Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 05.03.2015           1      Teilen:   |

Neuanfang

Berlin: CSD-Veranstalter trennt sich von Robert Kastl

Artikelbild
Ende einer Ära in Berlin: Robert Kastl organisierte über viele Jahre Deutschlands größten CSD – am Ende mangelte es ihm jedoch an Fingerspitzengefühl

Der ehemalige Geschäftsführer des Berliner CSD e.V. ist aus dem operativen Team ausgeschieden und nicht mehr Mitglied des Vereins. Über das nach monatelanger ignorierter Kritik überraschende Ausscheiden von Robert Kastl informierte der hauptstädtische CSD-Veranstalter am Donnerstag seine Mitglieder per Email.

Kastl gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die Spaltung des Berliner CSD im vergangenen Jahr, die dazu geführt hatte, dass es (neben dem zusätzlichen CSD in Kreuzberg) zwei parallele CSD-Demonstrationen gegeben hatte (queer.de berichtete). Mit seinem Plan, den CSD in "Stonewall" umzubenennen, und seinem arroganten Auftreten war der ehemalige Geschäftsführer bei Teilen der Community auf heftigen Widerstand gestoßen.

Ein Mitgliederforum vor dem letzten CSD führte zu tumultartigen Szenen, die Szene schien unnötig gespalten wie seit Jahren, Jahrzehnten nicht mehr. Für Unruhe sorgte dabei auch, dass Kastl am Morgen bei einer Pressekonferenz städtische Politiker auf Fahndungsplakaten geradezu als Verbrecher dargestellt hatte .

Zusätzlich war kritisiert worden, dass Kastl als CSD-Geschäftsführer mit seiner eigenen Firma Publicom GmbH Verträge abgeschlossen hatte. Vom Vorwurf der unzulässigen Verquickung und Bereicherung war Kastl jedoch im Herbst 2014 von einer Transparenzkommission entlastet worden (queer.de berichtete).

"Die Zusammenarbeit mit der Publicom GmbH ist ebenfalls beendet worden", heißt es nun in der Mitteilung des CSD-Vereins. "Die Publicom GmbH wird aus den Geschäftsräumen des Berliner CSD e.V. ausziehen". Über Einzelheiten der Trennung stünden beide Seiten noch in Verhandlungen.

In der Email an die Vereinsmitglieder heißt es weiter: "Der Berliner CSD e.V. bedankt sich bei Herrn Robert Kastl und der Publicom GmbH für die langjährige Zusammenarbeit und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute". Bereits zum 30. November war Kastl vom Verein aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage des CSD Berlin
Mehr zum Thema:
» Homo-Gurke für Robert Kastl (09.05.2014)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher ein Kommentar | FB-Debatte
Teilen: 198             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: berliner csd, robert kastl, stonewall
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Berlin: CSD-Veranstalter trennt sich von Robert Kastl"


 1 User-Kommentar
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.03.2015
02:23:23


(+1, 3 Votes)

Von HBausB
Aus Berlin
Mitglied seit 03.02.2015


Ausgekastlt.
Veranstaltet der jetzt mit David Berger und den AfD- Schwulen einen CSD der Ausgegrenzten auf dem BER- Gelände?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 SZENE - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 SZENE



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Will & Grace vor Reunion? Hirschfeld-Briefmarke: Schäuble hat das letzte Wort Hessen: AfD sorgt sich um "Relativierung" der Heterosexualität im Unterricht Uganda: Polizei verhindert CSD
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt