Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
| Eurovision Song Contest
  • 16.03.2015           38      Teilen:   |

Alle Videos

Eurovision 2015: Das sind alle Teilnehmer

Artikelbild
Guy Sebastian (Australien), Måns Zelmerlöw (Schweden) und Loïc Nottet (Belgien)

Seit Montag stehen die 40 Beiträge des neuen Jahrgangs fest. Aus Schweden kommt ein klarer Favorit – aber werden ihn noch homophobe Äußerungen einholen?

Die besten Gäste kommen zuletzt. Was oft für Partys gilt, zeigte sich in diesem Jahr auch in der Eurovision-Vorsaison. Erst in den letzten 48 Stunden vor dem Abgabetermin präsentierten sich mögliche Sieger in einem sehr balladenlastigen Jahrgang.

Ein wichtiger Moment kam am Samstag, kurz vor 22 Uhr: Conchita Wurst übergab beim Melodifestivalen, dem schwedischen Vorentscheid, zwölf Punkte der österreichischen Jury an Måns Zelmerlöw. Wie zuvor die meisten Jurys und auch die heimischen TV-Zuschauer – insgesamt erzielte der 28-Jährige mehr Punkte als die spätere ESC-Siegerin Loreen drei Jahre zuvor.

Viele Fans und Experten sind überzeugt, dass Conchita dem 28-Jährigen beim Finale am 23. Mai in Wien auch die Siegertrophäe übergeben wird. Die optischen Tricks – die Männchen im Hintergrund, mit denen er interagiert, ein sehr nahes Close-Up des Sängers – stärken einen Beitrag, der trotz oder wegen des bescheuerten Textes ohnehin eingängig bis zum Umfallen ist. Und das ist einem Jahr, in dem Mitstampfnummern selten sind.

Youtube | Favorit der Buchmacher: Schweden. Was fürs Auge.
Fortsetzung nach Anzeige


Aserbaidschan: Elnur Huseynov beim ESC 2015 und 2008
Aserbaidschan: Elnur Huseynov beim ESC 2015 und 2008

Ganz so gelaufen, wie es die Buchmacher glauben, ist das Rennen dennoch nicht. Es gibt Plagiatsvorwürfe zu Song und Video-Installation, wobei das noch nie geschadet hat. Manchen könnte Måns zu selbstverliebt und siegesgewiss erscheinen (Eric Saade lässt grüßen). Und mit Backing-Sängern statt Teil-Playback wie im Vorentscheid kann noch manches schief laufen.

Vor allem wird es sicher nochmal zum Thema werden, dass Måns, der jahrelang auf CSDs sang und LGBT-Veranstaltungen moderierte, im letzten Jahr in einer TV-Sendung sagte, dass Homosexualität unnatürlich sei, anders als die auf Fortpflanzung der Spezies ausgelegte Verbindung aus Mann, Frau und Kind. Später hatte er sich dafür entschuldigt, aber es bleibt hängen, weil es in der Sendung wie eine Grundüberzeugung wirkte.

Stockholm 2016? Tallin? Sydney-Ersatz?

Auch wegen der Konkurrenz ist das Rennen noch nicht gelaufen: Wenige Minuten nach dem schwedischen endete der norwegische Vorentscheid – mit einem eindringlichen Duett, das weit vorne landen könnte. Dabei schickten zu dem Zeitpunkt bereits die Esten ein zeitgemäßes, launiges, tolles Duett nach Wien, das Jurys wie Zuschauern aus West und Ost gleichermaßen gefallen könnte.

Dann kam der Sonntag – und das immer und ewig punktende Aserbaidschan schickte noch eine professionelle Power-Ballade mit Schnuckelfaktor hinterher. Am Montag stellte dann noch der Überraschungsgast Australien einen eingängigen Pop-Song vor – Guy Sebastian könnte das Rennen mit Måns für sich entscheiden. In dem Fall würde Australien erneut teilnehmen dürfen – und die Show im nächsten Jahr zusammen mit einem europäischen Sender irgendwo in Europa austragen.

Doch zunächst wird Wien ein sehr längliches Finale werden, mit ganzen 27 von insgesamt 40 Beiträgen und keiner einzigen teilnehmenden Drag Queen. Ralph Siegel ist wieder für San Marino mit dabei, wenngleich nicht unbedingt im Finale. Manche Länder enttäuschen, Großbritannien oder Deutschland etwa, die wenigsten wagen etwas. Immerhin schickt Finnland eine Punkband, deren Mitglieder geistige Behinderungen haben und für ein wenig Unruhe im Balladen-Zirkus sorgen. Alle Beiträge findet ihr weiter unten in der Video-Galerie.

