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In Taiwan war die Komödie "Formula 17" bereits ein Riesenerfolg. Jetzt erobert der junge Held Tien auch in deutschen Kinos unsere Herzen.

Von Christian Scheuß

Der Sommer ist da. Endlich! Das Schulgebäude im Rücken, den Blick nach vorn.
So geht Tien seinen Ferien entgegen. Sein Ziel ist der Großstadtdschungel von Taipeh, das volle Leben. Mit 17 ist er noch recht unerfahren, denn die Provinz von Taiwan bietet nicht viel Abwechslung. Eines ist aber sicher. Wenn er jemanden kennen lernen will, dann soll es auch gleich Mr. Right sein. Tien ist überzeugt, dass es auch für ihn die große Liebe gibt. Die Liebe auf den ersten Blick.

Die sollte sich in Kevin offenbaren. Ihn hat er über das Internet kennen gelernt und entsprechend aufgeregt ist Tien beim ersten Treffen. Aber während Kevin die Minuten zählt, bis er endlich den unschuldigen Jungen vom Land ins Bett kriegen kann, philosophiert Tien über Liebe, gesteht seine Jungfräulichkeit und seine spärlichen Erfahrungen in Sachen Sex. So beginnt eine Komödie, wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat. Umwerfend witzig und sexy zugleich spielen die jungen, hierzulande völlig unbekannten Darsteller ein Stück, das Hollywood so nicht hinbekommen hätte. Denn den asiatischen Charme und die Erzählweise der flotten Liebesgeschichte bekommt man eben nur in Asien hin.

Die junge Regisseurin DJ Chen realisierte mit "Formula17" ihren ersten Spielfilm. Sie gehört einer jungen Generation von Filmemachern an, die versuchen, in Taiwan ehrgeizige Filmprojekte auf die Beine zu stellen. Mit 24 steht sie am Anfang ihrer Karriere, die sie mit dem vielfach ausgezeichneten Kurzfilm "Sorry Spy" von 2002 begann.

Verantwortlich für die Filmproduktion zeichnet die 2003 gegründete Filmfirma "Three Dots Entertainment". Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Impulse der taiwanesischen Filmproduktion zu geben und zusammen mit jungen Filmschaffenden ehrgeizige und innovative Projekte zu verwirklichen. "Three Dots Entertainment" bietet Kompetenzen in allen Bereichen moderner Filmwirtschaft und hat das Ziel, dem traditionellen Film aus Taiwan ein neues, junges und überraschendes Gesicht zu geben.

"Formula17" lief bereits auf Festivals in Deutschland, Kanada, Schweden, Indien und im asiatischen Raum mit großem Erfolg. Seit dem 27. Januar ist sie bundesweit in den Kinos zu sehen.

27. Januar 2005



#1 zicklein24Anonym
  • 28.01.2005, 17:59h
  • hey leute, das ist der absolut witzigste und beste schwule fim den ich bislang gesehen habe. kann nur empfhelen ihn anzuschauen. super humor!
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#2 der_tomAnonym
  • 28.01.2005, 19:06h
  • ...dann sollten die Kinobetreiber den Film auch aufnehmen - bisher läuft er nur in berlin :-(
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#3 berliner bärAnonym
  • 28.01.2005, 23:13h
  • und, wo ist das Problem? wo gibt es ausserhalb von Berlin denn noch eine ernstzunehmende Schwulenszene? ;-)
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#4 ACopAnonym
  • 29.01.2005, 15:50h
  • @berliner bär

    na vielleicht in Köln und München? Warum Bareliner trotz
    dieser widerlichen Hauptstadt immer noch so arrogant
    sind, konnte mir bisher keiner erklären.
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#5 MikeAnonym
  • 30.01.2005, 13:23h
  • Schöne Grüße nach Berlin, der Film lief in 2 Münchner Kinos bevor (!!!) er überhaupt in Berlin in einem Kino gezeigt wurde!!!

    ;-)
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#6 noodlesoapAnonym
  • 05.02.2005, 10:42h
  • Bedauerlich, dass hier nicht über den Film gesprochen wird, sondern nur über Schwestern, die sich hier wieder behaken müssen.
    Im übrigen wird der Streifen, wohl etwas zu hoch gelobt,
    nur weil er in unserer Kultur, dieses asiatische Flair mitbringt.
    Und hier nach asiatischen Körpern gelechzt wird.
    Mein chinesischer Partner ist eingeschlafen , während des Films.
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