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Ankündigung von SPD und Grünen

Hamburg erhält Aktionsplan gegen Homophobie


Im Hamburger Rathaus wird künftig Rot-Grün regieren (Bild: Luis Benavides / flickr / by 2.0)

In Hamburg haben SPD und Grüne angekündigt, dass in den Koalitionsverhandlungen nach den Hamburger Bürgerschaftswahlen vom vergangenen Monat die Einführung eines Aktionsplans gegen Homo- und Transphobie beschlossen wurde.

Landesaktionspläne gegen Homophobie gibt es bereits in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz – in sechs weiteren Bundesländern sind sie derzeit in Planung. In diesen Ländern wird mit dem Aktionsplan mit Dutzenden Einzelmaßnahmen gezielt gegen Homo- und Transsexuellenfeindlichkeit vorgegangen.

In einer gemeinsamen Erklärung kündigten Schwusos-Chef Arne Platzbecker und Farid Müller von den Grünen weitere Projekte des geplanten rot-grünen Senats an: "Erstmals soll auch eine hauptamtliche Beratung für Transsexuelle am Magnus-Hirschfeld-Centrum ermöglicht werden, wo schon seit Jahren eine rein ehrenamtliche Beratung erfolgt. Darüber hinaus wird das von Jugendlichen ehrenamtlich getragene Schulprojekt 'Soorum' mit weiteren Mitteln für seine Aufklärungsarbeit in den Hamburger Schulen unterstützt", so Platzbecker und Müller.

Zudem versprachen die Politiker, dass auch die weit über die Grenzen Hamburgs bekannten "Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg" in gleichem Umfang wie 2014 weiter gefördert werden sollen. Während des Wahlkampfs hatte die AfD sich noch dafür ausgesprochen, die Zuschüsse zu streichen. Die Rechtspopulisten bezeichneten dabei Homosexualität als Weltanschauung und das Festival als "Gesinnungsveranstaltung", die nicht förderungswürdig sei (queer.de berichtete).

Bei der Bürgerschaftswahl am 15. Februar hatte die SPD ihre absolute Mehrheit verloren, ist aber mit über 45 Prozent der Stimmen deutlich stärkste Kraft geblieben (queer.de berichtete). Die Sozialdemokraten legten sich früh auf Koalitionsverhandlungen mit den Grünen fest. (dk)



#1 Patroklos
#2 FelixAnonym
  • 27.03.2015, 19:12h

  • Als die SPD alleine regiert hat, gab es keinen Aktionsplan gegen Homophobie.

    Kaum sind die Grünen mit in der Regierung, wird sofort etwas getan.

    Schön, dass es auch noch Parteien gibt, die zu ihrem Wort stehen.
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#3 Julian SAnonym
  • 27.03.2015, 20:17h
  • Antwort auf #2 von Felix
  • Ich finde es auch toll, dass die Grünen überall, wo sie in Regierungsverantwortung sind, kontinuierlich für Homorechte arbeiten.

    Und das zeigt auch, dass die SPD so machtgeil ist, dass sie einfach alles macht, was ihnen die Macht bringt. Wenn sie dafür Homorechte umsetzen müssen, tun sie das, aber wenn sie dafür Diskriminierung fortsetzen müssen, machen sie das genauso.

    Die SPD ist eine Partei der Beliebigkeit, wo nur noch Opportunismus und Machtgeilheit zählen...
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