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Das Manneken Pis ist eines der Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt Brüssel. (Bild: Francisco Antunes / flickr / by 2.0)

Der französische Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier entwirft Haute Couture für Brüssels Mini-Bronzestatue eines pinkelnden Jungen.

Es gibt auch berühmte schwule Modemacher, die derzeit für positive Schlagzeilen sorgen: So kündigte die Stadt Brüssel am Mittwoch an, dass der Franzose Jean-Paul Gaultier das städtische Wahrzeichen Manneken Pis einkleiden wird.

Anlass der Aktion ist das 20. Gay-Pride-Jubiläum in der belgischen Hauptstadt. Das Meisterstück soll offiziell am 30. April der Öffentlichkeit präsentiert werden. Details zum Design wurden noch nicht bekannt, auf einem Flyer präsentiert sich die pinkelnde Figur jedoch in einem von Gaultiers charakteristischen, blau-weiß gestreiften Marine-Shirts.

Brüssels CSD-Parade findet in diesem Jahr am 16. Mai statt.

Zum Welt-Aids-Tag mit Kondomen bestückt


Flyer zum "Minipride" zur Einkleidung am 30. April

Das nur 61 Zentimeter große Manneken Pis ist die meiste Zeit des Jahres nackt, wird aber traditionell zu besonderen Anlässen immer wieder eingekleidet. So posiert der pinkelnde Junge beispielsweise bei Länderspielen im Trikot der belgischen Fußballnationalmannschaft. Am Welt-Aids-Tag wird er traditionell mit Kondomen bestückt. Es gibt bislang mehr als 850 verschiedene Kostüme.

Die Bronzestatue an der Ecke rue de l'Etuve/Stoofstraat, rue des Grands Carmes/Lievevrouwbroerstraat und rue du Chêne/Eikstraat wurde im Jahr 1619 vom Brüsseler Bildhauer Hieronimus Duquesnoy geschaffen, allerdings mehrfach gestohlen. Die heutige Figur ist eine Kopie aus dem Jahr 1965.

Jean Paul Gaultier macht immer wieder mit außergewöhnlichen Aktionen und Entwürfen auf sich aufmerksam. Im vergangenen Jahr hatte sich der schwule Designer als größter Fan von Conchita Wurst geoutet und die bärtige Sängerin für eine seiner Modenschauen engagiert (queer.de berichtete). (cw)



#1 GeorgGAnonym
#2 JugendschützerAnonym
  • 19.03.2015, 14:57h
  • Höchste Zeit, denn der Anblick dieses "Kunst"-Werks macht mich nicht nur wütend und traurig, sondern sogar upset and furious: Hier wird in aller Öffentlichkeit gezeigt, wie ein kleiner Junge sein Genital präsentiert und dazu sogar noch den Unterkörper vorreckt.

    Es handelt sich eindeutig um ein Machwerk der Kinderpornographie.
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#3 TheDad
#4 GeorgGAnonym
#5 herve64Profil
  • 20.03.2015, 12:12hMünchen
  • Das ist kein Jugend-, sondern Blondinenschutz: erst neulich ist eine in Brüssel ersoffen, weil sie Manneken Pis einen blasen wollte.
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