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In der maltesischen Stadt Floriana, die direkt vor der Hauptstadt Valletta liegt, wurde am Donnerstag der erste Regenbogen-Zebrastreifen des Inselstaats eingeweiht (Bild: Chris Mangion)

Bereits zum fünften Mal suchen wir einen reisefreudigen Blogger, der im Juni für queer.de von einem Traumziel bloggen möchte. Diesmal geht es auf die tolerante Mittelmeer-Insel Malta.

Das Timing hätte nicht besser passen können. Am Donnerstag wurde in Malta der erste Regenbogen-Zebrastreifen eingeweiht, um das einjährige Jubiläum der Einführung eingetragener Partnerschaften für Lesben und Schwule (inklusive Adoptionsrecht!) zu feiern – und heute suchen wir einen Rainbow Reporter, der im Juni ein Selfie mit dem bunten Straßenübergang an der St Anne Street in Floriana machen kann.

Richtig gelesen: Wir schicken dich zusammen mit dem Fremdenverkehrsamt nach Malta! Für lau! Inklusive Flug mit Air Malta ab Deutschland oder Österreich, zehn Übernachtungen in Luxushotels und einem gigantischen Ausflugsprogramm. Das einzige, was du dafür tun musst, ist täglich auf queer.de von deinen Erlebnissen zu bloggen.

Vom 14. bis 24. Juni 2015 hast du die Chance, Malta wirklich intensiv zu entdecken – und dabei noch viel mehr zu erleben als unser Redakteur Dennis Klein bei seinem jüngsten Wochenend-Trip auf die Mittelmeer-Insel.

Fünf Rainbow Reporter in fünf Jahren


Die Malta-Reise ist bereits unsere fünfte Rainbow-Reporter-Aktion. Im Jahr 2000 hatten wir zum ersten Mal einen reisefreudigen Blogger gesucht – und gefunden: Im November 2010 war der junge Kölner Nick Wassong zwei Wochen lang in South Australia unterwegs und berichtete in einem spannenden Liveblog täglich von seinen Erlebnissen.

Im Jahr 2012 wiederum schickten wir gleich zwei "Rainbow Reporter" auf die Trauminsel La Réunion im Indischen Ozean – für Stefan Leschner und Joachim Lehn aus Mörfelden-Walldorf war der Trip gleichzeitig die Hochzeitsreise. 2013 war der Berliner Timm Kayser in Orlando und St. Petersburg/Clearwater unterwegs – und machte uns mit seinem fotoreichen Reiseblog Lust auf Florida. Und erst vor wenigen Wochen kam der Wahl-Wiener Felix Schneider aus dem aufregenden Panama zurück.

Neugierig geworden? Als Rainbow Reporter für Malta können sich alle bewerben, die gerne schreiben, aber nicht als professionelle Journalisten arbeiten und mindestens 21 Jahre alt sind. Du solltest außerdem fließend Englisch sprechen.

Alles was man in der Bewerbung tun muss, ist in kurzen Worten (maximal 1.500 Zeichen) zu beschreiben, warum man der ideale Kandidat für die Reise nach Malta ist, und dazu ein Foto hochzuladen. Bewerbungsschluss ist der 17. Mai 2015.

Eine Jury, zusammengesetzt aus dem Fremdenverkehrsamt Malta und queer.de, ermittelt dann bis zum 24. Mai 2015 aus allen Bewerbungen den Gewinner, der dann vom 14. bis 24. Juni 2015 mit Air Malta die Reise als "Rainbow Reporter" antreten darf. Dort hast du zehn Tage Zeit, mit einem Mietwagen den kleinen Insel-Staat zu erkunden. Und den queer.de-Lesern von all deinen spannenden Erlebnissen zu berichten. (mize)



#1 KlaroAnonym
  • 21.03.2015, 10:53h
  • "Diesmal geht es auf die tolerante Mittelmeer-Insel Malta."

    Na ja, so tolerant ist Malta auch nicht. Ein Zebrastreifen macht noch keine Toleranz.
    Ich fahre seit Jahren regelmäßig nach Malta. Es ist sicher richtig, dass sich die Gesetzgebung in den letzten Jahren verbessert hat (parallel zur Gesetzgebung in Großbritannien, wo fast alle maltesischen Akademiker studiert haben), aber außerhalb der Städte Sliema, St. Julians und Valletta geht es noch zu wie im Innern Siziliens. In keinem Land Europa hat die katholische Kirche eine solche Macht wie in Malta. Das gesamte Leben dort wird von der Kirche bestimmt. Natürlich können schwule Touristen sich dort frei verhalten, denn die bringen ja Geld und verschwinden nach 1-2 Wochen wieder. Aber für schwule Einheimische ist Malta alles andere als eine Trauminsel. Das liegt auch schon daran, dass dort jeder jeden kennt und die soziale Kontrolle groß ist.
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#2 Martin28a
  • 22.03.2015, 02:18h
  • Antwort auf #1 von Klaro

  • Ich war schon mal auf Malta, es gibt Gegensätze, trotzdem sind sie insgesamt doch sehr gottesfürchtig, also tolerant ist was anderes aber trotzdem schöne Insel und bestimmt ausbaufähig;)
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