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  • 06.04.2015           18      Teilen:   |

DAH-Projekt "Sprungbrett"

Neu HIV-positiv getestet? Ich bin dein Buddy!

Artikelbild
Fuad Bruhn aus Wuppertal lebt seit fast 20 Jahren mit HIV. "Nach meiner Diagnose hätte ich damals gerne jemanden gehabt, der selbst positiv ist", sagt der 39-Jährige. "So jemand möchte ich nun für andere sein. Man sucht in solch einer Situation nach Menschen, die im selben Boot sitzen." (Bild: Johannes Berger)

Fuad Bruhn ist seit fast 20 Jahren HIV-positiv. Jetzt unterstützt er im neuen Buddy-Projekt "Sprungbrett" Menschen, die gerade erst von ihrer Diagnose erfahren haben.

Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) hat in diesem Monat das europaweit einmalige Buddy-Projekt "Sprungbrett" gestartet: Erfahrene HIV-Positive unterstützen dabei Menschen, die erst kürzlich von ihrer Infektion erfahren haben, bei ihren ersten Schritten. Als lebendes Beispiel zeigt der "Kumpel" (engl.: Buddy), dass und wie es geht: positiv leben.

Auf der Webseite sprungbrett.hiv können sich Interessierte ab sofort ihren persönlichen Buddy aussuchen und direkt per Mail ein Treffen oder ein Telefonat vereinbaren.

Hervorgegangen ist "Sprungbrett" aus der HIV-Selbsthilfe. Eine "Themenwerkstatt", gegründet bei der Konferenz Positive Begegnungen, entwickelte das Konzept. Die Koordination, die Schulung der Buddys in Wochenendkursen und die Qualitätssicherung hat die Deutsche Aids-Hilfe übernommen. Die Buddys stehen unter Schweigepflicht.

Fuad Bruhn ist einer der ersten Buddys, die bei "Sprungbrett" ausgebildet wurden. Der 39-Jährige, der in einer festen Beziehung lebt, war zuletzt Personalleiter in der Automobilindustrie, zurzeit orientiert er sich aber beruflich neu und plant den Umzug von Wuppertal nach Köln. Im Interview erzählt er, warum er sich an dem Projekt beteiligt und wie er anderen Positiven helfen will.

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"Sprungbrett"-Logo: Die Buddys hören zu, erzählen von ihrer eigenen Geschichte, geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiter
"Sprungbrett"-Logo: Die Buddys hören zu, erzählen von ihrer eigenen Geschichte, geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen weiter

Fuad, warum bist du als Buddy bei "Sprungbrett" dabei?

Nach meiner eigenen Diagnose 1996 hätte ich gerne jemanden gehabt, der selbst positiv ist und mir mit seinen Erfahrungen hätte weiterhelfen können. So jemand möchte ich nun für Menschen sein, die heute mit der Diagnose konfrontiert werden.

1996 – das waren noch ganz andere Zeiten. Was ging dir nach deiner Diagnose durch den Kopf?

Ich habe mich gefragt: Wie lange habe ich noch? Und lohnt es sich überhaupt noch, für die Zukunft zu planen?

Und deine Antwort?

Die lautete: Es lohnt sich nicht. Ich war 20 und ging davon aus, dass ich mit 30 tot sein würde. Und ich dachte, dass die verbleibenden 10 Jahre sicher furchtbar werden würden.

Wann hast du gemerkt, dass das Leben weiter geht?

Mit 30 habe ich festgestellt: Du lebst ja immer noch! Ich hatte einiges an schweren Nebenwirkungen erlebt, aber es ging mir relativ gut. Mittlerweile sind die Medikamente noch viel besser geworden, ich habe kaum noch Nebenwirkungen. Der medizinische Fortschritt war ja enorm. Aber die Ängste, mit denen Menschen bei ihrer Diagnose konfrontiert sind, haben sich interessanterweise kaum verändert. Denn die meisten haben veraltete Vorstellungen vom Leben mit HIV.

Was genau sind das für Ängste?

