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Germán Burgos hat Schwierigkeiten, sich zu beherrschen

Mit einer homophoben Provokation versuchte der Co-Trainer von Atlético Madrid offenbar, den Bayer-Trainer zu provozieren.

Beim Champions-League-Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Atlético Madrid kam es am Mittwochabend in der Bayarena zu einem homophoben Zwischenfall: Germán Burgos, der aus Argentinien stammende Co-Trainer der Spanier, hat laut "El Mundo" Leverkusen-Trainer Roger Schmidt als "Puto" beschimpft. Die Bezeichnung wird als Schimpfwort gegen Schwule verwendet und mit "Schwuchtel" oder "Stricher" übersetzt.

Anlass für die Wortwahl war ein Foul von Leverkusen-Spieler Hakan Calhanoglu, über das sich Burgos eine gute halbe Stunden nach Spielbeginn beim vierten Offiziellen beschwerte. Dabei warf er Schmidt die Beleidigung entgegen.

Nach dem Spiel beschwerte sich der Leverkusener im ZDF über den Provokateur: "Der Co-Trainer ist ja Wahnsinn. Das ist ja deren Masche, dass der immer vorgeschickt wird und Theater macht. Das lasse ich mir nicht gefallen." Dem Sender Sky sagte er außerdem, dass die Madrilenen auf diese Art gelbe Karten provozieren wollten.

Die Masche hat nicht gewirkt: Leverkusen konnte am Ende das Spiel mit 1:0 knapp für sich entscheiden. In einer Woche müssen die Rheinländer dann in Madrid beim Rückspiel antreten.

Burgos ist ein ehemaliger argentinischer Torhüter, der um die Jahrtausendwende insgesamt 35 Mal für die Nationalmannschaft spielte. Seit 2011 arbeitet er für Madrid. Er ist für sein oft aggressives Auftreten auf dem Spielfeld bekannt. Im letzten Jahr wurde er deshalb für drei Spiele in Spanien gesperrt. Er hatte zuvor wegen eines nicht gegebenen Elfmeters versucht, einen Schiedsrichter anzugreifen, und musste von insgesamt acht(!) Teamkollegen zurückgehalten werden.

Bereits bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien im vergangenen Jahr haben Fans mit homophoben Sprechchören für Aufregung gesorgt. Mexikanische Fans beschimpften dabei gegnerische Spieler ebenfalls gerne als "Puto" (queer.de berichtete). Der Weltfußballverband FIFA hat es damals aber abgelehnt, gegen die Fans vorzugehen (queer.de berichtete). (dk)



#1 Patroklos
  • 26.02.2015, 18:11h
  • Der Typ ist einfach nur erbärmlich und ich wünsche Atlético das Ausscheiden aus dem Europapokal!
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#2 Dont_talk_aboutProfil
#3 GeorgGAnonym
#4 NicoAnonym
  • 27.02.2015, 12:36h

  • Ich hoffe, dass das Konsequenzen für ihn hat!

    Damit solche Hetze endlich ein Ende hat...
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