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  • 15.04.2015           24      Teilen:   |

Puls-4-Sendung "Pro und Contra"

Birgit Kelle gibt sich in Talkshow als Opfer


Birgit Kelle fühlt sich als heterosexuelle Frau benachteiligt


Im österreichischen Fernsehen darf Birgit Kelle wieder ihr Gift versprühen. Sie beklagt sich allen Ernstes, dass "normale" Heterosexuelle in unserer Gesellschaft ganz unten stehen würden.

Nicht nur in Deutschland wird in Talkshows eine "neue" Gender-Debatte geführt (siehe Maischberger-Sendung). In Österreich stellte der Privatsender Puls 4 seine Live-Debatte "Pro und Contra" am Montag unter den albernen Titel: "Österreich zwischen Pograpschverbot, Lederhose und Transgender". Mit dabei war auch die deutsche Homo-Hasserin Birgit Kelle, die erst vergangenen Monat bei "Hart aber fair" vor dem Ende der Heterosexualität warnen durfte (queer.de berichtete).

Um es vorweg zu nehmen: Erkenntnisgewinn lieferte die Sendung kaum. Man kann lediglich bestaunen, wie sich Kelle zum Opfer hochstilisiert. Die heterosexuelle Mutter von vier Kindern erklärte, dass rechtschaffene Frauen wie sie in unserer Gesellschaft an den Rand gedrückt werden würden. Dabei wolle sie doch nur "in Ruhe ihre Kinder großziehen und nicht beschimpft werden". Als Hausfrau und Mutter werde sie aber ständig "schief angeguckt".

Ihrer Ansicht nach gibt es noch weitere Opfer: Die 40-Jährige, die bei der letzten "Demo für Alle" in Stuttgart gegen Schwule und Lesben auf die Straße gegangen ist, bemitleidete die armen heterosexuellen Männer, die immerzu von übersexualisierten und halbnackten Frauen traktiert werden würden. Kein Witz!



Die anderen Teilnehmer ließen sich, wie Moderatorin Corinna Milborn es formulierte, dem "Team Conchita Wurst" oder dem "Team Andreas Gabalier" zuordnen. Der Volksmusiker Gabalier hatte vor zwei Wochen erklärt, er fühle sich als heterosexueller Mann diskriminiert.

Unterstützung erhielt Kelle vom österreichische Parlamentsabgeordneten Marcus Franz, der mit Aussagen wie "Feminismus geht von hässlichen Frauen aus" glänzte. Franz, der der rechtspopulistischen Kleinpartei "Team Stronach" angehört, hatte in der Vergangenheit Homosexualität als "Anomalie" bezeichnet.

Auf der anderen Seite standen die deutsche Linksfeministin Jutta Ditfurth und die österreichische Journalistin Sibylle Hamann. Daneben war noch die transsexuelle Autorin Monika Donner dabei, die aber lieber über "Finanzdiktatur" reden wollte.

Wie Kelle sieht sich auch Marcus Franz als "normaler" Mann diskriminiert, wie eine Frage von Sibylle Hamann exemplarisch zeigt:

Hamann: Mich würde das jetzt wirklich interessieren: Wo hat man's denn so schwer als Manderl, wenn man auf Weiberl steht?

Franz: Herr Gabalier und viele andere Männer haben das Gefühl, dass gewisse Einstellungen, gewisse -ismen wie der Feminismus, über das sogenannte Volksempfinden gestellt werden. Das ist das Grundproblem, das ihr uns aufhalsen möchtet, indem der Feminismus sagt: "Wir sind die Richtigen. Wir wissen, wie's geht und ihr habt euch nach uns zu richten." Das ist eine Empfindung.



Der Wiener Abgeordnete erklärte weiter, er fühle sich irgendwie "im Subtext" diskriminiert – und Schuld sind natürlich Frauenrechtlerinnen und Schwule. Hamann merkte daraufhin an, dass es Franz als heterosexuellen Mann wohl schwerfalle zu akzeptieren, dass es auch andere Formen des Zusammenlebens gebe.


Nationalrat Marcus Franz von der rechtspopulistischen Partei "Team Stronach" vor einem Bild des Volksmusikers Andreas Gabalier


Ansonsten fiel Franz vor allem mit Zickereien gegen Ditfurth auf. So bezeichnete er die deutsche Politikerin als "unverbesserlich und ewiggestrig" und erklärte: "Sie führen sich auf wie ein Nazi". Später sagte er auch: "Ich wünsche keine Frau an den Herd zurück, aber Frau Ditfurth schon". Die ehemalige Grünen-Chefin schlug mit teils ebenfalls wenig erhellenden Worten wie "Halten Sie die Klappe" zurück. Auch Kelle wurde von Ditfurth angegriffen, unter anderem mit der zutreffenden Analyse: "Das ist so unterkomplex, dass es weh tut."

