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Im Bremer Rathaus hat man gute Absichten, doch die Finanzierung des neuen Aktionsplans ist nach wie vor offen (Bild: Senatskanzlei)

Der Bremer Senat hat am Dienstag seinen 39-seitigen Landesaktionsplan gegen Homo-, Trans- und Interphobie der Öffentlichkeit präsentiert.

"Mit dem Aktionsplan liegt ein weiterer wichtiger Baustein vor, um Diskriminierung im Land Bremen zu beseitigen", erklärte Sozialstaatsrat Horst Frehe (Grüne). "Aufbauend auf bestehenden Maßnahmen, werden vier Handlungsfelder mit Maßnahmen benannt, um die Teilhabe aller in unserer Gesellschaft weiter zu stärken." Aufgeführt werden die Bereiche Lebensphasen, Vielfalt der Lebenshintergründe, Lebenswelten und Antidiskriminierung.

Die Bremische Bürgerschaft hatte den Senat im Januar 2014 aufgefordert, "einen umsetzungs- und maßnahmeorientierten Aktionsplan Homophobie" unter breiter Beteiligung zu erarbeiten (queer.de berichtete). Verfasst wurde das Papier daraufhin vom schwul-lesbischen Zentrum Rat & Tat in Abstimmung mit fünf Senatsverwaltungen, der Senatskanzlei sowie dem Bremerhavener Magistrat. In der vergangenen Woche wurde der Aktionsplan von der Bürgerschaft beschlossen. Die Finanzierung seiner Umsetzung soll allerdings erst nach der Bürgerschaftswahl am 10. Mai geklärt werden.

Landesaktionspläne gegen Homophobie gibt es bereits in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz – in sechs weiteren Bundesländern sind sie derzeit in Planung. Zuletzt hatte Ende Januar der Landtag von Sachsen-Anhalt einstimmig beschlossen, einen Aktionsplan gegen Homophobie zu erarbeiten (queer.de berichtete).

Trotz Ankündigung am Dienstag wurde das Bremer Papier bislang nicht auf der Homepage der Sozialverwaltung veröffentlicht. (cw)



#1 FennekAnonym
  • 25.03.2015, 10:17h
  • Schön, dass die Grünen sich auch auf Kommunalebene immer wieder für unsere Rechte und unseren Schutz einsetzen...

    Danke!
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#2 KlaroAnonym
  • 25.03.2015, 10:24h
  • Antwort auf #1 von Fennek
  • Ja, es ist schön, dass die Grünen sich für Schwule und Lesben einsetzen.

    Andererseits: Die Grünen sind auch dafür verantwortlich, dass massenweise homophobe Menschen aus anderen Kulturkreisen zuwandern können.

    Wie passt das zusammen?
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#3 David77Anonym
  • 25.03.2015, 10:32h
  • Antwort auf #2 von Klaro
  • Du bist eindeutig ein schwulenhassender Christofaschist und treibst dich auf schwulen Seiten rum.
    Wie passt das zusammen?

    Welche homophoben Einwanderer meinst du? Die aus Osteuropa? Das lief doch unter Kohl. War der ein Grüner?
    Und was ist mit homosexuellen Flüchtlingen aus anderen Kulturkreisen? Sind die massenweise homophob?
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#4 TheDadProfil
  • 25.03.2015, 13:07hHannover
  • Antwort auf #2 von Klaro
  • ""Die Grünen sind auch dafür verantwortlich, dass massenweise homophobe Menschen aus anderen Kulturkreisen zuwandern können.""..

    Die Verantwortlichkeit für die Zuwanderung von Menschen liegt einerseits in den Verhältnissen in den anderen Ländern vor Ort, und andererseits in unserem Asyl-Recht !

    Die Unterstellung das große Teile dieser Zuwanderer per se Homophobistisch sei ist durch nichts beweisbar, und nach wie vor nichts weiter als Gruppenbezogener Rassismus gegen Menschen die vor der Gewalt die ihnen gegenüber angedroht und angewendet wird in unser Land fliehen !

    Solchen Rassismus zu verbreiten kannst Du dir hier gerne sparen !
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#5 Patroklos
#6 christlicher JungeAnonym
#7 junger ChristAnonym
#8 hugo1970Profil
  • 25.03.2015, 17:55hPyrbaum
  • Antwort auf #2 von Klaro
  • Das passt sehr gut zusammen, warum?
    Weil es nach den Grünen geht, würden überall in den Schulen über die Sexuelle Vielfalt unterrichtet, dammit würden zummindest die jüngeren Zuwanderer freiheitlich unterrichtet.
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#9 goddamn liberalAnonym
#10 KlaroAnonym
  • 25.03.2015, 19:44h
  • Die Grünen brauchen -wie jede Partei- Wähler. Nur, wenn eine Partei viele Stimmen bekommt, können die Minister und Abgeordneten dieser Partei weiter im Amt bleiben und damit Geld und Ansehen bekommen.
    Zielgruppe der Grünen sind u.a. die Schwulen und Lesben. Da diese aber zahlenmäig zu wenige sind, müssen andere Bevölkerungsgruppen angeworben werden. Dabei haben die Grünen die Zuwanderer entdeckt. Je mehr Zuwanderer, desto mehr Stimmen für die Grünen! Wie dieses Experiment mit Millionen von Menschen ausgehen wird, ist offen. Für die meisten grünen Politiker, gilt der Satz "Nach mir die Sintflut". Sie sind jetzt im vorgerückten Alter, wo die Pension winkt.
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