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Die Geschichten um Patrick (Jonathan Groff), Agustín (Frankie J. Alvarez) und Dom (Murray Bartlett) kommen zu einem Ende

Die US-Homo-Serie endet mit einem noch zu drehenden Special – eine dritte Staffel wird es nicht mehr geben.

Der US-Pay-TV-Sender HBO hat am Mittwoch angekündigt, dass er keine weitere Staffel der Schwulenserie "Looking" mehr in Auftrag geben wird. Stattdessen soll ein Special die Serie um Hauptdarsteller Jonathan Groff abschließen. Am Sonntag hatte der Sender in den USA die letzte Folge der zweiten Staffel ausgestrahlt.

In einer Mitteilung des Senders heißt es: "Nach zwei Jahren, in denen wir Patrick und seiner engen Gruppe von Freunden gefolgt sind, wie sie San Francisco auf der Suche nach Liebe und dauerhaften Beziehungen erforschen, wird HBO das letzte Kapitel ihrer Reise als Special präsentieren."

Es wird darüber spekuliert, dass das Special Spielfilmlänge haben könnte. Viele Schauspieler und Fans hatten sich mindestens eine weitere Staffel gewünscht. Die Serie hatte aber auch ihre Kritiker und nicht die besten Quoten: Eine Folge der zweiten Staffel kam auf gerade mal 150.000 Zuschauer in den USA, die letzten Folgen kamen auch nur auf das Doppelte.

"Cucumber" stahl die Show


Die erste Staffel ist inzwischen auf Deutsch auf DVD erschienen

"Looking" konnte einige Preise einheimsen, speziell aus der LGBT-Richtung, erntete aber auch Kritik von einigen Zuschauern und Journalisten, die sich – kurz zusammengefasst – gelangweilt fühlten. Ein Vergleich mit der zeitgleich zur zweiten Staffel in Großbritannien ausgestrahlten Serie "Cucumber" von "Queer-as-Folk"-Schöpfer Russel T. Davies verstärkte diesen Eindruck (queer.de berichtete). Die von Anfang an auf acht Folgen begrenzte Serie machte zuletzt durch aberwitzige Handlungen und eine besonders dramatische Folge, die noch Fernsehpreise abräumen wird, von sich reden.

In Deutschland liefen die acht Folgen der ersten Staffel von "Looking" auf Sky Atlantic und sind inzwischen auf DVD erschienen (queer.de berichtete). Wann die zehn weiteren Folgen und das Abschlussspecial in Deutschland zu sehen sind ist noch unklar – ebenso wie der Premierentermin des Finales in den USA. (nb)



#1 Patroklos
  • 25.03.2015, 21:04h
  • Wieder eine Serie, die Opfer des Wettrennens um die Einschaltquoten wurde! Es ist zum Heulen!
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#2 Ikaiko
  • 26.03.2015, 00:13h
  • Och nö - ich habe heute die letzte Folge der zweiten Staffel gesehen, mich schon auf eine dritte gefreut und nie gelangweilt gefühlt. Unter anderem auch wegen der witzigen, ausgefeilten Dialoge. Schade, hier wird sehr viel Entwicklungspotential der Figuren verschenkt, selbst wenn noch ein Special folgt.
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#3 thorium222Profil
  • 26.03.2015, 09:39hMr
  • Ich hab angefangen die erste Staffel zu schauen und dann aufgehört, weil ich es langweilig fand.
    Insofern kann ich die Kritiker vollkommen verstehen.
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#4 Andreas VAnonym
#5 FelixAnonym
  • 26.03.2015, 14:50h

  • Das Quotendiktat trifft schwule Serien aufgrund kleinerer Zielgruppen ja leider immer besonders hart.
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#6 Homonklin44Profil
  • 27.03.2015, 06:19hTauroa Point
  • Habe ich noch nicht gesehen, würde aber gerne.

    Petition habe ich gern gezeichnet, schon wegen dem Minority-quotal-Problem,und weil wir qualitatives Programm über unsere Lebensweisen fördern sollten.
    Wir können ja nun mal nicht eben mal Rosa Von Praunheim vervielfältigen, um selber Queere Serien zu produzieren...
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