Die ganze Sendung ist auf der Website von Puls 4 zu sehen. (dk)

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Tags: birgit kelle, jutta ditfurth, puls 4, pro und contra, talkshow
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Reaktionen zu "Birgit Kelle gibt sich in Talkshow als Opfer"


 24 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
15.04.2015
16:41:19


(+5, 7 Votes)

Von Patroklos
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Mit der Dummschwätzerin Kelle und dem Hallodri Franz haben sich die zwei Richtigen gefunden, das paßt wie ARSCH auf EIMER! Doof und Doof gesellt sich gerne, gell?


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#2
15.04.2015
18:29:24
Via Handy


(+10, 10 Votes)

Von Alex


GLBTI haben nur einen Teil der Rechte, die Heteros haben. Wer dennoch behauptet, Heteros stünden "ganz unten" ist entweder sehr dumm oder hält seine Zuhörer für sehr dumm.


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#3
15.04.2015
16:45:15


(+6, 6 Votes)

Von ehemaligem User VeganBear


Lieber, geplagter heterosexueller Mitmensch,

Du willst es Frau Kelle oder Herrn Gabalier gleichtun und ebenfalls perfekt als Opfer auftreten? Weißt aber noch nicht so recht, wie?

Da gibt's jetzt was vom zaunfinken:

Link:
derzaunfink.wordpress.com/2015/04/15/antilopen-die
-loewen-fressen/


Ein Lehrgang, der Furore machen wird.
Und Infos über die Tierwelt gibt's gratis dazu!


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#4
16.04.2015
12:10:54


(+8, 10 Votes)

Von matt_e
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich hab diese Frau schon länger auf dem Schirm und langsam aber sicher mache ich mir Sorgen, weil sie scheinbar an ernsthaften Wahnvorstellungen leidet. Sie gehört nicht in die Medien, sondern eventuell in eine psychiatrische Behandlung!

Zu behaupten, Heteros stehen in der Gesellschaft ganz unten, ist jedenfalls absoluter Unsinn. Wer das behauptet, will entweder nur provozieren und sich in der Öffentlichkeit wichtig machen oder er/sie hat einen psychischen Schaden.


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#5
16.04.2015
12:43:52


(+9, 9 Votes)

Von XDAS


Der Versuch, Täter und Opfer zu vertauschen ist eine altbekannte Strategie aller Fanatiker.

So wollen die ihren Hass loswerden, indem sie ihn als "verzweifelten Hilferuf" eines Opfers kaschieren und damit sie nicht als faschistische Täter oder völlig wahnsinnig gelten.


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#6
16.04.2015
17:56:12


(+7, 9 Votes)

Von Wolfgang
Aus Bielefeld (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 13.01.2011


Leute,
schaut die "Kelle" nicht mit einem auf das Schwulenthema verengten Blick an...
In der Tat sind ihre Absonderungen "unterkomplex" - aber bitte schaut euch die Höhe ihrer Auflagen und die enorme Zahl ihrer Auftritte in den Medien an - sie trifft offenbar den Nerv vieler anderer, die unterkomplex denken. Ihr erstes Buch "Mach doch die Bluse" ist ebenso ein Bestseller wie ihr neuestes "Gender-Gaga"; das übrigens im Kopp-Verlag veröffentlicht wurde, dem "Fach-Verlag" für Unsinn und Verschwörungstheorien .
Der Verlag richtete übrigens vor kurzem ausgerechnet Erik von Däniken eine große Geburtstagsveranstaltung zum 80. aus!

Kelle geht es ja nicht nur darum, Homosexuelle wieder zu Verbrechern zu stilisieren - die kleine Minderheit, die die "normale" Mehrheit übertölpelt...
Es geht ganz generell um humane Rückschritte: sie wendet sich ja auch gegen die Emanzipation der Frau, gegen das Gender-Thema, gegen die Möglichkeit zur Abtreibung, gegen Kindergärten und Kindertagesstätten, gegen Sterbehilfe usw.

