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Jeffrey Tambor spielt Maura Pfefferman in "Transparent" (Bild: Amazon Studios)

"Transparent" und "How to Get Away With Murder" sind die Gewinner der 26. GLAAD Media Awards, die am Samstag in Los Angeles verliehen wurden.

Die Amazon-Serie "Transparent" wurde von der LGBT-Organisation GLAAD als herausragende Comedy-Serie des Jahres geehrt. In dem bereits mit einem Golden Globe als beste Comedy-Serie ausgezeichneten Zehnteiler spielt Jeffrey Tambor eine Transsexuelle, die sich erst im Rentenalter outet.

Den Preis als herausragende Drama-Serie erhielt die ABC-Produktion "How To Get Away With Murder". Die Krimi-Serie von Shonda Rhimes ("Grey's Anatomy") handelt von der Jura-Professorin und Strafverteidigerin Annalise Keating, die gemeinsam mit Studenten in einen verzwickten Mordfall verwickelt werden. Der erfolgreichste US-Neustart vom letzten Herbst soll in Deutschland ab dem 15. April im Spartensender RTL Crime ausgestrahlt werden.

Einen Sonderpreis erhielt auch die Serie "Glee", die derzeit in ihrer letzten Staffel läuft. "The Normal Heart" erhielt den Preis in der Kategorie "herausragender Fernsehfilm oder Miniserie". Als beste tägliche Sendung wurde die 1965 gestartete Seifenoper "Days of Our Lives" ("Zeit der Sehnsucht") ausgezeichnet.

Wie bereits im vergangenen Monat bekannt gegeben, wurde am Samstag auch der deutsche Regisseur Roland Emmerich für seinen Einsatz gegen Homophobie mit dem "Stephen F. Kolzack Award" geehrt.

Für ihr Engagement für Gleichberechtigung wurde außerdem die 38-jährige Schauspielerin Kerry Washington ausgezeichnet, die Hauptdarstellerin der ABC-Serie "Scandal", die hierzulande bei Super RTL ausgestrahlt wurde. Sie erklärte in ihre Rede: "LGBT müssen in den Medien besser repräsentiert sein. Wir brauchen mehr LGBT-Figuren [in TV-Serien] und mehr LGBT-Geschichten".

Die Gay and Lesbian Alliance Against Defamation ehrt jedes Jahr Fernsehproduktionen, die Schwule, Lesben, Bi- oder Transsexuelle in ihre Geschichten integrieren und auf faire Art zeigen. Der Preis wird seit 1990 verliehen, hat aber in den vergangenen Jahren an Gewicht gewonnen. (dk)

Youtube | Rede von Kerry Washington


#1 XDASAnonym
  • 24.03.2015, 12:22h
  • "LGBT müssen in den Medien besser repräsentiert sein. Wir brauchen mehr LGBT-Figuren [in TV-Serien] und mehr LGBT-Geschichten"

    Ich wünschte, diese Überzeugung würde auch mal langsam bei deutschen Medien ankommen...

    Hier wird immer noch das piefige Familienideal der 1950er-Jahre als Norm gezeigt und alles andere weitestgehend totgeschwiegen.

    Deswegen sind auch politische Änderungen so schwer und Homohass ist salonfähig...
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#2 Patroklos