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Kommentare zu:
Clinton wirbt mit schwulem Paar


#1 reiserobbyEhemaliges Profil
#2 Patroklos
#3 goddamn liberalAnonym
  • 13.04.2015, 11:42h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • Überlebenswichtig!

    Bis unsere Pastorentochter soweit ist, können wir lange warten. Wahrscheinlich bis zum St. Nimmerleinstag.

    Natürlich steigt Clinton in die Fußstapfen Obamas, der im Gegensatz zu ihr den Mut besaß, in seinem strukturkonservativen Land früh für uns Partei zu ergreifen.

    Es ist aber angesichts der Reaktion in Osteuropa elementar wichtig, dass eine wie Clinton die Wahl gewinnt, und ein Gegengewicht setzen kann (was Clinton als Außenministerin in der UN auch schon getan hat).
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#4 Tony RodhamAnonym
  • 13.04.2015, 11:42h
  • Ich bin gespannt, wie die US-Oligarchen über ihre Clubs, Lobbyisten und Strohmänner/-frauen diesmal die Milliarden verteilen, um die Demokratie zu lenken.
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#5 TfjouAnonym
  • 13.04.2015, 11:51h
  • Clinton hatte sich 2008 noch gegen die eheöffnung ausgesprochen,nach eigenen Aussage nicht aus politischen Gründen, sondern aus innerer Überzeugung.

    Kaum sind mehr als 50 % der Amis für die eheöffnung, spricht sie sich für die eheöffnung aus.

    Clinton ist verlogen.

    besser wäre Elizabeth Warren. Aber die ziert sich vor einer Kandidatur, obwohl sie sogar Clinton in den Vorwahlen schlagen kann.

    Republikanische Alternativen sind aber in jedem Fall schlimmer als demokratische. Republikaner sind so unglaublich dämlich.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 13.04.2015, 12:01h
  • Antwort auf #4 von Tony Rodham
  • Bin ich auch.

    Zumal die Demokratie in den USA von vielen in UNSERE Richtung gelentk wird.

    Auf Arbeitnehmerseite:

    Unions and Labor Organizations

    American Federation of Labor-Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO)
    American Federation of State, County, and Municipal Employees (AFSCME)
    American Federation of Teachers (AFT)
    Change to Win (CtW)
    Communications Workers of America (CWA)
    National Education Association (NEA)
    Pride at Work (P@W)
    Service Employees International Union (SEIU)
    UNITE HERE
    United Food and Commercial Workers (UFCW)

    Und auch auf der anderen Seite:

    www.huffingtonpost.com/2015/03/05/marriage-equality-amicus_n
    _6808260.html
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#7 food stamp dinerAnonym
  • 13.04.2015, 12:34h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • Ja, das wird interessant sein. In Frankreich z. B. gingen bei den letzten Wahlen, nach der enthusiastischen und hoffnungsvollen Wahl Hollandes, die meisten Wähler des unteren Einkommensdrittels nicht wählen. Das Wohngeld wurde gestrichen, Mini-Renten besteuert, usw., usf..

    Mal sehen, was dieses Drittel in den USA machen wird. (Hispanics, Afroamericans, etc.)
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#8 goddamn liberalAnonym
  • 13.04.2015, 13:44h
  • Antwort auf #7 von food stamp diner
  • Frankreich kann man heute leider nicht mehr mit den USA vergleichen (die Freiheitsstatue war im 19. Jahrhundert mal ein transatlantisches Projekt beider Revolutionsrepubliken).

    Ich kenne Leute die jahrelang in Frankreich Sozial- und Armenarbeit gemacht haben. Trotz 'linker' und rechter bürokratischer Staatsvergottung haben die Meinungsführer im heutigen Frankreich weder wirklichen Respekt vor Individualrechten noch vor Sozialrechten. Im 'Social Progress Index' liegt das Land nicht nur hinter den Skandinavien und selbst den USA, sondern sogar hinter dem mittlerweile in jeder Hinsicht skandinavisierten Estland.

    en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_Social_Progress_I
    ndex


    In den USA hat Obama wenigstens so etwas Ähnliches wie eine allgemeine Krankenversicherung hingekriegt (das war Frau Clinton ja beim ersten Anlauf nicht gelungen).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 Markus44Anonym
  • 13.04.2015, 13:47h
  • Wenn ich US-Amerikaner wäre, würde ich sofort Frau Clinton wählen.