Dazu kommt, daß sie über ihren Mann verbunden ist mit einem weitreichenden rechtskatholischen Mediennetz und darüber auch vernetzt ist mit Frau von Storch, ohnehin der AfD und weiteren immens reichen und einflußreichen nahezu katholfaschistischen Organisationen. Über von Storch ist sie auch mit einem Adelsnetzwerk verbunden, das noch immer von der Rückgabe einstigen Besitzes im Osten träumt und von der Neuauflage des Junkernstaates.
Diese Leute behaupten ungeniert, daß ihr Gott nicht für Gleichheit, sondern für Ungleichheit unter den Menschen sei - deshalb sollen natürlich nicht nur Homosexuelle sich zufrieden geben mit der ungleichen Behandlung, sondern auch Frauen und andere Gruppen. Gottes Schöpfung sei hierarchisch-patriachal: erst der Mann, dann die Frau, dann die Kinder. Erst der Firmenchef, dann seine Angestellten, erst der Priester, dann die Schäfchen - deshalb brauche an auch keinen demokratischen Staat, keine Gewerkschaften und keine sozialen Einrichtungen etc. pp.
Das sind keine "Spinner", die nutzen jede Möglichkeit auch internationaler Vernetzung - Abgesandte paktieren bei zahlreichen Veranstaltungen z.B. in Rußland mit dem Kreml (Marine le Pen läßt sich auch von dort finanzieren) oder mit Anti-Menschen- und Schwulenrechtsorganisationen wie "European Dignity Watch" oder die "Alliance Defending Freedom."
Wir haben es in Birgit Kelle mit einer Repräsentantin nicht nur des erzkatholischen Unsinns zu tun, sondern auch mit einer Repräsentantin der Neo- und Salonrechten, die längst mit den weniger netten Rechten liebäugelt. Sie ist deshalb so frech, weil ihre Camouflage als "mutige Erfolgsautorin" des "...das wird man doch noch sagen dürfen"-Trends für bare Münze genommen wird. Dabei ist sie eine gefährliche Demagogin (zwar nicht besonders intellektuell, aber raffiniert), der man mehr Aufmerksamkeit widmen muß.


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#7
16.04.2015
18:58:15


(+6, 10 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Wolfgang


""Birgit Heike Kelle (* 31. Januar 1975[1] in Heltau, Rumänien, als Birgit Heike Götsch) ist eine deutsche Journalistin und Publizistin""..

Die Frau ist auch noch "Spät-Aussiedlerin" und hat den Pass "Deutsche" schon an der Grenze "empfangen", hetzt aber auch gegen ungesteuerte Zuwanderung..

Und sie hat keinen Berufsabschluß :
""Sie studierte einige Semester Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Dann folgte ein Volontariat beim Badischen Verlag in Freiburg""..

Ganz so wie ihre "Schwester im Geiste", die "PEGIDA"-Oberbürgermeisterkandidatin in Dresden, Frau Tatjana Festerling, deren Vater als Student eine kurze Liaison mit der Mutter hatte, und aus Rumänien stammt..
Diesen "Migrationshintergrund" verschweigt Frau Festerling natürlich gerne, ebenso wie es Frau Kelle verschweigt..

Aber diese Frau geht noch viel weiter..
Sie scheut sich nicht gegen die eigene Sozialisation zu hetzen..

Sie schreibt über Präsident Obama :
""Der kleine Hussein Obama wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter auf, die sich mit Nacktaufnahmen über Wasser hielt.
Der kenianische Vater hat sich nie gekümmert und soll ein schwieriger Charakter, ein Filou und später ein Trinker gewesen sein.
Das klingt nicht nach intaktem Familienleben, eher nach ausgebliebener narzisstischer Sättigung in der Kindheit, die der Präsident jetzt u.a. über großmannsüchtige Politik zu kompensieren sucht.""..

Link:
michaelbittner.info/2015/04/10/tatjana-festerling-
pegida-buergermeisterin-fuer-dresden/


Diese Haltung des "ich hab´s geschafft, aber ihr kommt hier nicht rein"-Ideologie macht diese Leute in meinen Augen besonders abstossend..


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#8
17.04.2015
12:18:32


(+7, 9 Votes)

Von Malte


Jetzt ist diese Prulla wohl endgültig in den Wahnsinn abgedriftet...


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#9
18.04.2015
20:20:34


(+2, 6 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von TheDad


Danke für die Infos! Das mit dem "Migrationshintergrund" der Festerling wusste ich noch gar nicht. - Schon wirklich bezeichnend, wie viele Neonazis selbst "Migrationshintergrund" haben (z.B. ja auch Pegida-Orga-Team-Mitglied Claudia Mihaly-Anastasio oder die "Nazi-Braut" Beate Zschäpe).


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#10
18.04.2015
23:42:13


(-4, 6 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #9 von Robby69


gerade wenn sie Migrationshintergrund haben, müssten wir doch liebevolle Nachsicht walten lassen und versuchen das aus deren kulturellem Background besser zu verstehen. Seit wann hat eigentlich Biate Zschepe einen Migrationshintergrund? Ist das Aufwaschen in der damaligen DDR bereits schon Migrationshintergrund? Glaubhaft ist diese behauptung nicht. Wie Kommt man denn darauf, dass die Tschäppe Migrationshintergrund hätte, woher kommt sie denn eigentlichß


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