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Aktivisten von LGBT-Gruppen wie "Nash Mir" sind enttäuscht von der Regierung

In einem langfristigen Strategiepapier zur Förderung von Menschenrechten wurden Homo- und Transsexuelle komplett ignoriert.

Ukrainische LGBT-Organisationen haben sich am Donnerstag enttäuscht gezeigt über ein am Mittwoch vom Justizministerium vorgelegtes Strategiepapier zu Menschenrechten. Für das Dokument, das Ziele bis zum Jahr 2020 vorlegt, waren zuvor etliche Menschenrechtsorganisationen gehört worden.

Wie das "Council of LGBT-Organisations of Ukraine" und ukrainische Homo-Portale berichten, hatten sich in den Beratungen diverse LGBT-Gruppen, Amnesty International, das Centre for Civil Liberties, Frauenorganisationen und internationale Verbände für die Aufnahme von LGBT-Belangen in das Papier stark gemacht. Doch in der Endfassung fehlten die Merkmale "sexuelle Orientierung" und "sexuelle Identität", Homo- und Transsexuelle würden mit keinem Wort erwähnt.

"Wir bleiben die letzte komplett stigmatisierte Minderheit in der Gesellschaft", kritisierte das Council die "Ignoranz" der Regierung: "Du kannst nicht ein Problem lösen, wenn Du es nicht mal benennst." Andriy Maymulakhin von der LGBT-Organisation "Nash Mir" sagte: "Die neue Regierung tut wie die alte so, als würden wir nicht existieren, als würde es in der ukrainischen Gesellschaft keine Homophobie, Diskriminierung und Hassverbrechen gegen LGBT-Personen geben."

Wenn die Ukraine wirklich eine europäische Integration anstrebe, müsse diese Schritte unternehmen, um das Land und die Gesellschaft zu modernisieren, so Maymulakhin. "Wir bestehen darauf: Der Schutz der Menschenrechte von LGBT-Personen muss ein besonders Kapitel in der Nationalen Strategie für Menschenrechte sein." (nb)



#1 hugo1970Profil
  • 19.03.2015, 18:30hPyrbaum
  • "Der Schutz der Menschenrechte von LGBT-Personen muss ein besonders Kapitel in der Nationalen Strategie für Menschenrechte sein.""

    Nicht nur in der Ukraine, sondern weltweit!!!
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#2 FOX-NewsAnonym
#4 chicago councilAnonym
#5 YannickAnonym
  • 20.03.2015, 10:21h
  • Herr Klitschko hat ja schon mal gesagt, dass im Homorechte egal sind und dass in Homosexuelle nicht interessieren.

    Für GLBTI wird es in der Ukraien schlimm bleiben, egal ob die jetzt souverän ist oder zu Russland gehört.

    Aber eines ist klar:
    in die EU gehört die Ukraine definitiv nicht!
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#6 goddamn liberalAnonym
#7 was mit ostenAnonym
#8 goddamn liberalAnonym
  • 20.03.2015, 19:45h
  • Antwort auf #7 von was mit osten
  • Das Grundproblem ist die Annahme, es gäbe so etwas wie einen nationalromantischen russischen Sonderweg. Diese Annahme hat zu Millionen Toten geführt.

    V.a. toten Russen (und anderen Ostslawen).

    Wir Deutsche sollten wissen, dass nationalromantische deutsche Sonderwege ebenfalls zu Millionen Toten (v.a. Slawen) geführt haben.

    Nationalromantische Sonderwege führen in eine Katastrophe nach der anderen.
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#9 katastrophenAnonym
#10 2015Anonym