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  • 24.03.2015           14      Teilen:   |

Amerikanische Studie

Schwule leiden häufiger an Hautkrebs als Heteros

Artikelbild
Eine gesunde Bräune aus dem Sonnenstudio gibt es nicht, warnen Hautärzte

Laut einer kalifornischen Studie leiden Schwule und bisexuelle Männer öfter an Hautkrebs. Man kann aber sein individuelles Risiko senken.

Schwule und bisexuelle Männer aus Kalifornien berichten doppelt so häufig von Hautkrebserkrankungen wie heterosexuelle Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of California, die am Freitag bei einem Treffen von Hautärzten in San Francisco vorgestellt wurde.

Als Grund führt Professorin Sarah Arron an, dass Schwule und Bisexuelle weit häufiger künstlichem UV-Licht ausgesetzt sind: "Der Hauptgrund ist, dass sich viele Menschen in Sonnenstudios bräunen lassen, weil aus kulturellen Gründen eine gebräunte Hautfarbe als gesund und schön angesehen wird", erklärte die Dermatologin. "Wir müssen gegen die Mär ankämpfen, dass es eine gesunde Bräune gibt."

Für die Studie verglich die Autorin Daten von Umfragen zum Gesundheitszustand, die von kalifornischen und amerikanischen Behörden im Westküstenstaat zwischen 2001 und 2009 durchgeführt wurden. Dabei kam heraus, dass 6,6 Prozent der homo- und bisexuellen Männer bereits Erfahrungen mit einer Form von Hautkrebs gemacht hätten – das sind doppelt so viele wie in der Gruppe der heterosexuellen Männer, in der 3,3 Prozent bereits mit Hautkrebs zu kämpfen hatten.

Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen: Bei schwulen und bisexuellen Männern besuchten fünf Prozent in den vergangenen zwölf Monaten ein Sonnenstudio. Bei heterosexuellen Männern waren es nur 1,7 Prozent.

Bei Frauen ist das Ergebnis dagegen umgekehrt, wenn auch knapper: Lesbische oder bisexuelle Frauen gingen seltener ins Sonnenstudio als heterosexuelle Frauen und litten auch weniger an Hautkrebs.

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LGBT-Organisation nennt Diskriminierung als weiteren Grund

Die LGBT-Organisation Human Rights Campaign forderte nach der Veröffentlichung, dass in der Gay-Community mehr auf die Gefahren von Sonnenstudios hingewiesen werden sollte. Neben den vorherrschenden Schönheitsidealen unter schwulen Männern könne aber auch ein Grund für die höheren Zahlen sein, dass Homo- und Bisexuelle aus Angst vor Diskriminierung weniger häufig einen Arzt aufsuchten als Heterosexuelle. Außerdem sei der Prozentsatz von Schwulen und Bisexuellen mit Krankenversicherung geringer als bei Heterosexuellen.

Die Weltgesundheitsorganisation stuft bereits seit 2009 Solarien als krebserregend ein. Sie verweist auf Studien, wonach die kosmetische Bräunung durch UV-Strahlen zu beschleunigter Hautalterung und einem erhöhten Hautkrebsrisiko führe. In Deutschland dürfen Solarien wegen der Risiken erst ab 18 Jahren genutzt werden.

Hierzulande werden jährlich mehr als 200.000 Hautkrebserkrankungen diagnostiziert. Auffällige Veränderungen der Haut lassen sich in der Regel gut behandeln, wenn sie früh erkannt werden. Gefährlich ist insbesondere der sogenannte "schwarze Hautkrebs", an dem jährlich mehr als 2.500 Menschen sterben.

Nicht nur Solarien sind eine Gefahr, sondern auch die "echte" Sonne: Hautärzte empfehlen daher, beim Sonnenbad ein Sonnenschutzmittel ab Lichtschutzfaktor 30 zu verwenden, damit das Hautkrebs-Risiko minimiert wird. (dk)

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Tags: studie, sonnenstudio, solarium, san francisco
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Reaktionen zu "Schwule leiden häufiger an Hautkrebs als Heteros"


 14 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
24.03.2015
16:33:56


(-7, 9 Votes)

Von wiking77
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aber zu jeder Jahreszeit mit Sonnenschutzcreme herumzulaufen ist auch ungesund. Vitam-D-Mangel ist auch ungesund. Man(n) sollte schon täglich sich ca. 20 Minuten der Sonne, ohne UV-Schutz aussetzen, damit der Körper Vitamin-D herstellen kann. Das sind mal wieder so Kampagnien. Wer hat denn die Studie in Auftrag gegeben? Die Sonnenschutzcreme-Industrie oder die US-amerikanische Hautärztevereinigung?


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#2
24.03.2015
16:57:42


(+5, 5 Votes)

Von seb1983
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Das dürfte weniger mit der sexuellen Orientierung sondern eben mit den Lebensumständen zusammenhängen wie es der Unterschied bei Lesben auch schön zeigt.


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#3
24.03.2015
16:57:49


(+7, 7 Votes)

Von Sophia
Antwort zu Kommentar #1 von wiking77


Auch mit Sonnenschutzcreme erhöht sich das Hautkrebsrisiko. Um ausreichend Vitamin D zu produzieren, reichen bereits ca. 20 Minuten Tageslicht und dafür brauchst Du keine Sonnenschutzcreme. Geht wohl eher um die, die regelmäßig das Solarium und Sonnenbaden nutzen während des Strandurlaubs. Also die, die sich bereits mittags in die pralle Sonne eingeölt legen und sich knusprig bräunen. Oder die, die mindestens zweimal die Woche im Fitnessstudio auch noch das Solarium nutzen.