    In den USA wäre meine Wahlentscheidung sehr leicht: dort würde ich IMMER die Demokraten wählen. Die Alternative der Republikaner ist KEINE Alternative.

    Hier in Deutschland hingegen ist dies anders: hier gibt es aus LGBT-Sicht mehrere Parteien, die wählbar sind.

    Linkspartei, SPD, FDP. Grüne/Bündnis90 und Piratenpartei: wollen alle die Eheöffnung.

    Die CDU hat zumindest das Lebenspartnerschaftsinstitut akzeptiert und verabschiedet nunmehr dazu mit der SPD ein Rechtsereinigungsgesetz im Herbst. Aber die CDU verweigert weiterhin die Eheöffnung

    Nicht wählbar sind AfD und NPD/Repubilkaner !!!

    Frau Clinton wünsche ich viel Glück im Wahlkampf.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 wählerpotentialAnonym
  • 13.04.2015, 14:01h
  • Antwort auf #7 von food stamp diner
  • Das Wahlverhalten des unteren Einkommensdrittels wird nach der möglichen Einführung von TTIP auch in Europa immer relevanter werden.

    Nichtwähler? Rechtspopulisten? Linkspopulisten?

    "Eine vom Global Delevopment and Environment Institute an der amerikanischen Tufts-Universität veröffentlichte Studie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. In einem Working Paper beschreibt Jeronim Capaldo, dass das TTIP auf die EU-Staaten eine geradezu verheerende Wirkung haben dürfte. 600.000 Arbeitsplätze würden demnach bis 2025 verlorengehen. Das wären so viele wie in den Krisenjahren 2010 und 2011. Selbst wenn der Arbeitsplatz-Abbau über mehrere Jahre gestreckt ist, würde er zu gravierendenen sozialen Veränderungen in den heute noch vergleichsweise reichen EU-Staaten führen. Zum Vergleich: Die von Capaldo analysierte Studie der Bertelsmann-Stiftung kommt auf einen sagenhaften Zuwachs von 1,3 Millionen neuer Jobs allein in der EU, die das TTIP angeblich bringen soll.

    Aufgeschlüsselt verliert Deutschland 134.000 Jobs, Frankreich 130.000 und Nordeuropa gar 223.000 Jobs.

    Auch die Exporte würden Schaden nehmen, eine besonders für Deutschland gefährliche Entwicklung: Capaldo hat für Deutschland einen Rückgang der Exporte um 1,14 Prozent errechnet. Das ohnehin schon krisengeplagte Frankreich müsste einen Rückgang von 1,9 Prozent verkraften. Die Nordeuropäer verlieren gar 2,07 Prozent.

    Dies hätte zur Folge, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) schrumpft: In Deutschland um 0,29 Prozent, in Frankreich um 0,48 Prozent, in Nordeuropa um 0,50 Prozent.

    Dadurch würden auch die Steuereinnahmen sinken: In Deutschland minus 0,28 Prozent, Frankreich minus 0,64 Prozent, Nordeuropa 0,34 Prozent.

    Außerdem würden die Netto-Haushaltseinkommen kleiner werden: In Deutschland um 3.402 Euro pro Jahr, in Frankreich um 5.518 Euro, in Nordeuropa würde die Arbeitnehmer 4.848 Euro pro Jahr verlieren."
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#11 LesbeAnonym
#12 Working ClassAnonym
#14 goddamn liberalAnonym
  • 13.04.2015, 15:03h
  • Antwort auf #12 von Working Class
  • Working Class?

    Da komm ich her.

    Da bin ich dabei.

    Die amerikanischen Gewerkschaften sind sicher auch für soziale Gerechtigkeit.

    Und sie sind für Gleichheit vor dem Gesetz.

    Das ist nur für Querfrontler wie Zemmour ein Widerspruch.

