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  • 17.03.2015           9      Teilen:   |

Nach Renovierung durch Freiwillige

Frankfurts schwules Café Switchboard öffnet wieder

Artikelbild
Futtern für die Aids-Hilfe Frankfurt: das Café Switchboard vor der Renovierung

Viele Wochen haben ehrenamtliche Helfer gearbeitet – nun lädt das Szene-Lokal in der Alten Gasse 36 in Frankfurt am Main wieder Gäste ein.

"Trockenbau, Verlegung neuer Kabel, ein schicker neuer Anstrich – es gab eine Menge zu tun", heißt es in einer Pressemitteilung der Aids-Hilfe Frankfurt, die das Café Switchboard betreibt. "Ohne das Engagement der Freiwilligen wäre die große Aufgabe wohl nicht zu meistern gewesen." Neben dem Barteam des Cafés waren auch Freiwillige der Union Investment und der "Freizeithelden" an den Arbeiten beteiligt. Sponsoren leisteten Sach- und Geldspenden.

Das Switchboard wurde 1988 gegründet und ist seitdem ein wichtiger Treffpunkt in der schwulen Szene Frankfurts: Es ist Ort der Begegnung, der kulturellen und sozialen Bereicherung. Die Angebote des Cafés werden von Ehrenamtlichen organisiert und durchgeführt, erwirtschaftete Gewinne der sozialen Arbeit der Aids-Hilfe Frankfurt zugeführt.

Um sich bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz bei den Renovierungsarbeiten zu bedanken, lädt das Switchboard am Freitag, de 20. März zu um 19 Uhr zu einem Wiedereröffnungsempfang ein. Aids-Hilfe-Vorstand Theodor Sandbaumhüter wird eine Eröffnungsansprache halten, es wird Sekt und Speisen geben. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Homepage des Café Switchboard
» Fanpage auf Facebook
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Tags: switchboard, frankfurt, theodor sandbaumhüter
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Reaktionen zu "Frankfurts schwules Café Switchboard öffnet wieder"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
17.03.2015
23:28:04


(+1, 3 Votes)

Von Sabelmann
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"Frankfurts schwules Café Switchboard"

Herrlich!Ich hab noch nie ein schwules Cafe gesehen!Hat es schon einen Partner?


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#2
21.03.2015
00:14:12


(+1, 3 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


Dürfen denn Ehrenamtliche für ein Cafe arbeiten ? Gilt der Mindestlohn nur für Heten ?


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#3
21.03.2015
22:01:59


(-1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #2 von Dont_talk_about


Welch absurde Frage..

Natürlich dürfen Menschen als Ehrenamtliche Mitarbeiter für ein Cafe das keine Gewinne nach normalen Bedingungen macht, arbeiten..

Sämtliche Gewinne wandern hier nämlich nicht in die Taschen der Betreiber, sondern werden Sozialen Projekten zur Verfügung gestellt..

Und der Mindestlohn gilt für Ehrenamtliches Engagement überhaupt nicht, weil es dafür keinen Stundenlohn gibt, sondern nur eine Monatliches Pauschale für die eigenen Aufwendungen wie etwas Fahrtkosten, die im Übrigem Steuerfrei ist, und auch nicht auf Hart-IV angerechnet wird !

Der Größte Konzern der mit Ehrenamtlichen Mitarbeitern arbeitet ist die Caritas, die neben fast 500.000 Hauptamtlich angestellten Mitarbeitern noch einmal so viele ehrenamtlich Beschäftigte hat..

Damit "spart" sie sich annähernd 200.000 fest Angestellte und bezahlte Menschen, ungefähr 1 Milliarde an Personalkosten, und mindestens 200 Millionen Euro an Steuern..


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#4
22.03.2015
15:00:53


(0, 2 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014
Antwort zu Kommentar #3 von TheDad


@Kollege The Dad

Ich finde die Situation nicht so klar. Bei dem Betrieb eines Cafes geht um eine Tätigkeit, die genauso von gewinnorientierten Unternehmen durchgeführt wird. Das Cafe steht jederman als Kunden offen, die Dienstleistung richtet sich also nicht an einen bedürftigen Kreis. Gerade homosexuelle Männer haben ja ein überdurchschnittliches für sich verfügbares Einkommen.

Wie die Gewinne verwendet werden, ist ja eine andere Frage. Vielleicht sind die Preise ja so niedrig, dass kaum Gewinne anfallen. Dass wäre dann unfair den anderen Cafes gegenüber, die den Mindestlohn ja zahlen müssen.