Angst vor dem Tod und körperlichem Verfall, Angst vor dem Ende der Karriere, Angst keine Beziehung und keine Sexualität mehr erleben zu können. Gerade die jungen Menschen glauben, dass ihr Leben im Prinzip gelaufen ist. Auch Schuldgefühle und Angst vor Ausgrenzung spielen eine große Rolle und hindern viele daran, konstruktiv mit der neuen Situation umzugehen. Die Leute glauben, dass ihre Lebensqualität dramatisch reduziert wird. Sie wissen nicht, dass man mit HIV gut leben kann.

Erstaunlich, die Medikamente gibt es schließlich schon fast 20 Jahre.

Das stimmt, aber die wenigsten Leute kennen jemanden, der ihnen beweist, dass ein erfülltes Leben mit HIV möglich ist!

Das ändert sich durch einen Buddy…

Genau. Im persönlichen Kontakt können wir zeigen: Wir sind HIV-positiv wie du, teilweise schon lange, und wir stehen mitten im Leben. Wir sind quasi gelebtes HIV mit allen Höhen und Tiefen. (lacht)

Eure Aufgabe besteht darin, ein Beispiel zu geben?

Genau, ein lebendiges Beispiel. Wir Buddys können vermitteln: Es ist okay, wenn jetzt mal für ein paar Wochen die Welt untergeht. So war das bei mir damals auch. Aber das Leben geht weiter und du bist nicht von heute auf morgen jemand völlig anderes. Und es liegt jetzt an dir, wie du mit der Situation umgehst.

Und wenn die Menschen blockiert sind, zum Beispiel durch Schuldgefühle?

Ich versuche immer, gemeinsam mit den Leuten zukunftsorientiert zu denken. Was ist wichtig für die Zukunft? Was haben sie vor sich? Was hilft? Dann kommt man schnell darauf, dass einen die Schuldfrage nicht weiterbringt, sondern nur runterzieht. Hilfreich ist, sich auf sich selbst zu konzentrieren und sich Gutes zu tun.

Fuad Bruhn hat bereits vor dem Projektstart zwei Einsätze gehabt
Fuad Bruhn hat bereits vor dem Projektstart zwei Einsätze gehabt (Bild: Johannes Berger)

Was für Fragen stellen sich Menschen mit einer frischen HIV-Diagnose noch?

Im Wesentlichen sind es immer die gleichen Fragen: Wie sage ich es meinen Eltern und meinen Freunden? Was mache ich bei der Arbeit? Kann ich noch eine neue Partnerschaft eingehen oder eine Familie gründen?

Du hast schon vor dem offiziellen Start von "Sprungbrett" zwei Einsätze gehabt. Wie kam es dazu?

Ich hab meine Ärztin und die Mitarbeiter der Aids-Hilfe Wuppertal informiert, dass ich die Buddy-Ausbildung gemacht habe. Die waren sehr dankbar, weil sie immer wieder vor der Frage stehen, was sie Menschen mit einer frischen Diagnose anbieten können.

Aber die haben doch selbst Beratungskompetenz?

Man sucht in so einer Situation vor allem nach Menschen, die Ähnliches erlebt haben und im selben Boot sitzen. Das können professionelle Berater und Sozialarbeiter meist nicht leisten. Und nicht jeder möchte gleich in eine Selbsthilfegruppe gehen.

Wie lief der erste Einsatz?

Das war ein junger Student. Wir haben uns in einer ruhigen Ecke in einem Café getroffen. Er hat sich unter anderem Sorgen um seine berufliche Zukunft gemacht. Das kenne ich selbst sehr gut: Bei meinem Lehramtsstudium hab ich damals gedacht: Bevor ich Beamter werde, gibt es eine Gesundheitsuntersuchung, dann bist du draußen. Deswegen – und weil ich dachte, ich habe nicht mehr lange zu leben – hab ich das zweite Staatsexamen gar nicht mehr gemacht.

Wie hast du dem jungen Mann helfen können?

Was ihm Mut gemacht hat, war mein Optimismus und dass er sehen konnte: Da lebt jemand seit 19 Jahren mit der Infektion lebt und das anscheinend sehr gut.

Viele HIV-Positive haben anfangs Schwierigkeiten mit ihrer Sexualität. Habt ihr auch über das Thema gesprochen?

