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Reaktion auf homophobe Gewalt

Kiss-In in Freiburg


Ein Kiss-In ist ein stiller, wirkungsvoller Protest (Bild: Bill Taroli / flickr / by 2.0)

Nach dem gewalttätigen Übergriff auf ein schwules Paar will die Szene mit einer Kuss-Aktion im Bermudadreieck Solidarität zeigen.

Das Regenbogen-Referat des AStA der Uni Freiburg hat für den kommenden Samstag (25. April) ab 22 Uhr zu einem Kiss-In im Bermudadreieck eingeladen. Anlass ist ein gewalttätiger Übergriff auf ein schwules Paar in der Nacht zum 5. April, es befand sich in dem Ausgehviertel auf dem Heimweg von einer Disco.

Die 19 und 23 Jahre alten Männer waren aus einer Gruppe heraus beschimpft und dann von einem Mann angegriffen worden; einer der Männer erlitt dabei eine gebrochene Nase, einen gebrochenen Orbitalknochen, eine Platzwunde und zwei abgesplitterte Backenzähne (queer.de berichtete).

"Leider ist Homo- und Transphobie in Freiburg und im Freiburger Nachtleben nichts Außergewöhnliches. Von offener Ablehnung und blöden Sprüchen bis hin zu körperlichen Angriffen reichen die Reaktionen", heißt es in dem Aufruf zu der Kuss-Aktion. "Wir haben genug davon und möchten ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie setzen. Zeigt Flagge und setzt ein Zeichen für die Liebe, indem ihr mit Menschen, unabhängig von deren Geschlecht, knutscht!" (nb/pm)



#1 SebiAnonym
  • 19.04.2015, 12:54h
  • Solche schwul-lesbische Kiss-Ins gehören für mich zu den schönsten und gleichzeitig besten Demo-Formen...
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#2 Patroklos
#3 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 19.04.2015, 14:25h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Das sehe ich genau so auch, nur: der Ort ist ungünstig gewählt. Kiss-Ins sollte vielleicht besser an den Orten stattfinden, von denen der dumpfe Hass ausgeht, also zB. Parteibüros oder Kirchen und Moscheen.
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#4 AlexAnonym
  • 19.04.2015, 18:45h

  • Das schöne an einem Kiss-In ist auch, dass die Homohasser das sehen, was sie nicht sehen wollen und was sie am liebsten ganz aus der Öffentlichkeit verbannen wollen.

    Und sie sehen, dass wir uns nicht unterdrücken lassen und das tun, was wir wollen. Und dass uns deren Meinung nicht interessiert.
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#5 VeganBearEhemaliges Profil
#6 FinnAnonym
  • 19.04.2015, 20:08h
  • Antwort auf #3 von Defragmentierung
  • Vor allem die Uhrzeit (ab 22 Uhr) ist natürlich ein wenig ungünstig.

    Die haben Ort und Uhrzeit natürlich in Anlehnung an die Tat gewählt, aber vielleicht würde man mehr Leute erreichen, wenn man das z.B. samstags nachmittags mitten in der Fußgängerzone, Marktplatz, o.ä. machen würde...

    Aber besser als gar nichts zu tun, ist es natürlich auf jeden Fall...
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#7 Robby69Ehemaliges Profil
  • 20.04.2015, 06:14h
  • Antwort auf #6 von Finn
  • Das sehe ich genauso. Bei Kiss-Ins so ab 9, 10 Uhr abends hat das kaum noch eine Öffentlichkeitswirkung. Ein Kiss-In um diese Zeit ist immer noch ein tolles, ausdrucksstarkes Zeichen für offenes Schwulsein und gegen Homophobie. Trotzdem bin ich genau wie Du der Meinung, dass man mit einem Kiss-In nachmittags wesentlich mehr Menschen erreichen kann. Das hat man zum Beispiel auch 2013 beim Kiss-In "To Russia with love" am 08.09. in München gesehen. Das war ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Und sie haben darüber auch in den Medien berichtet (was meiner Meinung nach auch nicht unwichtig ist, da eine mediale Berichterstattung Aufmerksamkeit für eine LGBTI-Aktion bringt).
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#8 DasregenbogenkindAnonym
  • 24.04.2015, 06:01h

  • Ich würde gerne mitmachen! Allerdings habe ich zwei kleine Kinder, die können um diese Uhrzeit nicht mit und nicht allein gelassen werden /= macht es doch nächstes Mal mittags, wo es ohnehin mehr Zuschauer gibt...
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