    Und für 'Unternehmer', die bequem am Gashahn sitzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 goddamn liberalAnonym
#16 im SchafspelzAnonym
#17 goddamn liberalAnonym
#18 elchAnonym
#20 TheDadProfil
#21 TheDadProfil
  • 13.04.2015, 16:00hHannover
  • Antwort auf #9 von Markus44
  • ""In den USA wäre meine Wahlentscheidung sehr leicht: dort würde ich IMMER die Demokraten wählen. Die Alternative der Republikaner ist KEINE Alternative.""..

    Erstaunliche Erkenntnis von jemandem der hier unverhohlen dafür Reklame macht die UNION unbedingt an der Macht zu halten..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#22 goddamn liberalAnonym
  • 13.04.2015, 16:02h
  • Antwort auf #16 von im Schafspelz
  • Ach.

    Besser Wolf im Schafpelz als dummes Schaf in Sibirien.

    Krise, Krieg, Ausbeutung?

    Putin!

    Ohne die parlamentarisch-demokratische Basis einer entwickelten Gesellschaft gibt es eben keine Freiheit und soziale Sicherheit.

    Deswegen kann man eine 'orientalische Despotie' (Marx) auch nicht in eine gerechte Gesellschaft verwandeln.

    Das geht bei einer westlichen Demokratie schon eher.

    Ob es mit Frau Clinton geht, wage ich allerdings zu bezweifeln.

    Dass sie ihren politischen Gegner bei den Republikanern vorzuziehen ist, ist nicht zu bezweifeln.
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#23 TheDadProfil
  • 13.04.2015, 14:13hHannover
  • Antwort auf #10 von wählerpotential
  • Interessante Zahlen..

    Aber mal ernsthaft überlegt..

    Bei einem real zu erwartendem Zuwachs von 1,3 Millionen Arbeitsplätzen in der EU, andere Studien sprechen gar von 2 Millionen, wieder andere sogar von bis zu 4 Millionen, was verteilt auf sämtliche EU-Staaten nicht wirklich viel ist..

    Wie sollte das zu einem Verlust von Wirtschaftskraft führen, die gleichsam als "Verarmung der ehemals reichen Eu-Staaten" bezeichnet wird ?

    Der Verlust von 134.000 Arbeitsplätzen in Deutschland über den Zeitraum von mehreren Jahren ist keine Drohkulisse die ausreicht um damit allein ein Freihandelsabkommen abzulehnen..

    Dieser Arbeitsplatzabbau findet auch jetzt schon statt, und gleichzeitig wird er durch den Arbeitsplatz-Zuwachs in anderen Branchen über kurz oder lang ausgeglichen..

    Allein in den letzten 15 Jahren wurden in der BRD mehr als 3 Millionen Arbeitsplätze geschaffen..
    Das sagt überhaupt nichts über die Qualität aus, und der Umbau des Arbeitsmarktes schreitet weiter fort..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#24 Frauen-VersteherAnonym
  • 13.04.2015, 16:22h
  • Antwort auf #11 von Lesbe
  • Kommt TTIP, so hätte das für Frauen besonders schwerwiegende Folgen.

    TTIP zielt nämlich vorrangig auch auf den Dienstleistungssektor, und in ihm arbeiten 82,7 Prozent aller erwerbstätigen Frauen in Deutschland, über 90 Prozent sogar im Care-Bereich (Krankenhäuser, Bildungssystem, soziale Dienste).

    Und hier sollen erstens gesellschaftliche Errungenschaften, die zu "nicht-tarifären Handelshemmnissen" herabgewürdigt werden, durch TTIP abgeschafft werden. Zu ihnen gehören erkämpfte Rechte wie Kündigungsschutz, Tarifrecht, Sozialstandards, Mindestlöhne, Arbeitszeitregelungen, Mitbestimmungsrechte, Gesundheitsstandards.

    Vor allem Frauen, die der Doppel- und Dreifachbelastung durch Beruf, Familie und eventuell noch Angehörigenpflege ausgesetzt sind, würden durch die Abschaffung solcher Schutzstandards besonders leiden.

    Zweitens aber kann mit öffentlichen Dienstleistungen nur Handel getrieben werden, wenn sie zuvor privatisiert wurden.

