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  • 23.04.2015           68      Teilen:   |

Fernseh-Kritik mit Interviews

TV-Film "Mein Sohn Helen": Mal sensibel, mal platt

Artikelbild
Jannik Schümann als Helen (Bild: ARD)

Die ARD wagt sich am Freitag an einen Film über Trans-Teenager. Ihr gelingt trotz einiger Schwächen ein wichtiges Zeichen.

Von Elke Koepping

Ein deutscher Unterhaltungsfilm, der sich mit dem Thema Transsexualität beschäftigt, eine sogenannte "Tragikomödie", ausgestrahlt zur besten Sendezeit am Freitagabend in der ARD – kann das gutgehen? Das sind schon so einige gute Gründe, um ein mulmiges Gefühl zu bekommen, denn die deutsche Fernsehproduktion an sich verheißt ja weichgespültes Wohlfühlfernsehen, ganz abgesehen davon, dass der gemeine Fernsehzuschauer im Rosamunde-Pilcher-Sendeslot nicht unnötig mit Problemfernsehen erschreckt sein will.

Der Film "Mein Sohn Helen" von Gregor Schnitzler bewegt sich in diesem Umfeld auf einem sehr schmalen Grat. Der Balanceakt gelingt jedoch an vielen Stellen überraschend gut. Und eines sei vorausgeschickt, bei aller Kritik, die an der Umsetzung bestehen mag: dieser Film auf der Sendeposition, auf der er ausgestrahlt wird, ist wichtig. Für die Gesellschaft. Und für uns und alle anderen, für die gesellschaftliche Akzeptanz ein alltägliches Thema ist.



Nähern wir uns dem Film durch seine Handlung (wer auf die nun folgenden, zunehmenden Spoiler verzichten will, sollte nur noch die letzten Absätze lesen und die Interviews mit den Schauspielern anhören): Tobias Wilke (Heino Ferch) ist als Koch beruflich ziemlich eingespannt und dann auch noch alleinerziehend. Trotzdem sind er und sein 16-jähriger Sohn Finn (Jannik Schümann) seit dem Tod von Finns Mutter ein eingespieltes Team. Sie kommen auf der Kumpelebene gut klar, der Alltag funktioniert. Finn wirkt für sein Alter ziemlich reif und gibt dem Papa Hilfestellungen beim Daten – erst wenn der Wecker am Smartphone klingelt, darf er anfangen, über seine verstorbene Frau zu sprechen. Blöderweise hört er dann aber auch nicht mehr damit auf – der totale Datingkiller. Tobias hat den Verlust seiner Partnerin ganz sicher noch nicht verarbeitet, über seine Gefühle sprechen kann er aber auch nicht.

Finn dagegen ist der personifizierte coole Junge: er fährt Skateboard, den Macho-Pöbeleien der dumpfbackigen Mitschüler im Umkleideraum vorm Sportunterricht begegnet er mit Herz und Witz und seine beste Freundin Jasmin fliegt auf ihn. Der gemeinsame Lernnachmittag endet daher ziemlich schnell im Bett.

Youtube | Trailer zum Film (er verrät fast so viel wie diese Kritik)
Fortsetzung nach Anzeige


Lacher zum Fremdschämen

Derweil holen auf dem Grillfest vom Papa die Frauen ihren Männern Bier, während letztere Männergespräche führen. Unter anderem darüber, ob Finn schon mal Sex hatte. Der in diesem Moment mit glühenden Wangen in die Gesellschaft fliegt und auf die Frage, was er mit Jasmin so schönes gemacht hat, "Sex" antwortet. Der haha-lustig-was-für-ein-Zufall-Faktor weicht in diesem Moment unweigerlich dem dominanteren Fremdschäm-Koeffizienten, der bei ARD-Produktionen wohl verbindlich in die Verträge von Drehbuch- und Regie-Verantwortlichen geschrieben wird.

Scham dafür, für wie blöd die Zuschauer wohl gehalten werden. Der Filmbeginn suhlt sich also in heteronormativen Klischees, bis einem schier die Wangen schmerzen vom Zähneknirschen – es braucht ja eine Fallhöhe für den Protagonisten Finn, um die "dramatische" Entscheidung, nicht mehr als Junge Finn, sondern als Mädchen Helen leben zu wollen, plausibel zu machen. Aber bitte schön, muss das denn so platt sein?

