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Mit seiner Kabarettshow "Homologie" bietet Timo Becker alias Malte Anders eine kreative Ergänzung zu den bestehenden Schulaufklärungsprojekten (Bild: Thomas Berberich)

Ein kreatives Crowdfunding-Projekt hatte Erfolg: Der Frankfurter Kabarettist Malte Anders kann nun bei der Schulaufklärung über sexuelle Vielfalt helfen.

Dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion (queer.de berichtete) steht fest: Das Comedy-Projekt "Homologie" mit Timo Becker alias Malte Anders in der Hauptrolle kann durchstarten. Bundesweit können sich jetzt Lehrer das innovative Kabarettprogramm in die eigene Schule holen und somit ein deutliches Zeichen für Akzeptanz setzen. Über 9.000 Euro wurden gespendet, um das kreative Projekt zu finanzieren.

"Schule sollte ein Ort sein, an dem sich alle Schülerinnen und Schüler wohl fühlen – unabhängig von ihrer sexuellen Identität. Der Erfolg unserer Aktion zeigt, dass es vielen Menschen ein Herzensanliegen ist, dass sich an unseren Schulen etwas ändert", erklärt Timo Becker, der in seiner Rolle als Malte Anders durch Deutschlands Schulen touren wird. "Ein großer Dank geht an alle Spenderinnen und Spender, ohne deren Unterstützung das Projekt nicht umgesetzt werden könnte. Ich freue mich darauf, mit vielen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen."

Die Entwicklung vom "homo erectus" zum "homo sexuellen"

"Mit dem Programm greifen wir brandaktuelle Themen wie menschliche Vielfalt, Ausgrenzung und Diskriminierung auf. Somit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Vorurteile zu hinterfragen und abzubauen", so Maja Wolff, Regisseurin von "Homologie" und Vorsitzende von Art-Q e.V. "Entgegen der abstrakten bildungspolitischen Debatte um die Vermittlung von Akzeptanz in Schulen erreicht das Medium Comedy Jugendliche dabei auf Augenhöhe."

"In Zeiten rechtspopulistischer Bewegungen wie den 'Besorgten Eltern' oder der 'Demo für Alle' ist es ein wichtiges Signal, dass Homophobie und Menschenfeindlichkeit in unseren Schulen keinen Platz hat", ergänzt Sören Landmann, Vorsitzender des Aktionsbündnis gegen Homophobie. "Es ist nun an den Schulleitungen, hier Flagge zu zeigen und sich im Sinne des Wohls ihrer Schülerinnen und Schüler eindeutig zu engagieren. 'Homologie' an die eigene Schule zu holen, wäre ein erstes positives Signal."

Der Lehrplan von Malte Anders rollt das Thema Homosexualität von verschiedenen Seiten auf und beantwortet die wichtigsten Fragen – nüchtern, informativ und vor allem humorvoll: Minderheiten-Statistiken und mathematische Zufallsberechnungen (Mathe), die Entwicklung vom "homo erectus" zum "homo sexuellen" und die ewige Suche nach dem Homogen (Biologie). Außerdem: Hitlers weibliche Seite (Geschichte), Deutschlands schwulste Außenminister (Politikwissenschaft), das Leben als Schwuler in Usbekistan (Erdkunde) und die religionspädagogische Frage: "Wo wäre die Welt heute, wenn Adam schwul gewesen wäre?" (cw/pm)

Youtube | Video zum Crowdfunding-Projekt


#1 Patroklos
#2 I Ramos GarciaAnonym
#3 kuesschen11Profil
  • 11.04.2015, 19:38hDarmstadt
  • Das ist ein gutes, vielversprechendes Crowdfunding-Projekt für eine bundesweite Schulaufklärung.

    Ich wünsche der Kabarettshow mit Malte Anders viel Erfolg.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 11.04.2015, 22:45hFrankfurt
  • Man kann alle guten Dinge auch übertreiben.
    Mit solchen Projekten verspielen wir uns doch bei der Gesamtbevölkerung die Akzeptanz, die wir uns in den vergangenen Jahrzehnten hart erkämpft haben
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#5 David77Anonym
#6 TheDadProfil
  • 12.04.2015, 00:25hHannover
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • Zunächst..

    So etwas wie eine "Gesamtbevölkerung" gibt es nicht ohne die Beteiligung der LGBTTIQ´s !

    Es darf daher bezweifelt werden, dass man "es sich" mit ihr verscherzen könnte !

    Dann ist daran überhaupt nichts "übertrieben", denn es geht um eine Schul-Fach-übergreifende Aufklärung..
    Das kann man gar nicht deutlich genug machen..

    Und dann :
    ""die wir uns in den vergangenen Jahrzehnten hart erkämpft haben""..

    Daran waren und sind Leute wie DU NICHT BETEILIGT !
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#7 Dont_talk_aboutProfil
  • 12.04.2015, 18:08hFrankfurt
  • Mit so einem Programm grenzt man sich selber von anderen ab. Man könnte statt "abgrenzen" auch "ausgrenzen" sagen.

    Ich finde Abgrenzung per se nicht schlecht. Viele religiöse Gruppen grenzen sich ab oder auch viele Intellektuelle (Achtung: David77 wird das gleich als Dünkel bezeichnen).

    Allerdings gibt es viele schwule Jungendliche, die sich von der Mehrheit gar nicht abgrenzen wollen. Oder es gibt andere, die sich zwar von der Mehrheit abgrenzen wollen, aber nicht durch ihre sexuelle Orientierung als abgrenzendes Merkmal.

    Als Lehrer würde ich daher dieses Programm nicht buchen
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#8 David77Anonym
  • 12.04.2015, 19:23h
  • Antwort auf #7 von Dont_talk_about
  • Du hast mal wieder nicht verstanden,worum es geht... Und Ironie, Sarkasmus, Humor, was auch immer, scheint dir fremd zu sein.
    Naja, manche gehen halt zum Lachen in den Keller oder laufen mit einem verzogenen Mundwinkel durchs Leben...
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#9 David77Anonym
#10 Dont_talk_aboutProfil