Youtube | Favorit der Redaktion: Estland. Sie träumt nach der Nacht im Bett von der Liebe, er ist schon unterwegs zum Taxi. Wir kennen das, beide Seiten.

Brücken bauen

Deutschlands Ann Sophie: Chancenlos durch die Nacht
Deutschlands Ann Sophie: Chancenlos durch die Nacht (Bild: NDR)

"Building Bridges" lautet das Motto der drei Shows, die aus der Wiener Stadthalle übertragen werden. Moderiert werden sie von Mirjam Weichselbraun, Alice Tumler und Arabella Kiesbauer, aus dem Green Room meldet sich Vorjahressiegerin Conchita Wurst.

Es ist der 60. Eurovision Song Contest; das Jubiläum wird mit einer weiteren Show gefeiert, die Ende März von der BBC aufgezeichnet wird und an der 15 Länder mit Siegertiteln teilnehmen – darunter Deutschland mit Nicole. Ob und wann die von Graham Norton und der vom ESC in Malmö in Erinnerung gebliebenen Petra Mede moderierte Sendung in Deutschland läuft, ist noch offen. (nb)

Videogalerie: (40 Videos)
Eurovision 2015: Alle Songs
Alle Videos der Teilnehmer des Grand Prix am 23. Mai in Wien samt Anmerkungen.
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 38 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 107             8     
Service: | pdf | mailen
Tags: eurovision, videos, wien, conchita wurst, måns zelmerlöw
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Eurovision 2015: Das sind alle Teilnehmer"


 38 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
16.03.2015
13:43:31
Via Handy


(+1, 9 Votes)

Von Alex


Ich hoffe, dass Deutschland auf dem letzten Platz landet. Ich finde es eine Frechheit, dass diesem Andreas Kümmert erst nach seinem Sieg einfällt, dass er doch nicht teilnehmen will.

Damit hat er nicht nur die Anrufer um ihr Geld betrogen, sondern er hat auch jemand anderem die Chance gestohlen. Hätte er das eher gesagt, hätte jemand anderes die Chance im Finale bekommen und der ganze Vorentscheidend wäre vielleicht anders ausgegangen.

Da hätte man nicht einfach die Zweitplatzierte zur Siegerin erklären dürfen, wie dieser Andreas Kümmert sich das rausgenommen hat und worauf Barbara Schöneberger eingegangen ist, sondern da hätte mindestens ein Notar entscheiden müssen. Denn wäre Andreas Kümmert seine Arroganz gegenüber dem Zuschauer schon früher eingefallen, wäre jemand anderes ins Finale gekommen und hätte vielleicht statt der Zweitplatzierten gewonnen, die ja nur 20% hatte.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
16.03.2015
13:45:54


(-1, 3 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Die Beiträge aus Norwegen, Schweden überzeugen mich gar nicht und es gibt beim ESC jedes Jahr - so will es die Tradition - immer Überraschungen und Favoritenstürze. Bei Schweden gefällt mir nur das Video im Hintergrund und Norwegens Beitrag hat Einschlafpotential - mehr jedoch nicht. Ach ja, und Aserbaidschan - sorry, aber jedes Jahr eine Ballade ist auf die Dauer ermüdend und wird genau so schlecht abschneiden, wie der Beitrag im letzten Jahr, wenn nicht sogar das Aus schon im Halbfinale kommt.

Der offen schwule Erlend Bratland wäre mit dem Song "Thunderstruck" eine bessere Wahl gewesen und hätte das Land ins Finale gebracht:

Youtube-Video:


Am Ende fehlten im 3500 Stimmen zum Sieg:

Link:
en.wikipedia.org/wiki/Norway_in_the_Eurovision_Son
g_Contest_2015


Sehr schade! Apropos Deutschland: bitte jetzt nicht schon schlechtreden, eine sehr üble Angewohnheit!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
16.03.2015
14:20:34


(+5, 5 Votes)

Von williralf
Mitglied seit 30.04.2011


An die Redaktion,

das Video das Ihr für Montenegro von Knez veröffentlicht habt, ist nicht der Beitrag für den ESC 2015. Der Sänger Knez wird das Lied "Adio" singen, jedoch wird das Lied erst am 21. März 2015 vorgestellt!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar

Anm. d. Red.: Oops, stimmt, Danke! Haben das Video rausgenommen.