Der junge Mann hatte gerade jemanden kennengelernt und wollte wissen, wann er es ihm sagen sollte. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst hab das Thema immer möglichst schnell angesprochen. Da HIV über Sex übertragen wird, ist Sexualität oft ein totales Angst- und Tabuthema. Da kann es helfen, wenn ich von meinen Erfahrungen erzähle.

Wie war es denn bei dir am Anfang?

Ich lebte damals in einer Beziehung mit einem Mann, der auch HIV-positiv war – da brauchte ich mir also keine Sorgen zu machen. Nach der Trennung von ihm hatte ich Angst, dass ich wegen HIV keinen Partner mehr finden würde. Das entsprach aber überhaupt nicht den Tatsachen – ich hatte danach eine längere Beziehung mit einem HIV-negativen Mann.

War das schwierig?

Für mich gab es noch eine gewisse Unsicherheit, auch wenn ich wusste, dass ich HIV aufgrund meiner gut wirksamen Medikamente nicht mehr übertragen kann. Ich hatte einfach Angst, ihn zu gefährden. Er hatte aber überhaupt kein Problem damit, dass ich positiv bin, das war kein Thema für ihn. Das war sehr erleichternd!

Und in deiner jetzigen Beziehung?

Ich habe meinen jetzigen Freund in der Ausbildung zum Buddy kennen gelernt. Insofern gibt's da kein Problem mit HIV. (lacht)



Wie ging es dir eigentlich nach deinem ersten Einsatz als Buddy? Da werden doch bestimmt auch Erinnerungen wach.

Ich bin sehr nachdenklich nach Hause gegangen und habe in den folgenden Tagen immer wieder an Augenblicke meiner eigenen Geschichte gedacht.

Bist du zurückgeworfen worden auf schmerzhafte Erlebnisse?

Nein. Zurückgeworfen werden kann man nur, wenn man die eigene Infektion noch nicht verarbeitet hat. Bei "Sprungbrett" legen wir sehr viel Wert darauf, dass die Buddys mit sich und ihrer Geschichte mit Reinen sind. Aber natürlich tragen wir alle Erinnerungen mit uns herum, die wachgerufen werden können.

Menschen in einer Lebenskrise beizustehen kann auch leicht zur Überforderung werden. Was macht ihr eigentlich, wenn jemand bei euch Hilfe sucht, der total gelähmt oder panisch ist?

Bei psychischen Problemen oder anderem Beratungsbedarf verweisen wir natürlich an geeignete Fachleute. Wir alle wissen sehr genau, wo unsere Kompetenz endet. Es war ein wichtiger Teil unserer Ausbildung, Brücken zu den professionellen Angeboten zu bauen, zum Beispiel in die Aidshilfen.

Menschen sind verschieden. Gibt's für jeden den passenden Buddy?

Ich sage immer: Das Leben mit HIV ist bunt. Also sind auch die Buddys ein kunterbunter Haufen. Das Spektrum reicht von jung bis alt, von langzeitpositiv bis zu Leuten, die gerade seit einem Jahr die Diagnose haben, es sind Menschen mit und ohne Therapie darunter.

Erlebst du es als erfüllend, Menschen beizustehen?

Als erfüllend kann ich es wahrscheinlich in anderthalb Jahren beschreiben. Vorerst weiß ich: Wir haben da ein einmaliges Projekt gestartet. Wir haben die Chance, Menschen emotional aufzufangen. Was viele von uns selbst gerne gehabt hätten, können wir jetzt anbieten. Jetzt geht es darum, dieses Konzept mit Leben zu füllen.

Links zum Thema:
» Homepage von "Sprungbrett"
» Ausführlicher Bericht über "Sprungbrett" auf magazin.hiv
» Erfahrungsbericht: Moritz trifft seinen Buddy Thomas
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Tags: sprungbrett, fuad bruhn, buddy-projekt, dah, deutsche aids-hilfe, hiv-positiv, testergebnis
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Reaktionen zu "Neu HIV-positiv getestet? Ich bin dein Buddy!"


 18 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
06.04.2015
18:15:55


(+6, 8 Votes)

Von Finn


Gute und wichtige Arbeit...


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#2
06.04.2015
19:39:58


(+3, 5 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Daumen hoch!


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#3
06.04.2015
22:01:53


(-5, 9 Votes)

Von just wondering


werden solche schlagzeilen eigentlich von big pharma gesponsert?