Dass es also nur eine monatliche Pauschale statt den Mindeslohn gibt, finde ich nicht gerechtfertigt

P.S. Dass Du versuchst mit der Caritas abzulenken, zeigt, dass Dir das selber auch ein bisschen komisch vorkommt und Du deshalb versuchst abzulenken


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#5
22.03.2015
17:34:19


(-2, 2 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #4 von Dont_talk_about


Wenn jemand wie hier ein Verein, ein Cafe gründet, um explizit die Arbeit im sozialem Bereich durch die Einnahmen zu fördern, so fällt das unter das Vereinsrecht im BGB und hat mit der Gewinnorientierten Eröffnung eines Cafe´s durch einen Bäcker oder ähnlichen Betreiber im Sinne des HGB überhaupt nichts zu tun..

""Das Cafe steht jederman als Kunden offen, die Dienstleistung richtet sich also nicht an einen bedürftigen Kreis.""..

Das weiß ich nicht, ich kenne die Preisliste nicht..
Hat damit aber auch nichts zu tun, denn die Gewinnerwartung richtet sich an Soziale Projekte, was mehr als legitim ist !

Worauf zielt Deine Kritik ?
Das die Gewinne zu hoch sind, weil keine oder nur geringe Personalkosten anfallen ?

Anderes Handeln wäre hier kontraproduktiv weil es die Einkünfte schmälerte, was Deine Kritik ziemlich unsolidarisch macht !

""Gerade homosexuelle Männer haben ja ein überdurchschnittliches für sich verfügbares Einkommen.""..

Ein sich hartnäckig haltendes Gerücht das durch keine vernünftige Statistik belegt werden kann..
Schwule Männer verdienen im Durchschnitt genauso viel wie Hetero-Single´s !

Und wie erwähnt geht es hier nicht darum dem Publikum billigen Kaffee zu servieren, sondern ein Cafe zur Kommunikation in einem bestimmten Bereich zu schaffen, und dabei gleichzeitig noch Geld für Projekte zu sammeln..

Das machen Bundesweit Dutzende Cafe´s aus der Community, unter anderem die lokalen Aids-Hilfen, Coming-Out-Treffpunkte wie das Rat&Tat-Zentrum in Bremen und Rostock, oder auch Hein%Fiete in Hamburg..

Hier Kritik am Personal-Einsatz zu üben ist völlig Fehl am Platz !

""Dass es also nur eine monatliche Pauschale statt den Mindeslohn gibt, finde ich nicht gerechtfertigt""..

Äh ?
Ehrenamtliches Engagement ist KEIN Job mit dem man sein Einkommen verdient, sondern seine Freizeit mit einer Sinnvollen Tätigkeit ausfüllt !

Das stellt sich die Frage nach einem flächendeckendem Mimi-Job der sich "Mindestlohn" nennt, überhaupt nicht !

""P.S. Dass Du versuchst mit der Caritas abzulenken, zeigt, dass Dir das selber auch ein bisschen komisch vorkommt und Du deshalb versuchst abzulenken""..

Blödsinn !
Das zeigt nur auf wie wenig Du über Ehrenamtliches Engagement weißt..
In jedem Verein gibt es Ehrenamtler, die dort auch richtig und wichtig sind..

In einem Konzern wie der Caritas oder der Diakonie haben diese nichts zu suchen, weil sie Hauptamtliche Arbeitsplätze im großem Stil vernichten !


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#6
22.03.2015
19:03:38


(0, 2 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


@Kollege The Dad

> Worauf zielt Deine Kritik ?
> Das die Gewinne zu hoch sind, weil keine
> oder nur geringe Personalkosten anfallen ?

Meine Kritik zielt darauf, dass Vereine Dienstleistungen anbieten, die genausogut von Unternehmen angeboten werden können, wobei nur letztere sich an soziale Standards wie Mindestlöhne halten müssen. Der konkrete Fall ist mir ziemlich egal, es geht mit mehr um das Phänomen, das inbesondere bei Sportvereinen in den neuen Bundesländern massiv zu beobachten ist

Es könnte ja sein (ich kenne die Preise nicht), dass von den niedrigen Personalkosten gar nicht die Stiftung profitiert, sondern die Kunden. Korrekt wäre also: alle bekommen den Mindeslohn und könnten dann anonym an die Aids-Hilfe spenden.

> Ehrenamtliches Engagement ist KEIN Job
> mit dem man sein Einkommen verdient,
>
>sondern seine Freizeit mit einer Sinnvollen
>
>Tätigkeit ausfüllt ! Das stellt sich die Frage
>
>nach einem flächendeckendem Mimi-Job der
>
>sich "Mindestlohn" nennt, überhaupt nicht !

Kellnern und andere Arbeiten, die in einem Cafe anfallen, sind für mich primär ein Job. Wenn man Jobs zu Freizeitbeschäftigungen umdeklariert, kann man den Mindestlohn natürlich leicht unterwandern.

>Schwule Männer verdienen im Durchschnitt >genauso viel wie Hetero-Single´s !

