Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 19.03.2015           20      Teilen:   |

Kritik von NGOs

Ukraine: Regierung ignoriert LGBT-Rechte

Artikelbild
Aktivisten von LGBT-Gruppen wie "Nash Mir" sind enttäuscht von der Regierung

In einem langfristigen Strategiepapier zur Förderung von Menschenrechten wurden Homo- und Transsexuelle komplett ignoriert.

Ukrainische LGBT-Organisationen haben sich am Donnerstag enttäuscht gezeigt über ein am Mittwoch vom Justizministerium vorgelegtes Strategiepapier zu Menschenrechten. Für das Dokument, das Ziele bis zum Jahr 2020 vorlegt, waren zuvor etliche Menschenrechtsorganisationen gehört worden.

Wie das "Council of LGBT-Organisations of Ukraine" und ukrainische Homo-Portale berichten, hatten sich in den Beratungen diverse LGBT-Gruppen, Amnesty International, das Centre for Civil Liberties, Frauenorganisationen und internationale Verbände für die Aufnahme von LGBT-Belangen in das Papier stark gemacht. Doch in der Endfassung fehlten die Merkmale "sexuelle Orientierung" und "sexuelle Identität", Homo- und Transsexuelle würden mit keinem Wort erwähnt.

"Wir bleiben die letzte komplett stigmatisierte Minderheit in der Gesellschaft", kritisierte das Council die "Ignoranz" der Regierung: "Du kannst nicht ein Problem lösen, wenn Du es nicht mal benennst." Andriy Maymulakhin von der LGBT-Organisation "Nash Mir" sagte: "Die neue Regierung tut wie die alte so, als würden wir nicht existieren, als würde es in der ukrainischen Gesellschaft keine Homophobie, Diskriminierung und Hassverbrechen gegen LGBT-Personen geben."

Wenn die Ukraine wirklich eine europäische Integration anstrebe, müsse diese Schritte unternehmen, um das Land und die Gesellschaft zu modernisieren, so Maymulakhin. "Wir bestehen darauf: Der Schutz der Menschenrechte von LGBT-Personen muss ein besonders Kapitel in der Nationalen Strategie für Menschenrechte sein." (nb)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 20 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 82             5     
Service: | pdf | mailen
Tags: ukraine
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Ukraine: Regierung ignoriert LGBT-Rechte"


 20 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
19.03.2015
18:30:50


(+6, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


"Der Schutz der Menschenrechte von LGBT-Personen muss ein besonders Kapitel in der Nationalen Strategie für Menschenrechte sein.""

Nicht nur in der Ukraine, sondern weltweit!!!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
20.03.2015
00:14:22
Via Handy


(-1, 7 Votes)

Von FOX-News


Das Land befindet sich im Krieg ...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
20.03.2015
07:36:45


(+5, 11 Votes)
 
#4
20.03.2015
08:11:40


(+4, 10 Votes)

Von chicago council
Antwort zu Kommentar #2 von FOX-News


Das Land befindet sich im Krieg ...pos. 11:10

Youtube-Video:


Youtube-Video:


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
20.03.2015
10:21:03


(+1, 5 Votes)

Von Yannick


Herr Klitschko hat ja schon mal gesagt, dass im Homorechte egal sind und dass in Homosexuelle nicht interessieren.

Für GLBTI wird es in der Ukraien schlimm bleiben, egal ob die jetzt souverän ist oder zu Russland gehört.

Aber eines ist klar:
in die EU gehört die Ukraine definitiv nicht!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
20.03.2015
12:25:58


(0, 4 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #4 von chicago council


"STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern"

Böse, böse Amis.

Einmal hat es aber geklappt mit der Allianz der Finsternis:

Bild-Link:
pakt-ribbentrop-molotow-1939-fot.-domena-publiczna
.jpg


Das habe ich sehr bewusst von einer polnischen Website genommen.

Zur Ukraine: Der Feind meines Feindes ist nicht mein Freund. Aber auch bei ihm muss man Grenzen einhalten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
20.03.2015
17:27:01


(+5, 7 Votes)

Von was mit osten


Lesenswerte übersetzte Analyse aus ungewohntem Blickwinkel.

Warum erhält Putin Prokura von den Oligarchen und für was.

Link:
vineyardsaker.de/analyse/die-byzantinische-moderni
sierung/


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
20.03.2015
19:45:01


(+4, 4 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #7 von was mit osten


Das Grundproblem ist die Annahme, es gäbe so etwas wie einen nationalromantischen russischen Sonderweg. Diese Annahme hat zu Millionen Toten geführt.

V.a. toten Russen (und anderen Ostslawen).

Wir Deutsche sollten wissen, dass nationalromantische deutsche Sonderwege ebenfalls zu Millionen Toten (v.a. Slawen) geführt haben.

Nationalromantische Sonderwege führen in eine Katastrophe nach der anderen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
20.03.2015
22:29:34


(+6, 12 Votes)

Von katastrophen
Antwort zu Kommentar #8 von goddamn liberal


Nationalromantische Sonderwege führten im letzten Jahrhundert zur Machtübernahme einer Struktur unter dem Namen KPdSU (WK I) über fast ein Sechstel der Erde.

Der Versuch ihrer Beseitigung zusätzlich zur Machtübernahme einer Struktur unter dem Namen KPCH (WK II).

Interessant. Den gibt es nicht in polnischer Sprache:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Japanisch-Sowjetischer_Neutr
alit%C3%A4tspakt


"Die sowjetische Kriegserklärung an Japan erfolgte am 8. August 1945, zwischen den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945."
"Unter anderem sagten die Präsidenten von China, Indien, Südafrika, Vietnam, der Mongolei, die Staatschefs von Kuba und Nordkorea, aber auch Vertreter aus Unesco und dem Europarat ihr Kommen zu, so Lawrow."

Link:
de.sputniknews.com/politik/20150317/301530263.html
#ixzz3UxijqMw6


Russlands Präsident Wladimir Putin reist möglicherweise im September zu einem Besuch nach China. Er werde an den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Jahrestags der Beendigung des Zweiten Weltkrieges teilnehmen, sagte Präsidentenstabschef Sergej Iwanow am Donnerstag in Moskau.

Link:
de.sputniknews.com/politik/20150319/301568638.html
#ixzz3UxjydX8n


Schadensforderung: Athen bittet Moskau um Archivdokumente über deutsche Okkupation
Link:
de.sputniknews.com/politik/20150320/301579012.html
#ixzz3UxjNxK24


De Bello Gallico: Eine Million tote Gallier. Eine Million versklavte Gallier.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
20.03.2015
23:26:33


(+7, 9 Votes)

Von 2015
Antwort zu Kommentar #7 von was mit osten


Freitag, 8. Mai 2015 um 20 Uhr im Admiralspalast Berlin

Link zu www.mittermeier.de

9. Mai 2015 in Moskau


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12  vor »


 POLITIK - EUROPA

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Österreich: Van der Bellen liegt klar vorn Von Drogen und Dreiern Drei Barkeeper in Berlin homophob beleidigt Mit "Regenbogenfahne im Herzen": Werner Graf neuer Chef der Berliner Grünen
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt