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Mit seinem Coming-out setzte Hitzlsperger ein weltweites Zeichen

Der DJK zeichnet den schwulen Ex-Nationalspieler mit seinem Ethik-Preis aus.

Der DJK-Sportverband vergibt seinen alle zwei Jahre verliehenen Ethik-Preis in diesem Jahr an den ehemaligen deutschen Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger. Das berichtet der Sport-Informations-Dienst am Samstag.

Der katholische Verband mit Sitz in Langenfeld bei Leverkusen, 1920 unter dem Namen Deutsche Jugendkraft gegründet, zeichnet den 32-Jährigen für seinen Kampf gegen Homophobie im Fußball aus. Auch solle sein Engagement für verschiedene antirassistische Projekte sowie seine Unterstützung für ein Projekt für HIV-positive Kinder in Südafrika gewürdigt werden. Die Verleihung des mit 2.500 Euro dotierten Preises findet am 2. Mai in München statt.

In dem Verband, der inzwischen allen Menschen offen steht, sind rund 1.200 Vereine mit über 500.000 Mitgliedern vertreten. Der Preis soll Personen auszeichnen, die "sich durch besonderes persönliches Vorbild, durch betonte Förderung des sportlich fairen Verhaltens und durch herausragende Aussagen oder Arbeiten auf dem Gebiet der christlich orientierten Sportethik" hervorgetan haben. (pm)



#1 Patroklos
#2 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 08.03.2015, 11:06h
  • Ich kann nur stark hoffen, dass Hitzlsperger diesen Preis ablehnt!

    Ein katholischer Preis um Kampf gegen Homophobie und HIV auszuzeichnen ist purer Zynismus.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 08.03.2015, 11:18h
  • Antwort auf #2 von Defragmentierung
  • Die katholische Kirche ist eine Volkskirche, der etwas weniger als ein Drittel aller Bürgerinnen und Bürger angehören. Das ist nun mal die soziologische Faktenlage.

    Das sind für mich viel zu viele. Aber auch bei diesen Leuten gibt es verschiedene Ansichten, auch zu LGTBI-Fragen.

    Und wenn diese Leute auf Hitzlsberger zugehen, dann kann das weder ihnen noch Hitzlsberger noch uns schaden.
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#4 hugo1970Profil
#5 goddamn liberalAnonym
  • 08.03.2015, 14:41h
  • Antwort auf #4 von hugo1970
  • Die "katholische Kirche" ist ein schillernder Begriff.

    Es gibt den diktatorisch regierten Klerus mit seinem klar homophoben Dogma, das z. Zt. da und dort ein wenig aufgeweicht wird (nicht in Polen, aber hier).

    Es gibt die Masse der Katholiken, die oft gar nicht so dogmatisch sind.

    Ich bin nicht in einer so mächtigen Position, dass ich jeden dieser Menschen bekämpfen kann.

    Ich konzentriere mich im Kampf auf das Wesentliche.

    Da gibt es genug zu tun.

    Siehe die Vernichtungsfantasien der Ev. Allianz, siehe das klerikalfaschistische Opus Dei etc. etc.
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#6 Dietrich EiseleAnonym
  • 08.03.2015, 15:02h

  • Typisch. Kapiert hier niemand, dass es sich hier um ein Zeichen von Katholiken an die Amtskirche handelt? Der Vatikan mag lange seine Moralvorstellungen propagieren, selbst die praktizierenden Katholiken halten sich kaum daran.
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#7 hugo1970Profil
  • 08.03.2015, 16:42hPyrbaum
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • "Es gibt den diktatorisch regierten Klerus mit seinem klar homophoben Dogma, das z. Zt. da und dort ein wenig aufgeweicht wird (nicht in Polen, aber hier)."

    Wenn ich Katholische Kirche sag, oder schreib, dann meine ich den Clerus, wenn ich die Gläubigen/Schäfchen mein, dan sage oder schreibe ich die Katholiken.
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 08.03.2015, 22:16h
  • Antwort auf #7 von hugo1970
  • Das ist klug und richtig.

    Leider sehen das die Kleriker und ihr Kirchenvolk meist anders.

    Da weiß die eine Hand oft nicht, was die andere tut, und beide denken dennoch, sie würden an einem Strang ziehen.

    Egal, solang wir den Kopf nicht in der Schlinge haben...
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#9 TheDadProfil
  • 08.03.2015, 23:51hHannover
  • Antwort auf #8 von goddamn liberal
  • Mir erschließt sich weder eine Vereinigung "Katholischer Ärzte", die sich anmaßt Frauen die Pille danach zu verweigern, noch ein "Katholischer Sportbund"..

    Sind die dann für Beten als Ersatz für Doping, oder wie ?
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#10 goddamn liberalAnonym