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#4
06.04.2015
23:49:24


(-1, 9 Votes)

Von Sugarbitch
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Gesprächsangebote finde ich gut und wichtig, dieser Artikel trägt meiner Meinung nach aber zur derzeit üblichen Verharmlosung von HIV bei. Schade, es nimmt dem Thema die Ernsthaftigkeit.


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#5
06.04.2015
23:49:50


(+3, 9 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #3 von just wondering


soweit ich weiß, werden sämtliche hilfsangebote für hiv-positive menschen samt der öffentlichkeitsarbeit von den illuminaten direkt finanziert.


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#6
07.04.2015
00:58:01


(-2, 8 Votes)

Von Saltbitch
Antwort zu Kommentar #4 von Sugarbitch


Der Meinung bin ich auch. Mich stört hier vor allem, dass er an zwei Stellen in dem Artikel betont, es gäbe kein Problem bei einer Beziehung zwischen zwei HiV+ Menschen. ( "Ich lebte damals in einer Beziehung mit einem Mann, der auch HIV-positiv war da brauchte ich mir also keine Sorgen zu machen." und "Ich habe meinen jetzigen Freund in der Ausbildung zum Buddy kennen gelernt. Insofern gibt's da kein Problem mit HIV." )
Es mag ja sein, dass es dort weniger psychologische Barrieren gibt, zwischen zwei HiV-Positiven, beim Sex ist dann allerdings der Gummi doch genauso wichtig, wie beim Sex mit einem HiV-Negativen, da es nur eine begrenzte Anzahl an wirksamen Medikamenten gibt und das Virus mit der Zeit Resistenzen gegen diese Bilden kann, die dann beim ungeschützten Sex übertragen werden können, oder etwa nicht ? ( Vorausgesetzt es werden Hi-Viren übertragen, was ja nicht immer der Fall sein muss. ) Und das würde im Endeffekt dann auch die Lebenserwartung noch weiter herabsetzen.
Aber an sich natürlich eine super Sache, diese Buddies!


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#7
07.04.2015
01:28:11


(-6, 6 Votes)
 
#8
07.04.2015
01:33:00


(-6, 10 Votes)

Von Samt und sonders
Antwort zu Kommentar #5 von ursus


Leugnen Sie die milliardenschweren Interessen der Pharmakonzerne und die Beobachtung, dass sich zielgruppengerechte Kampagnen der Verharmlosung von HIV/AIDS häufen?


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#9
07.04.2015
03:51:05


(+7, 7 Votes)

Von tonic
Antwort zu Kommentar #6 von Saltbitch


Bei guter Therapietreue - das heißt, bei Einnahme der HIV-Medikamente an 95% aller Tage - ist eine Resistenzbildung faktisch ausgeschlossen. Auch wenn es sich manche vielleicht nicht vorstellen können: mit HIV lässt es sich heutzutage ganz hervorragend leben. Ich bin seit Jahren positiv und habe ein perfekt intaktes Immunsystem, eine Viruslast unter der Nachweisgrenze und keinerlei Nebenwirkungen durch die eine Pille, die ich täglich schnabuliere. Die größte Einschränkung im Leben der meisten HIV-Positiven besteht in Vorurteilen und Ausgrenzung durch HIV-Negative. Deshalb finde ich es vollkommen richtig, HIV als das darzustellen, was es ist: eine gut behandelbare Krankheit, die die Lebensqualität in aller Regel nicht über eine einmal tägliche Tabletteneinnahme hinaus einschränkt.


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#10
07.04.2015
05:34:52


(+6, 8 Votes)

Von So What
Antwort zu Kommentar #6 von Saltbitch


Ich denke, hier wurde nicht vom Sex gesprochen, als er meinte, da gibt es kein Problem. Lass Dir aus Erfahrung sagen, der Sex funktioniert auch in einer +/- Beziehung wunderbar.

Das Problem sind Leute wie einige Foristen hier, die immer noch meinen, dass HIV Prävention mit einer Stigmatisierung HIV Positiver einhergehen muss.

Infektionen passieren nach meiner Erfahrung, weil das Thema immer noch gerne unter den Teppich gekehrt wird und eine reale Auseinandersetzung damit gescheut wird.


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