Zeitsprung: Finn wird zu Helen

Finn hat ein Auslandsjahr in den USA vor sich, das hat seine Mutter schon vor langer Zeit mit ihrer dort lebenden Schwester Veronika ausgemacht, Finn freut sich drauf. Vater Tobias hat Angst, ihn gehen zu lassen, Angst vor dem Alleinsein und vor dem Verlust. "Papa, Du wirst mich nicht verlieren", antwortet Finn. "Versprochen. Versprochen!" Dramatische Musik, Schnitt.

Ein Jahr ist vergangen. Papa Tobias hat sich derweil mit Gabi eine Liebschaft an Land gezogen, die an Hohlheit kaum zu überbieten ist. Immerhin das hat er ohne Finn hingekriegt, aber jetzt freut er sich drauf, ihn vom Flughafen abzuholen, aber oh nein, oh Schreck, der ist gar nicht im Flugzeug! Allein ein junges liebreizendes Mädchen, lange Haare, flitterndes Blumenröckchen, steht dort noch am Gate. Und weiß nicht so genau, wie sie ihrem Papa klarmachen soll, dass sie Finn ist und jetzt Helen heißt. Dass das jetzt ganz, ganz peinlich für alle Beteiligten und vor allem die Zuschauer wird, ist klar. Aber es hilft nichts, da müssen wir alle gemeinsam durch. Wer sagt denn auch, dass Fernsehunterhaltung nicht weh tun darf….



Vater Tobias, der hier als ganz durchschnittlicher Alltagsmacho charakterisiert wird, der sich mit Trans-Fragen definitiv noch nie beschäftigt hat, rastet erwartungsgemäß aus, fühlt sich verarscht, will sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen – "das ist eine Phase, Finn, das geht vorbei".

Helen outet sich bei der Willkommensparty gleich noch vor allen Freundinnen und Freunden und der Verwandtschaft: "Ich war schon immer ein Mädchen, das ist keine Verkleidung. Habt ihr das nicht gemerkt? Ich will mich nicht mehr verstellen." Und dann in der Schule. Helen wuppt ihr Trans-Coming-out ziemlich selbstsicher, es ist klar, sie hat sich lange und intensiv mit der Angelegenheit auseinandergesetzt, mit rechtlichen Konsequenzen (über die sie den Schulleiter erst einmal aufklärt), mit den Konsequenzen in ihrem privaten Umfeld. Sie bezieht daraus die Selbstsicherheit, mit ihrem Umfeld umzugehen und Verständnis für deren Verständnislosigkeit aufzubringen. Aber auch wenn Tobias sich mit ihrer Entscheidung schwer tut: Er steht nach außen hin zu ihr, verteidigt sie, wenn es nötig ist.

Der Vater als Anker für das Publikum

Heino Ferch charakterisiert Tobias als geradlinig, solide, sympathisch in seiner emotionalen Schwerfälligkeit. Er ist sehr glaubhaft als einfacher Mensch mit begrenztem Horizont, aber viel Herz und einem Bemühen um Verstehen. Er ist das emotionale Zentrum im Film, der Anker, der alle zurück auf den Boden der Tatsachen holt, wenn Situationen und Dialoge zu eskalieren drohen. Ein echter Lichtblick.


Heino Ferch im kurzen queer.de-Audio-Interview

Neben den üblichen Gags mit Verwechslungen bei der Anrede von Helen als "er/sie" (Kategorie: Hahalustig), versteckt sich hin und wieder auch die eine oder andere tiefere Erkenntnis in den Dialogen. Jasmin, Finns ehemals beste Freundin, mit der er seinen ersten Sex hatte, sagt zu Helen nach ihrem Coming-out: "Hast du dich auch nur einmal gefragt, wie ich mich dabei fühle?" Alle handelnden Personen kreisen letztlich nur um sich selbst und ihre eigenen kleinen Bedürfnisse. Ganz wie im richtigen Leben geht es nicht darum, einem anderen Menschen die Entscheidungshoheit über sein Leben einzuräumen und sich daran zu erfreuen, wenn das gelingt. Sondern allenfalls darum, wo das vielleicht Vor- oder Nachteile für einen selbst bringt.



Viele, viele Verwicklungen warten im Plot noch, Helen wird in der Jungs-Umkleide vorm Sport böse fertiggemacht (steckt sie einigermaßen weg), Tobias' aktuelle Flamme Gabi hat von Finns Transition nichts mitgekriegt, sieht die Frauenklamotten in der Wohnung, denkt, Tobias hat eine andere, macht eine Szene, nennt Helen "abartig" und macht dann den Abgang, weil Tobias sie rausschmeißt (für immer, zum Glück). Oma und Opa machen irgendwie so altnazimäßig auch eine Szene und verabschieden sich erst mal aus der Beziehung zu ihrer Enkelin (wird am Ende aber auch wieder alles gut).

Dazu gibt es ein paar recht hölzerne Dialoge zwischen Finn und Tobias. Tobias: "Weißt du, ich hab mir immer vorgestellt, dass wir eine Motorradtour durch Europa machen oder eine Kanufahrt durch den Amazonas." Helen: "Du kannst doch mit mir als Mädchen Kanu fahren." Tobias: "Ich kann den Finn nicht einfach so loslassen, weißt du, ich vermiss meinen Sohn." Helen: "Für mich gibt es kein Zurück. Ich hab solang gewartet, 'Ich' zu sagen und damit auch meinen Körper zu meinen."

Überzeugende Leistung Schümanns

Jannik Schümann ist überragend. Er gilt nicht umsonst als neue deutsche Nachwuchshoffnung in Kino und Fernsehen. Bislang war er in völlig entgegengesetzten Rollen zu sehen, etwa als jugendlicher Gewalttäter 2013 im Tatort "Gegen den Kopf" oder als Mobbing-Täter, der einen Mitschüler auf grausame Weise erpresst. Für diese Rolle in "Homevideo" erhielt er 2010 den Grimmepreis. Mit dem Regisseur Gregor Schnitzler hat er bereits für den Film "Spieltrieb" zusammengearbeitet, so kam er zu der Rolle als Finn/Helen. Er sieht toll aus, Schmachtfaktor für Fans 10.0 – als Junge wie als Mädchen. Er bringt in die Figur Helen genau die richtige Portion Weiblichkeit ein.


Jannik Schümann im Gespräch mit Elke Koepping

Jannik Schümanns Subtilität im Spiel verträgt sich leider nicht mit der plakativen Inszenierung des Unterschieds zwischen dem Jungen Finn am Anfang und dem Mädchen Helen später. Da wird seitens der Regie viel zu sehr auf die Klischeetube gedrückt. Schade eigentlich. Die von Buch und Regie etablierte Schwarz-Weiß-Malerei zu Beginn scheint völlig überflüssig, denn das Thema birgt in sich genug dramatisches Potenzial für drei eigenständige Filme.

Ein traumatisierendes Finale

Helen und ihre neue Mädelsclique klauen an einem wilden Freitagabend Schnaps. Dummerweise lassen sie sich von der Polizei schnappen. Die Situation eskaliert aufgrund der unklaren rechtlichen Situation minderjähriger Transpersonen. Polizei, Jugendamt – Tobias ist ja ein alleinerziehender Vater. Es entstehen unschöne Diskussionen darüber, ob er vielleicht nicht in der Lage ist, mit Finn/Helen alleine klarzukommen. Und dann die Drohung: Das Kind soll in die Jugendpsychiatrie eingewiesen werden.

Helen entscheidet sich, für das psychiatrische Gutachten wieder Finn zu werden und so lange die Rolle des Jungen Finn wahrzunehmen, bis sie volljährig ist und für sich selbst entscheiden darf. "Ich war 16 Jahre lang Finn, ich kann's wieder sein." Alles wieder retour. Allein Jasmin findet's klasse – "Du hast mir gefehlt", sagt sie bei der Schuldisco, "ich bin froh, dass du wieder da bist." Dass das Umfeld nicht mehr mitkommt, ist klar, und auch Helen bleibt emotional völlig auf der Strecke. Sie verzweifelt, denkt an Selbstmord, in einem tragischen Klimax will sie sich mit einem Küchenmesser den Schwanz abschneiden. Tobias bewahrt sie davor. Und jetzt erscheint ihr auch noch die Mutter als Geist… uff.