 
#4
16.03.2015
14:38:28


(+2, 2 Votes)

Von 75uhg4g3


Ich hab den norwegischen Vorentscheid, den Melodi Grand Prix 2015, gesehen und muss sagen, dass Norwegen leider die falsche Wahl getroffen hat.

Schaut euch nur mal das hier an, das ist der Song der im norwegischen Vorentscheid nur auf Platz 2 gelandet ist:

Youtube-Video:


Wow! Für mich wäre das der Siegersong in Wien gewesen, sehr viel besser als der schwedische Song, das war einfach nur Gänsehaut. Aber Norwegen hat sich leider dafür entschieden noch eine öde Ballade nach Wien zu schicken, so wie dutzende andere Länder zuvor auch.

Mir tut es leid für den norwegischen Sänger Erlend Bratland, zum einen weil man gemerkt hat wie sehr er zum ESC nach Wien wollte und zum anderen weil er einfach besser war als seine nationale Konkurrenz.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
16.03.2015
14:54:52


(+1, 3 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #2 von Patroklos


Thunderstruck?!? Covert er etwa AC/DC?

Nee... Fehlalarm...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
16.03.2015
15:11:40


(-2, 6 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


es sind schon schöne (männliche ) Schnuckeln dabei. Ich glaube, das wird ein schöner Abend in Wien.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
16.03.2015
15:30:15


(-2, 10 Votes)

Von Markus44


Meines Erachtens wird es Zeit, das einmal ein Lied aus Frankreich, Spanien, Beligen oder den Niederlanden gewinnt. Aus diesen Ländern kam schon lange kein Sieger mehr.

Schweden hat schon oft genug gewonnen, besser ein Sieger aus einem anderen Land.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
16.03.2015
15:44:59


(+8, 10 Votes)

Von Andy


Der Sänger des schwedischen Beitrags ist wohl letztes Jahr durch homophobe Äußerungen aufgefallen. Er hat sich danach zwar entschuldigt, aber das haben Dolce & Gabbana und der Barilla-Chef auch. Mir reicht so eine Entschuldigung, ehrlich gesagt, nicht.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
16.03.2015
16:09:08


(+6, 6 Votes)

Von Richard Palermo


Nicht so vorelig!
Das sind nur 39 von 40 Beiträgen.
Montenegro fehlt noch!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
16.03.2015
16:25:29
Via Handy


(+4, 8 Votes)

Von Timon
Antwort zu Kommentar #1 von Alex


Ja, hätte Herr Kümmert etwas früher verkündet, dass er eigentlich gar keinen Bock hat, hätten seine Anrufer für andere angerufen und die ganze Sendung wäre von Anfang an komplett anders gelaufen. Wer weiß, wer dann gewonnen hätte...

Eigentlich müsste der deutsche Vorentscheid komplett neu gemacht werden. Auf Kosten von Herrn Kümmert.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


ESC-Berichte von Queer.de
Eurovision 2016 in Stockholm
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2016
» Video-Galerie als Playlist-Popup
Eurovision 2015 in Wien
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2015
Eurovision 2014 in Kopenhagen
» ESC-Liveblog 2014
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2014
Eurovision 2013 in Malmö
» ESC-Liveblog 2013
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2013
Eurovision 2012 in Baku
» Eurovision-Live-Blog
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer 2012
Eurovision 2011 in Düsseldorf
» Liveblog: ESC in Düsseldorf
» Video-Galerie: Alle Teilnehmer
» Szene-Guide Düsseldorf
» Unsere ESC-Youtube-Videos
Eurovision-Links
» Offizielle Seite (NDR)
» Offizielle Seite (EBU)
» Prinz ESC Blog
» Vorwärts ESC Blog
» Mehr Links (rechte Spalte)

Top-Links (Werbung)

 KULTUR

Aktuell auf queer.de
Kein Termin für LGBTI-Aktivisten: Kultusminister redet lieber mit Homo-Hassern Berlin: Straße wird nach Homo-Aktivist benannt Was verbindet "Refugees and Queers"? Präsidentenwahl: Steuert Österreich nach Rechtsaußen?
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt