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Jetzt sind Homosexuelle also auch noch für Abtreibungen verantwortlich (Bild: tipstimesadmin / flickr / by 2.0)

Je mehr Homosexuelle sich das Ja-Wort geben, desto mehr Kinder werden abgetrieben. Mit diesem "Argument" versuchen 100 Forscher von meist christlichen Universitäten, die Ehe-Öffnung in den USA zu verhindern.

100 amerikanische Wissenschaftler appellieren an den obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, Homosexuelle nicht im Ehe-Recht gleichzustellen. In einem sogenannten "Amicus Curiae"-Dokument, mit dem nicht an einem Verfahren beteiligte Parteien ihre Einschätzung einem Gericht darlegen können, argumentieren die Forscher, dass die Ehe-Öffnung zu einer erhöhten Zahl von Abtreibungen führen werde.

In dem Dokument wird erklärt, dass Heterosexuelle weniger häufig vor den Traualtar schreiten würden, wenn Homosexuelle ebenfalls heiraten dürfen. Dadurch gebe es mehr unverheiratete Frauen. Und weil unverheiratete Frauen viel öfter abtrieben als verheiratete Frauen, würde sich die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche deutlich erhöhen.

Als "Beweis" für die These wird etwa angeführt, dass sich die Zahl der Hetero-Ehen in Spanien nach der Ehe-Öffnung stark reduziert habe. Allerdings verschweigen die Autoren, dass der Grund eher in einer jahrelangen Wirtschaftskrise zu suchen ist und andere südeuropäische Länder wie Italien und Griechenland ähnliche oder noch höhere Rückgänge vermelden, obwohl sie die Ehe nicht geöffnet haben.

Zweifelhafte Studien

Zitiert werden zudem umstrittene Studien wie die des erzkonservativen Soziologieprofessors Mark Regnerus von der University of Texas in Austin. Er hatte unter anderem 2012 in einer Studie erklärt, dass Kinder in Regenbogenfamilien "einer Form von sexueller Misshandlung" ausgesetzt seien. Der amerikanische Psychologenverband bezeichnete dieses Papier bereits kurz nach der Veröffentlichung als Humbug (queer.de berichtete). In einer späteren Studie glaubt Regnerus sogar bewiesen zu haben, dass Pornos heterosexuelle Männer dazu verleiten, homofreundlicher zu werden (queer.de berichtete).

Die Professoren oder Dozenten, die das Dokument unterzeichnet haben, kommen aus Fachbereichen wie Politikwissenschaft, Psychologie, Philosophie oder Moraltheologie. Viele von ihnen stammen von christlich-konfessionellen Universitäten, beispielsweise der mormonischen Brigham Young University in Provo (Utah), der katholischen Franciscan University in Steubenville (Ohio), der baptistischen Baylor University in Waco (Texas) oder der evangelikalen Liberty University in Lynchburg (Virginia).

Die gleichgeschlechtliche Eheschließung ist von christlich motivierten Homo-Gegnern bereits für viele Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre verantwortlich gemacht worden. Die Ehe-Öffnung führt manchen Theorien zufolge etwa zu Kindesmissbrauch, Unfreiheit, Hedonismus, Mensch-Hund-Ehe und sogar zum Mord.

Der Supreme Court wird kommende Woche eine Anhörung zur Klage mehrerer gleichgeschlechtlicher Paare halten, die das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben als Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der US-Verfassung ansehen. Die Höchstrichter werden voraussichtlich im Juni entscheiden, ob die Ehe im gesamten Land geöffnet werden muss. Derzeit behandeln 37 der 50 US-Bundesstaaten Homo- und Heterosexuelle im Ehe-Recht gleich. (dk)



#1 FelixAnonym
  • 20.04.2015, 15:05h

  • Die müssen ja echt verzweifelt sein, wenn sie jetzt sogar schon so abstruse Theorien als letzte Hoffnung auskramen.
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#2 VeganBearEhemaliges Profil
#3 ursus
  • 20.04.2015, 16:25h
  • immer, wenn ich irgendwo lese: "amerikanische wissenschaftler haben herausgefunden..." hole ich mir 'ne tüte popcorn, bevor ich weiterlese. leider kommt es mir manchmal wieder hoch.

    vor einiger zeit kursierte ein video mit einem angeblichen afrikanischen "wissenschaftler", der mithilfe zweier magnete "bewies", dass homosexualität nicht funktionieren könne. dieses video sollte natürlich einen kaum verhohlenen rassistischen unterton transportieren. irgendwie fühle ich mich gerade daran erinnert.

    was ich hier lesen muss, ist ein alarmierendes armutszeugnis für den zustand der wissenschaft in amerika. es ist zum fremdschämen.
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#4 ________________Anonym
#5 babbel-watchAnonym
#6 Patroklos
  • 20.04.2015, 17:17h
  • Da sieht man wieder einmal, daß der Dummheit auf der Welt keine Grenzen gesetzt sind!
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#7 DannyCologne89Profil
  • 20.04.2015, 15:32hKöln
  • ...und wenn ich auf die Klingel drücke, explodiert das Bügeleisen...

    Woran wir noch alles schuld sind:

    Erderwärmung: Weil Schwule "warme Brüder" genannt werden, steigt die Temperatur, vor allem in schwulen Ballungsräumen wie Köln, Berlin oder Frankfurt deutlich an. Warum sonst hat Köln die wärmste Innenstadt Deutschlands?

    Qualitätsverlust beim Kauf von Elektrogeräten: Da die Ehe in vielen Ländern geöffnet wird, fangen die Leute an, homosexuell zu werden und haben nicht mehr genug Zeit, Elektrogeräte auf die hiesigen Standards zu bringen, da sie mehr Zeit mit Demos und Sex verbringen.

    Mehr Einbrüche: Da es mehr schwule Paare ohne Kinder geben muss, steigt die Anzahl der Einbrüche dramatisch. Denn ein schwules Paar hat mehr Geld, weil man keine Blagen unterhalten muss. Das verführt zu mehr Wohnungseinbrüchen.

    Mehr Unfälle im Strassenverkehr: Da Schwule und Lesben immer sehr freizügig rumlaufen, steigt die Zahl der Unfälle drastisch. Kurze Röcke bei Lesben und hübsche Muskeln bei Schwulen bringen den Strassenverkehr durcheinander. Man konzentriert sich mehr auf die versexte Gesellschaft als auf rote Ampeln, dadurch mehr Unfälle.

    Ärztemangel auf dem Land: Da die Ärzte durch die Zurschaustellung von Homosexualität selbst beim Anblick schon schwul werden, ziehen sie mehr in die Städte. Somit bleibt Ärztemangel auf dem Land.

    Finanzkrise: Schwule und Lesben fahren zu wenig nach Mykonos und Lesbos, was die Wirtschaft Griechenlands zerstört hat. Auch hier in Deutschland merken wir dies drastisch, denn Städtetouren nach Köln nehmen zu, während die Inseln Wangerooge und Borkum einen Umsatzverlust haben.

    Ukraine-Krise: Der dauernde Streit über Homo-Rechte hat viele Russen dazu bewegt, in die Ukraine auszuwandern. Die meisten davon waren zwar Soldaten, aber das ist Zufall.

    Schändung von Tieren: Da Homosexuelle nur 0,000001% der Weltbevölkerung ausmachen, müssen sie sich an Tieren vergehen, weil es keine Möglichkeit gibt, andere Homosexuelle kennenzulernen. Selbst im Netz bei GayRomeo etc. gibt es nur noch Heteros oder Hunde, die eigene Profile anlegen. Auch Papageien und Orang-Utans sollen eigene Profile haben...

    Desweiteren: Es werden zu wenig Butterkekse gegessen in Deutschland, weil die schlanken Schwulen sich gesund ernähren...

    Es gibt zu wenig Ledersessel, weil die Schwulen alles für Lederriemen und Slings brauchen.

    Die Krankenkassen sind pleite, weil 198% der Schwulen HIV positiv sind.

    Es gibt zu wenig Kinder, weil Schwule sich nicht genug Mühe geben, ein Kind zu gebähren.

    Es gibt zu viel Regen-Sonne Mix... Und wisst ihr warum? Weil sich daraus ein Regenbogen bildet und das das schwule Symbol ist. Zuviel Regen ist also Schuld der Homos.

    ...Man Man Man... Ironie jetzt aus...
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#8 KMBonnProfil
#9 seb1983
  • 20.04.2015, 17:58h
  • Antwort auf #3 von ursus
  • Laut neuesten Studien kann man sich immerhin seinen Kaffee wieder schmecken lassen, jetzt ist er sogar gesund.

    Dafür ist Weizen das neue pfui bah und pures Gift für den Körper...
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#10 GeorgB