Ich habe nicht behauptet, dass sie mehr als Hetero-Singles verdienen. Nur hat man eben ohne Kinder einfach mehr Geld zu eigenen Verfügung und Schwule haben in ihrere großen Mehrheit eben keine Kinder. Das ist trotz Familienförderung und aller steuerlichen Aspekte so. Gilt für Heteros, die keine Kinder haben, genauso


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#7
22.03.2015
21:16:38


(-2, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Dont_talk_about


""Der konkrete Fall ist mir ziemlich egal, es geht mit mehr um das Phänomen, das inbesondere bei Sportvereinen in den neuen Bundesländern massiv zu beobachten ist""..

Das ist absoluter Blödsinn !

Nahezu jeder Sportverein hat ein eigenes Vereinsheim und jeder Zweite Gartenverein auch..
Auch im Westen und AUCH in Frankfurt !

Die werden manchmal Ehrenamtlich betrieben, manchmal nicht, unterliegen aber einer anderen Besteuerung, und können deshalb Getränke und Speisen für die Vereinsmitglieder günstiger anbieten..
Das ist aber wieder ein völlig anderes Thema..

Darunter "leidet" die "normale" Gastronomie genauso viel und genauso wenig wie unter einem Vereins-Cafe einer örtlichen Aids-Hilfe..

Und da Du dort in wohnst solltest Du vielleicht einfach mal hingehen und Dich vor Ort informieren, anstatt hier so vollkommen absurde Vorwürfe zu erheben !

""Es könnte ja sein (ich kenne die Preise nicht), dass von den niedrigen Personalkosten gar nicht die Stiftung profitiert, sondern die Kunden. Korrekt wäre also: alle bekommen den Mindeslohn und könnten dann anonym an die Aids-Hilfe spenden.""..

Schwachsinn !
Über die steuerlichen Nachteile eines Zweit-Jobs für die Angestellten, die das jetzt als Ehrenamt in ihrer Freizeit ausüben, will ich mich gar nicht weiter auslassen !

Was willst Du eigentlich ?

Hier sammelt ein Cafe über den Verkauf von Kaffee und Keksen Spenden an die Community und soziale Projekte !
Und das ist vollkommen ok so !

""Ich habe nicht behauptet, dass sie mehr als Hetero-Singles verdienen.""..

Nöö..
Du hast angedeutet das Schwule Männer genug Kohle haben um sich einen Cafe-Besuch zu leisten und dabei unterstellt, die würden dort hin gehen, weil der dort durch die Ehrenamtlich Beschäftigten vielleicht billiger sei..

Was das andere Geschwafel angeht..
Mindestlohn ist überhaupt kein Thema weil der in einem Vereins-Cafe überhaupt nicht anfällt..

Und es darf außerdem bezweifelt werden das sich ein Betreiber findet der die Beschäftigten nach Tarif bezahlt und trotzdem die kompletten Überschüsse an die Sozialen Projekte abführt !

Deine Vorwürfe sind aus der Luft gegriffen, völlig absurd, und gehen an der Thematik so weit vorbei wie der Mond an der Erdscheibe !


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#8
22.03.2015
23:01:51


(0, 2 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014
Antwort zu Kommentar #7 von TheDad


@Kollege The Dad

>Darunter "leidet" die "normale" Gastronomie
>
>genauso viel und genauso wenig wie unter
>
>einem Vereins-Cafe einer örtlichen
>
>Aids-Hilfe..

Natürlich leidet die normale Gastronomie darunter. In meinem Wohnblock wohnt ein Gastronom, der mir das persönlich erzählt hat.
Du bestätigst ja auch die steuerliche Benachteiligung von normalen Gastronomiebetrieben

>Und da Du dort in wohnst solltest Du
>
>vielleicht einfach mal hingehen und Dich
>
>vor Ort
>
>informieren, anstatt hier so vollkommen
>
>absurde Vorwürfe zu erheben !

Ich verkehre nicht in der Szene


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#9
23.03.2015
17:52:57


(-1, 1 Vote)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #8 von Dont_talk_about


""Natürlich leidet die normale Gastronomie darunter. In meinem Wohnblock wohnt ein Gastronom, der mir das persönlich erzählt hat.
Du bestätigst ja auch die steuerliche Benachteiligung von normalen Gastronomiebetrieben""..

Blödsinn..
Beschäftige Dich einfach mit Vereinsrecht..
Das gilt so seit der Veröffentlichung des BGB 1871, und noch nie hat ein anderer Gastronom wirklich darunter gelitten, weil die Vereinsgastronomie ganz andere Kundschaft hat..

Was Frankfurt betrifft..
Diese Form des "Eintreibens" von Spenden wird wie erwähnt überall betrieben, und dass ist auch gut so..

Das gleiche gilt auch für Kaffee-Nachmittage in der Gemeinde um die Ecke, das läuft nach dem gleichem Muster ab..
Osterbasar.. Weihnachtsbasar..
Alles die gleiche Sache..

""Ich verkehre nicht in der Szene""..

Dann entfällt hiermit auch das Recht an der Kritik über das Cafe !


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 Ort: Café Switchboard - Alte Gasse 36


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