    Privatisierungen führen meist zu Stellenabbau und Arbeitsverdichtung, Lohndrückerei, Arbeitshetze, prekären Arbeitsplätzen mit fehlenden Sozialleistungen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#25 TheDadProfil
  • 13.04.2015, 14:30hHannover
  • Antwort auf #24 von Frauen-Versteher
  • ""Und hier sollen erstens gesellschaftliche Errungenschaften, die zu "nicht-tarifären Handelshemmnissen" herabgewürdigt werden, durch TTIP abgeschafft werden. Zu ihnen gehören erkämpfte Rechte wie Kündigungsschutz, Tarifrecht, Sozialstandards, Mindestlöhne, Arbeitszeitregelungen, Mitbestimmungsrechte, Gesundheitsstandards.""..

    Woher stammen diese Informationen ?

    Die genannten Berufe unterliegen auch in den USA genau diesen "Standards" die hier nun in Abrede gestellt werden..

    Und die Berufe haben dort auch ein höheres Ansehen und eine höhere Entlohnung als hier bei uns..

    Sollte TTIP also dazu führen hier in den Gesundheits-Berufen eine höhere Qualifikation, und damit verbunden höheres Ansehen und höhere Gehälter einzuführen, dann ist das keinesfalls abzulehnen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#28 TheDadProfil
  • 13.04.2015, 16:35hHannover
  • Antwort auf #24 von Frauen-Versteher
  • ""Vor allem Frauen, die der Doppel- und Dreifachbelastung durch Beruf, Familie und eventuell noch Angehörigenpflege ausgesetzt sind, würden durch die Abschaffung solcher Schutzstandards besonders leiden.""..

    Äh ?
    Es gibt einen "Schutzstandard" für "pflegende angehörige" ?

    Das wäre mir neu..

    ""Zweitens aber kann mit öffentlichen Dienstleistungen nur Handel getrieben werden, wenn sie zuvor privatisiert wurden.""..

    Wer handelt denn mit Dienstleistungen ?

    Handel IST eine Dienstleistung, und damit verbunden sind gleiche Standards, die auch den Zugang von Bürgern zu Behörden-Leistungen durchaus Teil der TTIP-Vereinbahrungen..
    Nur mal so als Beispiel :
    Spediteure sind auf die Dienstleistungen der Zollbehörden angewiesen..
    Und da sind gleiche Voraussetzungen in London wie New York durchaus von Vorteil..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#29 ImperialistWorldAnonym
  • 13.04.2015, 17:21h
  • Antwort auf #1 von reiserobby
  • Du hast noch die Verbreitung von Krieg und Terror durch die herrschenden US-Kapitalgruppen zur Sicherung und Ausweitung ihrer Ressourcenkontrolle und Einflusssphären im immer schärferen globalen Konkurrenzkampf vergessen. Wie viele Kriege und Tote allein in den letzten 15 Jahren?

    www.tagesschau.de/multimedia/bilder/sipri154~_v-videowebl.jp
    g


    An vierter Stelle übrigens auch ein total "gay-friendly" Regime, mit dem der US-Imperialismus aber nicht nur bei der Ausrüstung und Ausbildung von Terroristen, ähm, "Rebellen" gegen (inzwischen) unliebsame Regime gut zusammenarbeitet. An anderer Stelle kann man diese Leute ja wieder gebrauchen, um "Krieg gegen den Terror" zu führen und öffentlich zu rechtfertigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#30 dynystyAnonym
#31 seb1983
  • 13.04.2015, 23:16h
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Bei TTIP wird man von allen Seiten mit dermaßen widersprüchlichen Informationen je nach Interessenlage zugeschüttet dass es schwer fällt durchzublicken.

    Dass teils die USA teils Europa niedrigere Standards haben ist klar. Realistisch erscheint dass am Ende eine Mischung herauskommt, sich jeder also in manchen Dingen verschlechtert, in anderen verbessert.
    Ob nun durch Lobbyarbeit am Ende sogar neue noch niedrigere Grenzen gezogen werden können, das wissen wohl nur wenige...
    Bauchschmerzen bereiten mir die Schiedsgerichte, aber auch da ist als Laie kaum ein Durchblick möglich.
    Realistische Einschätzungen zu Arbeitsplätzen halte ich für quasi unmöglich.

