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Chicago Forscher der Universität von Illinois haben in einer Studie Ermaterial auf drei Chromosomen entdeckt, das scheinbar die sexuelle Orientierung von Männern beeinflusst. Demnach treten auf den Chromosomen 7, 8 und 10 bei 60 Prozent der Schwulen identische DNS-Stränge auf. Das sind zehn Prozent mehr als bei zufälliger Verteilung zu erwarten ist. "Es gibt kein einzelnes 'schwules' Gen", erklärt Brian Mustanski, der die Studie leitete. "Sexuelle Orientierung ist eine komplexe Eigenschaft. Es ist also nicht überraschend, dass mehrere DNS-Regionen darin verwickelt sind. Wir denken, dass mehrere Gene, wahrscheinlich im Zusammenspiel mit Umwelteinflüssen, die sexuelle Orientierung erklären können." In dieser Studie wurde erstmals der Einfluss des gesamten menschliche Genoms auf die sexuelle Orientierung untersucht. Laut Mustanski müssten nun die identifizierten Gene genauer analysiert werden, um mehr über die Verbindung zwischen Erbmaterial und homosexueller Ausrichtung zu erfahren. In der Studie wurden die Genome von 456 Männern aus 146 Familien mit zwei oder mehr schwulen Brüdern untersucht. Die Ergebnisse werden in der Märzausgabe des Magazins "Human Genetics" veröffentlicht. (pm/dk)



15 Kommentare

#1 ManniAnonym
#2 GuidoAnonym
  • 28.01.2005, 16:23h
  • und, das gab es doch schon mal.
    Sollten wir jetzt genmaniluliert werden (Heilung?) oder bei prenatal untersucht werden, damit wir abgetrieben werden können?
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#3 AndréAnonym
  • 28.01.2005, 17:48h
  • Das ist in der Tat sehr erschreckend.. Da stellt sich die
    Frage, ob eine solche Forschung zugelassen werden darf..
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#4 WissenschaftlerAnonym
  • 28.01.2005, 17:54h
  • Forschung zu verbieten ist der größte Schwachsinn, den es gibt. Es ist Aufgabe der Politik, darauf zu achten, daß Forschungsegebnisse nicht mißbaucht werden.
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#5 DanielAnonym
  • 28.01.2005, 22:03h
  • Ja, was hat die Menschheit in ihrer Geschichte nicht für überragende Erkenntnisse gewonnen. Wir entwickelten den Stahl für Flugscharen, wir spalteten Atome für Energie und brauten Pestizide um unsere Ernten zu schützen.Und was wurde daraus? Kanonen, Atombomben und Zyklon-B. Wenn an der Menschheit wirklich etwas ganz erstaunlich ist, dann ihre Fähigkeit aus jeder Entdeckung etwas Böses zu machen. Schade, dass diese Erkenntnis in der Welt ist. Denn wie sagt "Möbius" in Dürrenmatts "Die Physiker"? "Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurück genommen werden."
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#6 nqAnonym
#7 Knecht RuprechtAnonym
#8 ManfredAnonym
  • 29.01.2005, 09:45h
  • Ach, und ich dachte, Schwulsein wäre eine ansteckende Krankheit und nun muss ich mit erschrecken feststellen das mir das vererbt wurde, aber von wem???
    Die Gene sollen durch das Zusammenspiel mit Umwelteinflüssen die sexuelle Orientierung zur Homosexualität führen?
    Welche Umwelteinflüsse??
    Eventuell "Freie Radikale"....sind ja auch für die Hautalterung verantwortlich, damit würde sich ja auch der Jugendwahn erklären lassen.
    Vielen Dank Mister Brian Mustanski für diese hochqualifizierte Studie an sage und schreibe 456 Probanden aus 146 Familien, die 2 oder mehr Schwule Brüder haben.
    Naja, Karneval ist ja bald, aber bis zum 1. April ist noch ein bisschen hin, da kann man diese Superfesselnde und Wissenschaftlich fundierte Studie noch einmal bringen.
    Geistiger Durchfall!
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#9 MichaelAnonym
  • 29.01.2005, 22:24h
  • WOW...etwas hochkompliziertes testen die anhand von 456 Männern....und finden eine abweichung von sage und schreibe 10%...wenn das nicht aussagekräftig ist. Gabs sowas nicht schon 150mal und es hat sich immer wieder als falsch rausgestellt?
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#10 45tomAnonym