics' Choice).

Zudem konnte der Brite vor gut zwei Wochen auch bei den amerikanischen Grammy Awards abräumen: Hier gewann er vier Preise, darunter in den Kategorien "bester Song des Jahres" und "beste Single des Jahres" für seinen Hit "Stay With Me". Außerdem wurde er als bester neuer Künstler und für das beste Popalbum des Jahres ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Smith hatte sich im Mai in einem Song auf seinem ersten Album als schwul geoutet (queer.de berichtete). Wenige Monate später hatte der britische Shootingstar im Boulevardblatt "The Sun" erklärt, dass er mit einem Komparsen ausgeht, den er beim Dreh des Musikvideos zu "Like I Can" kennengelernt hatte. Allerdings ist er inzwischen wieder Single (queer.de berichtete).

Anfang des Monats veröffentlichte Smith ein neues Video für seinen Song "Lay Me Down". Darin äußert er die Hoffnung, dass eines Tages auch Schwule, Lesben und Transsexuelle die Personen heiraten können, die sie lieben. Im Video wird Smith als Bräutigam bei einer Hochzeit gezeigt.

Der tiefe Fall der Madonna

Derweil hat Kultsängerin Madonna bei den Brit-Awards wieder einmal allen anderen Künstlern die Show gestohlen, wenn auch unfreiwillig: Als sie gerade "Living For Love" trällerte, stürzte die 56-Jährige mehrere Stufen einer Bühnentreppe hinunter – ein Tänzer hatte sie an ihrem Kleid mitgezogen.

Immerhin war so zu sehen, dass sie wirklich live singt. Wenige Sekunden später richtete sie sich wieder auf und machte mit der Show weiter. Der Zwischenfall führte in einigen schwulen Blogs zu heftigen Reaktionen. So schrieb Queerty, dass Madonna bei ihrem Auftritt "fast gestorben" sei. (dk)

Youtube | Madonnas Flug
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Tags: sam smith, großbritannien, brit-awards, madonna
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Reaktionen zu "Sam Smith gewinnt zwei Brit-Awards"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
26.02.2015
18:09:10


(+2, 2 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Herzlichen Glückwunsch an Sam Smith zu seinen beiden Trophäen. Das Jahr 2015 ist für ihn - was die Auszeichnungen betrifft - bereits jetzt super gelaufen. Was ich ihm noch wünsche ist, daß er einen festen Partner findet und er mit diesem eine lange harmonische Beziehung führen kann!


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#2
26.02.2015
19:23:00


(+2, 2 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Ein Star, bei dem ich sagen kann: Ich bin stolz auf Dich, liebe schwule Fussballprofis auf Euch kann und will ich nicht stolz sein.


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#3
27.02.2015
02:30:46


(+4, 4 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #2 von hugo1970


Lieber Hugo. Ich mag Deine Beitraege, nur hier bin ich ein bisschen ueber Kreuz mit Dir. Ich meine, wir kennen alle diese Menschen nur aus den Medien. Wir koennen sehen, wo sie auftreten und was sie oeffentlich sagen.

Daraus kann man ein bisschen ueber den Charakter der einzelnen Person schliessen. Und Sam Smith ist jemand, der offene Worte spricht und sich nicht versteckt. Das ist gut und schoen. Ich freue mich fuer ihn und fuer die Schwulen in dieser verf(l)ixten Welt.

Doch der ist im Showbussiness und da geht so was, so meine ich, doch ein bisschen leichter, als im Profisport. Insbesondere im Fussball.

So sehr ich auch Deinen Wunsch nach mehr coming outs unterstreiche, wir kennen die inneren Strukturen dieser Fussballwelt eben auch nicht wirklich.

Ich kann fuer mich den Ausdruck "ich bin stolz auf Sam Smith" deshalb so nicht teilen. Er kann sicher stolz auf sich sein. Und das sowohl als Kuenstler, wie auch als Persoenlichkeit.

Und deshalb wuerde ich auch nicht auf einen geouteten Fusbballer stolz sein. Denn auch der kann das allenfalls auf sich sein.

Aber es freut mich jedes coming out von bekannten Person, weil sie es damit ein bisschen deutlicher machen, dass wir keine Aussenseiter sind, sondern ein ganz normaler Teil der Menschen. Ein Teil jeder Gesellschaft.

Jeder von uns ist gut auf seinem Platz und nicht an seiner sexuellen Ausrichtung, sondern an seinem Charakter zu beurteilen. Das ist die Botschaft. Ob als Arbeiter, Angestellter, als Politiker, Kuenstler oder was auch immer.

Wenn das eines Tages erreicht ist, dann koennen wir gern gemeinsazm darauf stolz sein, dass wir endlich am Ziel einer humanen Welt angekommen sind. Doch bis dahin werden wir vermutlich nicht mehr mit diskutieren koennen aufgrund der Beschraenkung unserer Lebenszeit....


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#4
27.02.2015
18:06:42


(+2, 2 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #3 von Miguel53de


Danke für deine klaren Worte.
Wir brauchen, vor allem die Jugendlichen, Vorbilder und meiner Meinung nach, ist der Profisport predestiniert für sowas.
Zum Beispiel ein junger Homosexueller kann sagen, seht her nicht nur ich bin schwul sondern auch der prominente Sportler. Vielleicht durch diese prominente Beispiele sehen dann auch die Heteros das es uns gibt und auch eigentlich "normale" Menschen sind.
Natürlich ist mir klar das durch Prominenzouting homophobie nicht besiegt werden kann, aber vielleicht mindern.


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