    Grundsätzlich würde ich aber sagen warum nicht, bei den ganzen Idioten die sich in der Welt die Köpfe einschlagen kann Europa mit den USA noch am ehesten enger zusammenrücken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#32 rück rück rückAnonym
  • 13.04.2015, 23:51h
  • Antwort auf #31 von seb1983
  • "kann Europa mit den USA noch am ehesten enger zusammenrücken"...

    Machen Sie doch schon lange!

    ..."bei den ganzen Idioten die sich in der Welt die Köpfe einschlagen"

    Bringt Einfluss, Macht und Profite!

    www.tagesschau.de/multimedia/bilder/waffenexport102~_v-video
    webl.jpg


    Geht da noch was? Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien...

    Egal welchen Charakter die Beziehungen zwischen den USA und der Führung der Isis im Einzelnen haben, die Verantwortung für den Aufstieg der Organisation und für die Verbrechen, die sie seither begangen hat, liegt eindeutig beim amerikanischen und europäischen Imperialismus. Die imperialistischen Mächte haben bei ihrer Kampagne zum Sturz Assads aktiv daran gearbeitet, Syrien zu destabilisieren, indem sie Waffen, Geld und Ausbildung geliefert haben, von denen sunnitische fundamentalistische Elemente profitiert haben, und damit einen passenden Vorwand für die weitere Eskalation der Militärinterventionen in der Region geschaffen.

    Dass die USA weiterhin gegen Assad arbeiten, beweisen zahlreiche Artikel von Denkfabriken und Außenpolitikzeitschriften. Einer davon, der in der jüngsten Ausgabe von Foreign Affairs erschien, wurde von dem ehemaligen CIA-Analysten und führenden Strategen der Demokratischen Partei Kenneth M. Pollock geschrieben, einem ranghohen Mitarbeiter der Brookings Institution. Pollock fordert die USA auf, die aktuellen Oppositionskräfte in Syrien in massivem Umfang zu bewaffnen und zu einer Armee zu formen, die in der Lage ist, Isis zu besiegen, das Assad-Regime zu stürzen und eine proamerikanische Militärdiktatur zu errichten.

    www.zeit.de/politik/ausland/2013-03/syrien-rebellen-waffen-c
    ia


    u.v.m
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#33 seb1983
  • 14.04.2015, 05:31h
  • Antwort auf #32 von rück rück rück
  • 2008 hat Deutschland mit KFZ 345mrd Euro erwirtschaftet, mit Maschinenbau 225mrd Euro.
    Mit Waffenexporten 2013 gigantische 8,34mrd Euro...
    Jetzt stell dir vor die hätten statt G36 russische oder chinesische Waffen gekauft, das Angebot ist ja groß genug, da hätte man sogar jemand verletzen können.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#34 TheDadProfil
  • 14.04.2015, 13:09hHannover
  • Antwort auf #33 von seb1983
  • Im Gegensatz zum G36 ist der Leopard-Panzer ziemlich treffsicher..

    Und ich halte es nicht unbedingt für Zielführend hier mit Sarkasmus zu agieren, denn es geht hier auch um Strippenzieher, die man ja in Bezug auf ehemalige Staaten gerne Seilschaften nannte..

    Der Fraktionsgeschäftsführer der UNION, Volker Kauder ist nicht nur ein Evangelikaler Radikaler, sondern auch noch Lobbyist für Heckler&Koch..

    Die grundsätzliche Frage die sich hier stellt lautet doch, ob man eigentlich Waffen verkaufen muß, um in der Welt etwas zu gelten, und vor allem in der Sicherheitspolitik mitzumischen ?

    Wohl eher nicht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 seb1983
  • 14.04.2015, 12:26h
  • Antwort auf #34 von TheDad
  • Dann ganz unsarkastisch:

    Ob Deutschland Waffen verkauft ist am Ende Sch.. egal.
    Kommen sie nicht aus Deutschland dann eben aus China, Indien, Russland, je nach Liqidität.
    Dann steht Merkel mal wieder vor der Presse und darf ihre Besorgnis über z.B. russische Waffenexporte ausdrücken. Oder noch besser: Sanktionen verhängen, wirkt ja auch toll.

    Aber, ein Traum würde wahr, Europa, USA, Russland und China stoppen ihre Waffenexporte.
    Auch kein Problem: In Ruanda hat man 1994 einfach hunderttausende Tutsi mit Macheten ermordet.

