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  • 08.04.2015           3      Teilen:   |

Vergewaltigungsvorwürfe

Jarec Wentworth sieht sich als Opfer

Artikelbild
Jarec Wentworth in einem Werbebild für "Predator - Part 3"

Laut Polizei soll der US-Pornostar einen reichen Unternehmer mit einer Outing-Drohung erpresst haben – in einer Mail wehrt sich der inhaftierte 26-Jährige nun mit einem schweren Vorwurf.

Der Anfang März in Los Angeles verhaftete men.com-Pornostar Jarec Wentworth (bürgerlich: Teofil Brank) hat in einer E-Mail erklärt, dass er unschuldig hinter Gittern sei. Wentworth schrieb laut dem Insiderportal "Str8UpGayPorn", dass ihn der angesehene republikanische Unternehmer Donald B., der ihn der Erpressung beschuldigt hatte, in Wirklichkeit vergewaltigt habe.

Wentworth war am 4. März in Los Angeles verhaftet worden, weil er einem reichen Kunden eine halbe Million Dollar in Bar und dessen Audi-Sportwagen abgepresst habe (queer.de berichtete). Wentworth soll auch eine weitere Million Dollar und eine Eigentumswohnung für sein Schweigen verlangt haben.

Im Polizeibericht werden unter anderem SMS-Nachrichten erwähnt, in denen Wentworth dem Mann mit dem Outing gedroht haben soll. Darin hieß es unter anderem: "Ich will ein neues Auto, ein Motorrad und beide Hände voller Geld". Später schrieb Wentworth angeblich: "Dann lasse ich dich in Frieden".

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"Kluger und böser Mann"

In der Mail bezeichnete Wentworth seinen Beschuldiger als "klugen und bösen Mann", der ihm aus Angst vor einem Outing aus freien Stücken Geschenke angeboten habe. "Er hatte so viel Angst, dass ich die Wahrheit sagen würde", heißt es in der Mail. "Also hat er eine Million Dollar geholt, um mir eine Falle zu stellen".

Die "Wahrheit" ist laut dem Inhaftierten eine Vergewaltigung: "Vor über zwei Jahren war ich mit einem anderen Pornostar in einem Hotel in La Jolla (ein reicher Stadtteil San Diegos, Red.), in das Don uns eingeladen hat. Wir haben etwas Tequila getrunken und hatten anschließend Gruppensex. Er hat mich überzeugt, den passiven Part zu übernehmen, was ich nicht tun wollte, weil ich meinen Job hätte verlieren können, wenn das mein Porno-Arbeitgeber herausgefunden hätte. Die hätten mich auch verklagen können", erklärte Wentworth.

"Als ich meine Knie an meinen Ohren hatte und der andere Pornostar gerade im Badezimmer war, ist er immer tiefer in mich eingedrungen, obwohl ich 'Stopp' gesagt habe." Er habe zuvor nur zugestimmt, dass der Mann mit der Penisspitze seinen Anus berührt. "Schließlich kam der andere Pornostar und hat Don von mir heruntergeholt", schrieb Wentworth weiter. Er forderte, dass der Kunde wegen dieses Vorfalls verhaftet werden sollte, und erklärte, er werde nicht länger schweigen.

Bislang ist die Identität des reichen Unternehmers nicht vom Gericht bestätigt worden. Der von Wentworth beschuldigte Mann ist ein Multimillionär aus Florida und vor allem durch Parteispenden an die Republikaner bekannt. 2008 sorgte er aber mit einer 400.000-Dollar-Spende an eine LGBT-Gruppe, die sich für die Ehe-Öffnung einsetzt, für Aufregung – zu einer Zeit, als sich noch fast alle Republikaner gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben ausgesprochen hatten. (cw)

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Tags: jarec wentworth, erpressung, los angeles, san diego
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Reaktionen zu "Jarec Wentworth sieht sich als Opfer"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
08.04.2015
20:04:07


(-3, 5 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich bin gespannt, welche Version er sich noch aus den Fingern saugen wird, um von sich abzulenken! Auf das Ende der Story bin ich wirklich gespannt!


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#2
10.04.2015
00:32:39


(-1, 3 Votes)

Von Alte Tunte


Zum Glück hängt Rechtsprechung in God's Own Country nicht davon ab, welche Jury man bekommt bzw. sich zusammenkaufen kann.


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#3
11.04.2015
20:18:17


(0, 2 Votes)

Von I Ramos Garcia


aber das, was er getan hat, ist fuerchtbar!


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