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Kommentare zu:
Domian hört auf


#16 PinkPurpleBlue
  • 11.03.2015, 08:03h
  • @ mein letzter Beitrag:
    Verflixte Biphobe Autokorektur, es solle "ebenfalls" nicht ehemals heissen
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#15 HBausBProfil
  • 11.03.2015, 02:02hBerlin
  • Domian war auch ein Teil meiner Coming-Out-Zeit, da ich mein Studium in NRW (Essen) begonnen hatte. Das Schöne: in queeren Jugendgruppen und schwulen Chats wie der von Boytrek Köln (kennt das überhaupt noch jemand?), auf jeden Fall über gaychat wurde unter den "Jungschwulis" doch oft herzlich gelästert über die ganzen laberbedürftigen Nachteulen, unter denen es allerlei skurille, teilweise aber auch deftige Psychopathen gab, mit denen sicher im realen Leben nicht zu spaßen war. Mein persönliches Grusel- Highlight: eine Lesbe, die ihre Lebensgeschichte herunterrasselte, "nicht wie Hella von Sinnen" enden wollte (sie wusste anscheinend nicht dass gerade die ja ziemlich eng mit Domian ist) und die Zuschauer_innen am Ende aufrief, beim WDR anzurufen, wenn sie einen guten Proktologen kennen, den bräuchte sie nämlich gerade ganz dringend.

    Ich werd ihn schon vermissen, den Jürgen, aber Ende 2016 ist ja nochn bisschen hin... vielleicht hat sie den Protkologen ihrer Träume ja bis dahin gefunden
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#14 giliattAnonym
  • 10.03.2015, 23:57h
  • Kaum war er zur schwulen Kummerkasten-Ikone aufgestiegen, outete er sich als bisexuell. Dennoch ist Domian für mich eine ehrliche Haut.

    Bisweilen kamen Zweifel auf an seiner Kompetenz, doch ließ er zumeist die Antwort in der Schwebe unter Verweis der Rücksprache mit seiner fachlich fundiert helfenden "Püschologin". Domian hat da nix falsch gemacht. Er diskutierte am Telefon mit den Betroffenen. Lenkte ihre Aussagen in die Richtung, damit Otto-Notmal-Zuschauer folgen konnte.

    Natürlich ist ein Fernsehformat keine Lebenshilfe. Domians Sendung war es wohl schon.

    Vergleichen wir mal "Domian nach Mitternacht" mit "Vera am Mittag". Klemm-Lesbe Vera IntVeen machte machte mit Unterstützung durch ihren ungekämmten zerzausten und ungepflegten Psychologen MICHI ein seltsames Pärchen zur Sau. Im Fortgang der Sendung wurde jedem Eddel klar, dass beide Menschen ein seelisches Problem haben. Schwatztante Vera und "Fachmann" Michi hämmerten auf den Leuten herum: "Man schlägt sich nicht. Hallo.Frauen prügeln geht gar nicht."
    Das Paar hatte sich in der Faxenklinik kennen- und lieben gelernt. Beide litten unter dem Borderline-Syndrom.

    Nicht erkannt durch Vera und Michi.

    Solche Fehler hat DOMIIAN nicht begangen.

    Er hat nur Gutes getan.
    Er war immer da als Gesprächspartner für Bedrängte und als Zuhörer für Menschen in Not.
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#13 PinkPurpleBlue
  • 10.03.2015, 23:26h
  • Ich weiss nicht was immer alle damit haben,
    neulich auf einer Geburztagsfeier eines ebenfalls Bisexuellen Freundes auf der ich mit meinem ehemals Bisexullen Partner war musste ich mir auch wieder anhören:

    "Ja ihr seid Bi aber wenn du einen Männlichen Partner hast bist Du doch hauptberuflich Schwul"

    ,,, meine Güte, ich bin doch nicht aus dem grossen Schrank raus um jetzt nur noch eine kleine Schublade zu haben.

    Ich lebe als Bi-Mann der in Partnerschaft mit einem anderen Bi-Mann lebt in vielen Teilen das selbe Leben wie ein Schwuler mit einem schwulen Partner. Das stimmt zum großteil mit allen schönen seiten und auch mit allen Problemen.

    Da gibts nix gegen zu sagen, das ist der Grund warum ich auch nichts gegen Schwule habe, wie haben vieles gemeinsam.

    Aus dem SELBEN Grund möchte ich mir aber auch nicht anhören das ich NICHT zu meiner Sexualität stehe!

    Meine Sexualität hört halt lediglich nicht bei nur Männern (oder nur Frauen) auf.

    .........

    Das Domian aufhört ist sehr schade, ich mochte seine Sendung eigendlich immer. (Zumindest als ich noch die Zeit hatte Nachts Radio zu hören)
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#12 daVinci6667
  • 10.03.2015, 18:33h

  • Domian: "Ich bin schwul. Dann ist Ruhe. Ich habe so oft erlebt, von Schwulen angegriffen zu werden, weil ich angeblich nicht zu meiner Sexualität stehe, wenn ich mich als bi bezeichne. Also in Gottes Namen, dann bin ich halt schwul".

    Klingt komisch. Wo ist hier das Selbstbewusstsein Domians?

    Ich mag die Sendung. Domian macht seine Sache einfühlsam und sehr professionell. Schade dass er bald aufhört, jedoch sehr verständlich. Trotz der vielen Nachtarbeit sieht man seine 58 Jahre nicht an.