    Das macht Kauders Seilschaften nicht besser, aber letztendlich ist Deutschland völlig bedeutungslos in dieser ganzen Geschichte, mehr als ein moralisches Sternchen gäbe es für einen Exportstop nicht.
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#37 TheDadProfil
  • 14.04.2015, 15:18hHannover
  • Antwort auf #36 von seb1983
  • ""Ob Deutschland Waffen verkauft ist am Ende Sch.. egal.
    Kommen sie nicht aus Deutschland dann eben aus China, Indien, Russland, je nach Liqidität.""..

    Kann man sich mit der "Scheißegal"-Haltung wirklich neutral verhalten ?

    Ich glaube kaum..
    Die Schlichtung von Konflikten gerade über den UN-Sicherheitsrat dem so viele Waffen-Exportierende Länder angehören, gelingt wahrscheinlich genau deshalb so selten..
    Da spielen eigene Interessen eine größere Rolle, als die Befriedung des Konfliktes..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#38 seb1983
  • 14.04.2015, 15:20h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Der Weltfrieden ist nun einmal eine Illusion.

    Im Grunde bin ich bei dir: Waffenexporte verbieten, Rüstungsindustrie am besten auch gleich mit einstampfen, den Kram gibt es besser und billiger zu kaufen, A400M, Drohne und noch viel mehr was man gar nicht mitbekommt und Milliarden verschlingt und am Ende schlechtere Ergebnisse bringt.
    Das wäre moralisch ein plus, davon endet aber kein einziger Krieg.

    Schlichtungen über den UN Sicherheitsrat sind zu 99% für den Arsch wenn nicht ein robustes Mandat und ein Eingreifen droht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#39 TheDadProfil
#40 reiserobbyEhemaliges Profil
#41 seb1983
#42 TheDadProfil
  • 14.04.2015, 19:17hHannover
  • Antwort auf #41 von seb1983
  • Philosophisch wäre es Deiner Auffassung zu folgen, es handele sich um ein "hehres, aber unerreichbares Unterfangen"", weil es eine Illusion sei..

    Damit beendet man das Streben danach..

    Die Zeitfrage ist unerheblich..
    Denn das Streben danach darf man nicht einfach so aufgeben, nur weil es einige für eine Illusion halten, die nicht erreichbar wäre,,
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#43 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.04.2015, 18:33h
  • Antwort auf #40 von reiserobby
  • Ich weiß nicht genau, was ich von ihr halten soll. Einerseits geht's mir wie Dir, dass es mir Angst macht, wie sie in Bezug auf irgendwelche Kriegstreibereien argumentiert, oder auch, wie sie in Bezug auf Bengazi versagt hat. Auch kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum sie sich vor ein paar Jahren - angeblich ja aus "innerer Überzeugung" - gegen eine "Homo-Ehe" ausgesprochen hat, obwohl sie selbst lesbisch ist (und inzwischen meines Wissens nicht mehr damit hinterm Berg hält).
    Andererseits finde ich persönlich es sehr gut, dass sei Schwule und Lesben ganz normal mit in ihren Wahl-Spot mit reinnimmt. Und ich denke auch, dass es für LGBTIs in Amerika besser wäre, wenn der nächste Präsident (oder in diesem Fall die nächste Präsidentin) der demokratischen Partei angehört - und kein Republikaner ist. Denn Republikaner sind ja zum Großteil ziemlich homophob. Aber ich habe ganz ehrlich gesagt so meine Zweifel, ob Hillary Clinton - selbst wenn sie ran käme - die Amtszeit gesundheitlich und auch fachlich durchstehen würde. -
    Wie gesagt, irgendwie weiß ich nicht, was ich von ihr halten soll.
    In Obama hatte ich damals (vor seiner ersten Amtsperiode) auch große Hoffnungen gesetzt, dass es besser werden würde und dass er endlich Guantanamo auflösen und die Kriege beenden würde. Aber nichts davon ist eingetroffen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#44 seb1983
  • 14.04.2015, 18:43h
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • So blumig kann man das natürlich stehen lassen ok.

