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Es gibt "The good life" in Nebraska bald für alle (Bild: Thomas Beck / flickr / by 2.0)

Ein Bundesrichter hat am Montag das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben im US-Bundesstaat Nebraska für verfassungswidrig erklärt.

Richter Joseph Bataillon ordnete an, dass Standesämter ab dem 9. März auch Ehe-Scheine an gleichgeschlechtliche Paare ausgeben müssen. Wie in vielen Gerichtsentscheidungen zuvor argumentierte Bataillon, dass das Ehe-Verbot gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der US-Verfassung verstößt. Er erklärte in seiner 34-seitigen Urteilsbegründung, dass Homo-Paare und ihre Kinder durch die Diskriminierung stigmatisiert und ihnen "psychologische Schäden" zugefügt werden würden.

Die republikanische Landesregierung hat bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Gouverneur Pete Ricketts argumentierte, dass die Entscheidung die direkte Demokratie beschädige. Er wies darauf hin, dass das Volk in einem Referendum im Jahr 2000 zu 70 Prozent dem Ehe-Verbot für Schwule und Lesben und dem Verbot von Eingetragenen Lebenspartnerschaften zugestimmt habe.

Nebraska wäre der 38. von 50 US-Bundesstaaten, der Homosexuelle im Ehe-Recht gleichstellt. Die meisten Ehe-Öffnungen wurden in den letzten zwei Jahren durch Gerichte erzwungen.

In wenigen Monaten könnte der Widerstand gegen die Gleichstellung enden: Der Oberste Gerichtshof in Washington hat angekündigt, im Sommer eine Grundsatzentscheidung zur Frage der Ehe-Öffnung zu fällen (queer.de berichtete). LGBT-Aktivisten hoffen auf eine Entscheidung wie im Jahr 1967, als der Supreme Court das Verbot von "gemischtrassigen" Ehe in großen Teilen der Südstaaten für verfassungswidrig erklärt hatte. (dk)



#1 Markus44Anonym
  • 03.03.2015, 15:16h
  • Sehr gut

    Also nunmehr der 38. von 50. Bundestaaten in den USA

    Damit haben also dann Drei-Viertel der US-Bundesstaaten die Eheöffnung umgesetzt.

    Auf das Urteil des Supreme Court im Sommer bin ich gespannt, da es sehr wichtig ist !!!
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#2 Patroklos
  • 03.03.2015, 18:47h
  • Ein weiterer US-Bundesstaat, der mit dem Urteil für die LGBTIA-Community jubeln läßt! Klar, daß die thumben Republikaner wieder herumstänkern und Berufung einlegt. Wenn sie aber unbedingt die nächste Niederlage kassieren wollen, bitte - aber dann auch die Konsequenzen tragen!
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#3 OnyziAnonym