    Nur seine Haltung was denn jetzt bei ihn selbst Sache ist kann ich nicht nachvollziehen.
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#11 GeorgGAnonym
#10 JarJarAnonym
  • 10.03.2015, 16:40h
  • Och am Abend mal bei Youtube ne Folge Domian im Bett hören ist ganz nett zum einschlafen. Mag seine Art wie er mit Menschen umgeht und klar ist es schade wenn so eine Instanz nun geht.
    Aber menschlich absolut verständlich, 20 Jahre Nachtschicht ist ne arg lange Zeit. Weiterhin alles Gute für Domian (völlig egal ob bi, schwul oder sonstwas).
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#9 ursus
  • 10.03.2015, 15:24h
  • ich kann mich an mehrere völlig verantwortungslose übergriffe gegenüber einzelnen anrufer_innen erinnern, bei denen ausgebildete therapeut_innen die hände über dem kopf zusammengschlagen hätten.

    seine wahnwitzigen und irrationalen einwürfe bei dem im artikel angeprochenen "hiv-fall" waren an klischeehaften schuldzuweisungen, unkenntnis über infektionsrisiken und vorschnellen stigmatisierungen nicht zu überbieten. er hat da so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.

    ein anderes mal drängte er eine durch vergewaltigung geschwängerte frau so nachdrücklich und keinen widerspruch duldend zur abtreibung, als könne sie selbst überhaupt nicht entscheiden, was sie wolle - nach einem fünf-minuten-gespräch!

    wenn ich es hätte entscheiden können, ich hätte den schon nach einem einzigen dieser vorfälle aus dem verkehr gezogen.
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#8 FelicitasProfil
  • 10.03.2015, 15:09hDüsseldorf
  • Es gibt ja auch eine Doktorarbeit über Domian, in der sich ein ganzen Teilkapitel nur mit der Sexualität des Moderators beschäftigt. Dem Autor nach sein die Bi-Sexualität nur eine "Marketing-Strategie" von Domian gewesen. Was soll man davon halten? Vielleicht mal selbst lesen:
    d-nb.info/983941645/34
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#7 Patroklos
  • 10.03.2015, 14:47h
  • Ich kann Herrn Domian verstehen, daß er aufhört und wünsche ihm alles Gute und Gesundheit!
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#6 PFriedrichProfil
#5 jochenProfil
  • 10.03.2015, 13:59hmünchen
  • Schade, dass Jürgen Domian aufhört. Er hat seine Sendung meist sehr gut geführt.

    Natürlich war der Nachttalk in erster Linie Unterhaltung fürs Radio- und TV Publikum, und auch nicht wenig voyeuristisch,jedoch hat er seine "Aufgabe" als "Seelsorger" wirklich , meines Erachtens, oft sehr gut gemacht: einfühlsam mit der richtigen Dosis an Realitätsinn.

    Dass er jetzt nach 20 Jahren nicht mehr will und nach meinem Gefühl "den Kanal voll hat" , ist menschlich und nachzuvollziehen.
    Ich hatte in letzter Zeit öfter den Eindruck, dass er bei den Gesprächen schneller ungeduldig u. auch leichter genervt war.

    Wenn er jetzt nach 20 Jahren die Chance bekommt für "andere berufliche Aufgaben " , dann kann ich ihn nur beglückwünschen,
    Denn den meisten Arbeitnehmern hierzulande wird diese Chance - nach 20 Jahren etwas anderes zu machen - heutzutage in der deutschen Arbeitswelt meist nicht mehr gegeben.

    ++++++++

    Ob Domian nun bi oder schwul ist , (oder vielleicht lesbisch ) ist mir ziemlich wurscht.... schliesslich will ich ja nicht mit ihm schlafen.
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#4 yetyetyetAnonym
#3 Anti-SeeheimerAnonym
  • 10.03.2015, 12:07h
  • Gut, gut, gut! Ich konnte diesen rot lackierten Noeliberalen noch nie ertragen. Ständig hetzt er in seiner Sendung gegen Geringervdiener und Arbeitslose. So was wie ihn will ich nicht mit meinen GEZ-Zwangssteuern durchfüttern!
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#2 TEarAnonym
  • 10.03.2015, 12:01h
  • Antwort auf #1 von GeorgG

  • Die Intolerantesten sind ja wohl eher die Heteros, die obwohl sie überall als Mehrheit anerkannt sind, männliche Bisexualität tabuisieren.
    Bei Schwulen ist es vielleicht noch die Angst, nicht mehr sichtbar zu sein, wenn unter den Prozentzahlen jener die schwul sind noch bisexuelle vermutet werden die sich nur als schwul ausgeben.
    Dabei ist die größte Gruppe der verkappten Bisexuellen unter Heteros zu finden.
    Wie man, wenn man eh als angeblich 95% Mehrheit ( heteros) gilt noch Angst hat das darunter Bisexuelle sind, das kann ich nicht verstehen.

    Und selbst wenn sich irgendwann herausstellen würde, dass zb "nur" 70 Prozent wirklich hetero sind, ist das immer noch eine enorme Zahl, so das die Angst der Heteros völlig unbegründet ist. Sie bleiben weiter sichtbar und das wird sich nie ändern.

    Das Problem liegt also in der Heteronormativität, welche den Gruppen der LGBTI nicht genug Freiräume und Platz lässt.
    Anstatt primär zu fordern die Schwulen sollten Bisexualität sichtbar machen, sollte man die Heteromehrheit samt ihrer Einflussnahmen auf die Gesamtgesellschaft dazu auffordern.
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#1 GeorgGAnonym
  • 10.03.2015, 11:10h
  • "Ich habe so oft erlebt, von Schwulen angegriffen zu werden, weil ich angeblich nicht zu meiner Sexualität stehe, wenn ich mich als bi bezeichne. "

    Ja, ja, die Schwulen, die doch immer von anderen Akzeptanz einfordern, selbst aber zu den intolerantesten Menschen gehören, wenn es -wie z.B. in diesem Fall- um das Thema Bisexualität geht.
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