    Bis dahin halte ich es für sinnvoll einem möglichst großem Teil der Menschheit die heute schon daran interessiert sind und nicht jede sich bietende Gelegenheit dazu nutzen sich den Kopf einzuschlagen Frieden zu sichern.
    China und Indien können das für sich, Europa und Nordamerika zusammen auch, Süd-und Mittelamerika so halbwegs, in Ozeanien passiert eh nichts wenn es nicht absäuft.
    Bleiben Russland mit Peripherie, naher Osten und Afrika wo man sich offenbar einfach gerne aus jedem beliebigem Grund den es in der Menschheitsgeschichte je gab abschlachtet.

    Generell bin ich da eher ein Star Trek Anhänger:
    Wenn dank Technik quasi unbegrenzt billig Energie zur Verfügung steht und Nahrung künstlich billig hergestellt werden kann dann wäre Frieden vielleicht möglich.

    Oder:
    ET und Spok kommen uns mal besuchen und sämtliche Weltreligionen klappen wie ein Kartenhaus zusammen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #42 springen »
#45 Nelson MandelaAnonym
  • 14.04.2015, 20:57h
  • Antwort auf #44 von seb1983
  • Vor sechzehn Jahren lebten und lernten die Menschen im 20. Jahrhundert. Da gab es Kriege und bewaffnete Konflikte. Messbar in Frontlängen, Fronttagen, Frontopfern, zivilen Opfern, volkswirtschaftlichen und seelischen Schäden. Es gab offene und verdeckte Aktionen, die Kriegslügen begleiteten.

    Das ist in diesem Jahrhundert übrigens nicht anders. Dann gibt es auch wieder die Menschen, die das Messen scheuen. Man weiß warum.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 porn vintageAnonym
#47 nebenbeiAnonym
  • 14.04.2015, 21:21h
  • Warum nennt Franziskus den Genozid an den Armeniern den ersten des letzten Jahrhunderts?

    Weil darum:

    "Schon Zeitgenossen schätzten, dass im Kongo-Freistaat die Hälfte der Einwohner durch Zwangsarbeit, Hunger, die Grausamkeit der Verwaltung sowie durch Krankheiten ums Leben kam. In den 20 Jahren zwischen der Kongokonferenz und Mark Twains Pamphlet König Leopolds Selbstgespräch (1905) war die Bevölkerung des Kongo von ursprünglich etwa 25 Millionen Einwohnern bereits auf 15 Millionen dezimiert. Twain und andere wiesen zudem darauf hin, dass ohne die 10 Millionen Toten die Bevölkerung in jenen 20 Jahren durch natürlichen Zuwachs 30 Millionen zählen würde, Leopolds Todesbilanz also sogar mit 15 Millionen anzusetzen sei."

    de.wikipedia.org/wiki/Kongogr%C3%A4uel
  • Antworten » | Direktlink »
#48 TheDadProfil
  • 14.04.2015, 19:54hHannover
  • Antwort auf #44 von seb1983
  • Wenn Du es denn schon mit Star Trek hältst..

    Es kommt nicht darauf an wie billig Energie hergestellt wird, sondern wer sie herstellt, und zu welchem Zweck..

    Mal abgesehen davon das die Warp-Generatoren der Enterprise 1D mehr Energie erzeugen als alle Kraftwerke der Erde zur Zeit..

    Wen die Energie endlich nur dazu hergestellt würde damit sie vorhanden ist..

    Und Nahrung gibt es genügend..
    Sie wird nur falsch verteilt..
    Das hat sie mit dem Geld gemeinsam..

    In der viel älteren Sciencefiction Perry Rhodan nutzen die Protagonisten ein einfaches System zur Befriedung :
    Sie schlossen die Börsen, nachdem sie zunächst durch eine groß angelegte Manipulation die Gelder für den ersten Raumschiffbau generiert hatten..
    Die Pläne dazu stammten allerdings auch von Außerirdischen..
    Bleibt also abzuwarten ob uns Spock´s Vater Sarek uns zuerst besucht, oder nur ein Wesen das nach Hause telefonieren will..

    ""ET und Spok kommen uns mal besuchen und sämtliche Weltreligionen klappen wie ein Kartenhaus zusammen.""..

