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  • 05. November 2003, noch kein Kommentar

Trier Der neu gewählte Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Berlin-Brandenburger Bischof Wolfgang Huber, hat sich in der Vergangenheit gegen die Segnung von Homo-Paaren ausgesprochen. Der 61-Jährige, der am Mittwoch auf der EKD-Synode in Trier mit 121 von 135 Stimmen an die Spitze der 26,5 Millionen Protestanten in Deutschland gewählt worden ist, hält eine entsprechende Andacht für einen "wichtigen Beitrag zur Gemeindeethik". Durch das "'Ja' zu Verlässlichkeit und Verantwortung in verschiedenen Lebensformen" werde die Ehe "nicht relativiert", so Huber zu dem Beschluss seiner Synode vom letzten November, verpartnerten Lesben und Schwulen eine Zeremonie mit Fürbitte und Segen zu ermöglichen. Auch für Paare, die nicht zum Standesamt gehen, sollte es eine Segnung geben, sagte er damals. Sein neuer Stellvertreter, Thüringens Landesbischof Christoph Kähler (59), hatte in der Diskussion um Homo-Partnerschaften gesagt: "Segnung von Personen ja, Segnung von Partnerschaften nein." (nb)