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Die Stuttgarter Polizei wirbt um Vertrauen in der Community (v.r.n.l.): Polizeipräsident Franz Lutz und die drei neuen Ansprechpersonen Julia Zimmermann, Alexandra Kunft und Thomas Ulmer (Bild: VelsPol-BW)

Nach den Polizeipräsidien Freiburg und Ulm ist Stuttgart die dritte Dienststelle in Baden-Württemberg, bei der Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ernannt wurden.

Nach einer Mitteilung des VelsPol-Landesverbands wurden Julia Zimmermann, Alexandra Kunft und Thomas Ulmer am Donnerstag von Polizeipräsident Franz Lutz bestimmt. Bei weiteren Präsidien in Baden-Württemberg liefen derzeit Planungen für die Einrichtung von entsprechenden Ansprechstellen.

Unterdessen forderte die Linksfraktion im Saarland, dass die dortige Polizei feste Ansprechpartner benennt, an die sich Opfer von antihomosexueller Gewalt wenden können. Einen entsprechenden Antrag (PDF) will sie am kommenden Mittwoch in den Landtag einbringen. Anlass ist der Neonazi-Übergriff auf ein schwules Paar in Merzig (queer.de berichtete).

"Nur wenige Betroffene wagen den Weg zur Polizei, aus Scham oder aus Angst vor Repressalien", erklärte die Landtagsabgeordnete Heike Kugler. "Da braucht es Polizisten, die bekannt sind, die wissen, wie man in solchen Fällen reagiert und denen man sich anvertrauen kann. Was in anderen Bundesländern gelebte Praxis ist, sollte auch im Saarland möglich sein." (cw)