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#4
24.03.2015
18:36:36


(0, 4 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #1 von wiking77


""Man(n) sollte schon täglich sich ca. 20 Minuten der Sonne, ohne UV-Schutz aussetzen, damit der Körper Vitamin-D herstellen kann.""..

Wer hat Dir denn den Blödsinn erzählt ?

Um eine Produktion von Vitamin D unter Hilfe von genügend Pro-Vitamin-D und des Sonnenlichtes aufrecht zu erhalten ist ist nicht notwendig sich der Hautschädigenden UVA und UVB-Strahlung ungeschützt auszusetzen, und die Marke von 20 Minuten kann, wenn überhaupt, ganz sicher nicht für die Sommermonate gelten..


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#5
24.03.2015
18:56:33


(0, 6 Votes)

Von saltgay
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Meine Güte ist das gefährlich. Ich sag's doch immer: "Wehret den Braunen!" Jetzt haben die noch Hautkrebs und der Steuerzahler muss es bezahlen. Unter Westerwelle wäre das nicht passiert. Der war ja auch nicht so richtig braun. Da hätte die Ministerin vom Leiden auch mal dran denken können. Einfach die Leistungen für das Solarium aus dem Hartz IV - Satz streichen und nicht nur die ungesunden Zigaretten und den Schnaps.

Denn, wenn ich es so recht bedenke - das sind doch die Prollheten, die immer zum Assi-Toaster rennen und sich dann im Fitness-Studio aufpumpen. Statistisch können da doch gar nicht so viele Schwule und Lesben darunter sein.

Vielleicht ist die Studie auch von der Sonnencreme-Industrie in Auftrag gegeben worden. Die europäische Union hat ja schon einmal ein Verbot für Arbeiter ausgesprochen sich bei Sonnenschein das Feinrippunterhemd auszuziehen. Das war ja nicht so populär wie der Energiesparsaugblaser Heinzelmann, was Miele und Vorwerck im EU-Ausschuss in Gesetzesform gossen. Wahrscheinlicher ist jetzt ein Verbot von Unterhemden zu erwarten und die gesetzliche Verpflichtung Sonnencreme mit Politschutzfaktor 30 zu benutzen.

Das spart ja auch Energie durch weniger schmutzige Wäschestücke, die gewaschen werden wollen.


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#6
24.03.2015
20:03:13


(+3, 5 Votes)

Von Robby69
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Antwort zu Kommentar #1 von wiking77


Nazi-Ideologien sind ungesund...


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#7
24.03.2015
20:34:26


(+3, 3 Votes)

Von Patroklos
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Regelmäßige Krebsvorsorge ist das A und O für die Gesundheit. Bei mir ist alles in Ordnung.


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#8
24.03.2015
20:57:26


(+3, 3 Votes)

Von Miguel53de
Aus Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 23.07.2012
Antwort zu Kommentar #7 von Patroklos


Gott sei Dank bei mir auch. Ich bin ohnehin der eher dunkle Hauttyp, der nur vom Sonne anschauen braun wird und deshalb nicht gefaehrdet ist. Wie mir Hautaerzte bei jaehrlichen Haut-Screenings bescheingen. Trotzdem muss man vorsichtig sein. Und deshalb benutze ich heute Sonnencremes, was ich frueher eher vergass...


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#9
24.03.2015
22:34:54


(-3, 5 Votes)

Von wiking77
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Antwort zu Kommentar #6 von Robby69


ja stimmt.... gehen denn alle Nazi-Ideologen ins Solarium? Oder sollte man alle Nazi-Ideologen regelmäßig ins Solarium stecken? Oder ihnen gar die Sonnencreme verbieten. Vielleicht gibt es ja da von Dir verehrter @Robby69 ein paar erhellende Vorschläge.


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#10
24.03.2015
22:48:36


(-1, 5 Votes)

Von seb1983
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Antwort zu Kommentar #5 von saltgay


Fitnessstudio und Toaster haben mal nichts miteinander zu tun.

Ursächlich für diesen doch signifikanten Unterschied sind wie gesagt die Lebensumstände, und da denke ich vor allem an Frauen. Ihre deutlich höhere Lebenserwartung färbt da quasi ab.
Gesundheit hat bei Männern einen anderen Stellenwert.

Etwas überspitzt:
Das "Prollhetentum" hört ziemlich schnell auf wenn Freundin oder Frau da sind (oder gar beides *g*), vielleicht noch ein Kind, schon sind Gesundheit und Verantwortung wichtiger. Schon vorher war bekannt dass die Lebenserwartung dadurch signifikant steigt. Das Leben wird anders, man kann auch sagen langweiliger.
Das Aussehen wird weniger wichtig, Sport zum Ausgleich gerne, aber gebräunt um im Club wochenends Eindruck zu machen? Eher weniger. usw. usw...

Und, wer kann es sich nicht vorstellen zwischen Frau und Mann:
Schaaaaatz was is das für n Fleck da?
Wo?
Na da an deinem Arm
Ich seh nix
Doch da ist was
Ist doch egal
Ne du lass da mal nach gucken
ach ne
doch das wär mir wichtig
ah mal gucken
du ich ruf jetzt mal an und mach dir n Termin
ach das is schon nichts
na dann kann der dir das ja auch sagen
hmmmpf


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