    Selbst auf "Deep Space Nine" spielen Religionen eine Rolle..
    Allerdings nicht mehr in der Föderation, sondern nur bei den Bajoranern..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#49 Patroklos
#50 Danny387Profil
  • 15.04.2015, 07:19hMannheim
  • Antwort auf #11 von Lesbe
  • Ich kann diese verbogene, männerfeindliche Frauenjammerei nicht mehr hören!!! Frauen verdienen 22% weniger, weil sie weniger arbeiten, häufiger in Teilzeit sind, mehr Auszeit nehmen (wohin nur mit den Kindern?, heul heul!), häufiger krank sind (sorry, ist aber so!!!, das wollen die Damen nur nicht hören), weniger Überstunden machen, weniger Gefahren-, Wochenend-, Nachtschicht- und Dreckzulagen kriegen und auch seltener Toppositionen haben (denn die erfordern auch immer mehr Arbeitsstunden, und das wollen Frauen ja auch wieder nicht, jammer, jammer). NIRGENDWO in Deutschland gibt es unterschiedliche Tariflisten für Männer und Frauen!!!
    Dieses ewige Geheule von Frauen dient EINZIG dazu, dass sie sich als Daueropfer inszenieren (schnief, schnief ...), um anschließend NOCH mehr Privilegien zu fordern. SCHLUSS DAMIT!!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#51 Robby69Ehemaliges Profil
#52 marketsAnonym
#53 Frack DreckAnonym
#54 TheDadProfil
  • 17.04.2015, 13:11hHannover
  • Antwort auf #53 von Frack Dreck
  • Was genau an der philosophischen Betrachtung einer Energieproduktion in einer Sciencefiction, die völlig ohne Erdöl oder sonstige endliche Ressourcen auskommt, hast Du nicht verstanden ?

    In dem Moment wo die Kernverschmelzung von Wasserstoff zu Helium gelingt, und diese Technologie den Staaten, oder vielmehr seinen Bürgern KOSTENLOS zur Verfügung steht, sind alle diese Oligarchen und Staaten die über die Energie-Politik Einflüße ausüben, schlichtweg Pleite und vom Markt gefegt, weil ihnen die Druck-Mittle aus der Hand genommen werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#55 seb1983
  • 17.04.2015, 13:38h
  • Antwort auf #54 von TheDad
  • Das dürfte allerdings noch Jahrzehnte dauern, selbst wenn der Zeitplan eingehalten wird nicht vor 2050, und dann bei weitem nicht wirtschaftlich, von kostenlos ganz zu schweigen, obwohl dann rund 100 Jahre Entwicklungsarbeit in der Technik stecken.

    Schon vorher dürfte es höchst interessant werden durch Ausbau regenerativer Energien in Europa und hoffentlich den USA.
    Auch die Verbreitung von Elektroauto und Brennstoffzelle, die beide technisch jederzeit zur Verfügung stehen wenn die Rohstoffpreise es erfordern, dürfte Umwälzungen bringen.
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#56 science fictionAnonym
#57 Robby69Ehemaliges Profil
  • 17.04.2015, 18:41h
  • Antwort auf #53 von Frack Dreck
  • Es ist schon wirklich sehr bezeichnend für Deine "Ideologie", wenn Du als "Quelle" ausgerechnet den rechtsextremen - und äußert schwulenfeindlichen! - "Kopp Verlag" nennst. Das ist genau DER Verlag, in dem u.a. die rechte Schwulenhasserin Eva Hermann publiziert und der nachweislich massiv und äußerst direkt für die Hetz-Veranstaltungen von Elsässer, die Hass-Demos von Pegida & Co. und die Anti-Bildungsplan-Demos der "Besorgten Eltern" und "Demo für alle" der religiotischen Schwulenhasserinnen Beatrix von Storch und Hedwig von Beverfoerde werben.

    Und so einen Hetz-Verlag, der Tatsachen absichtlich nazi-freundlich verdreht und der übrigens auch schon die Berichterstattung "neutraler" Medien als (Zitat: ) "Lügenpresse" (Zitat Ende) diffamiert - siehst DU als objektives Medium an?! Ich fasse es nicht... Dann kannst Du ja gleich die "Junge Freiheit" oder die Nazi-Postille "Deutsche Stimme" zitieren.
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