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Neben CDU und SPD stimmten auch Linke, Piraten und Grüne für den Antrag (Bild: Wiki Commons / Olaf Kosinsky / CC-BY-SA-3.0)

Der Saarländische Landtag hat einstimmig einen Antrag der Regierungsfraktionen von CDU und SPD beschlossen, eine Anlaufstelle für homophob motivierte Straftaten zu schaffen.

In den Antrag fordert das Parlament die Landesregierung auf, eine Kooperation mit dem Lesben und Schwulenverband Saar einzugehen. Der LSVD könne "als Ansprechpartner fungieren, der den Anrufenden vertraulich zur Seite stehen und bei Bedarf Unterstützungsangebote vor Ort bzw. Ansprechpartner bei der Polizei vermittelt".

In dem Antrag heißt es, dass noch immer viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender Angst vor Diskriminierung hätten. Als Beispiel wird ein Fall in Merzig genannt, wo ein schwules Paar von Neonazis angegriffen wurde (queer.de berichtete). Die Dunkelziffer solcher Übergriffe sei wegen der besonderen Situation von LGBT hoch.

Der Lesben- und Schwulenverband wird dazu in Kürze Gespräche mit den verantwortlichen Behörden aufnehmen, erklärte LSVD-Sprecher Hasso Müller-Kittnau am Mittwoch. "Der LSVD Saar wird diese Aufgabe gerne übernehmen. Wir danken allen Fraktionen des Landtages für diesen Beschluss", so Müller-Kittnau. (dk)