Damit das Publikum nicht traumatisiert ins Wochenende startet, findet aber alles doch noch ein gutes Ende. Irgendwie wuppen der Tobias und der Finn bzw. die Helen das gemeinsam. Und dann ist sie 18 und kann endlich machen, was sie will, die Großeltern haben sich mit der Situation abgefunden, der Freundeskreis hat sich verändert oder ist Helens Veränderung mitgegangen, alle sind glücklich, schauen positiv in die Zukunft und ein bunter Strauß Luftballons steigt in den Himmel.

Atemlose Handlung

Dass der Film trotz schwerfälliger Dialoge und dichter Problemfülle verblüffend gut als Unterhaltungsfilm funktioniert, ist den beiden Hauptdarstellern geschuldet. In dem Bemühen, politisch korrekt zu sein und faktisches Wissen über Transsexualität und Transitioning-Prozesse zu vermitteln, will das Drehbuch von Sarah Schnier viel zu viel. Manche Sätze wirken wie Felsbrocken, wenn sie sich über die Lippen der Darsteller wälzen – das ist bisweilen schon recht konstruiert. Zumal jede, aber auch wirklich jede dramatische Entwicklung, die im Leben einer Transperson eine Rolle spielt oder spielen könnte, in das Drehbuch Eingang gefunden hat. Das überfrachtet Handlung wie auch Aufnahmefähigkeit der Zuschauer enorm. Ein bisschen weniger Bemühen hätte in diesem Fall Plot und Dialogen gut getan und etwas Raum für die Entfaltung emotionaler Beziehungen gelassen. Statt dessen hetzen wir auf engen 90 Minuten weiter von dramatischem Höhepunkt zu dramatischem Höhepunkt und sind am Ende völlig außer Atem.

Positiv fällt im Film die korrekte Verwendung von Begrifflichkeiten und Problematiken aus den Feldern Transidentität oder -sexualität auf, auch wenn keiner der direkt an der Produktion Beteiligten Berührungspunkte zur Szene hatten. Zu Beratungszwecken vor und während des Drehs wurden Experten hinzugezogen, etwa der Diplom-Psychologe Peter Keins aus Berlin, der auf die Beratung von Trans-Personen und Aufklärung über Trans-Themen in öffentlichen Einrichtungen spezialisiert ist, und Jannes Christopher Albu, der sich in der Transistor-Selbsthilfegruppe in Potsdam engagiert. Seltsam erscheint jedoch, das brachte Siegessäule-Kollegin Kaey Kiel in einer Bemerkung in einem gemeinsamen Gespräch mit Regisseur Gregor Schnitzler gut auf den Punkt, dass in einem Film über Transsexualität keine Transperson eine Rolle spielt – und sei es in einer winzigen Nebenrolle.

  Mein Sohn Helen
Freitag, 24.04.15, 20.15 Uhr, ARD, 90 min., Regie: Gregor Schnitzler, Buch: Sarah Schnier, mit: Heino Ferch, Jannik Schümann, Winnie Böwe u. a.
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Tags: ard, mein sohn helen, tv-film, jannik schümann, heino ferch, transgender
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Reaktionen zu "TV-Film "Mein Sohn Helen": Mal sensibel, mal platt"


 68 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
23.04.2015
18:44:20


(-6, 8 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Tsts wo war denn da schon wieder der schwer katholisch besetzte Rundfunkrat... Vermutlich den Rausch vom Messwein ausschlafen und dann rutscht schon wieder sowas durch

Und um hier einigen Leuten Arbeit abzunehmen:
Jaaa 0% Schwule
meine Gebührengelder
keine Vorbilder
zu viel Titten
Heterrornormativ
ARD, Bildzeitung und Aldi haben sich verschworen um alle hetero zu machen damit sie mehr Kapitalistensalami verkaufen

ich bin mal in der Sonne


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#2
23.04.2015
19:18:25


(+4, 6 Votes)

Von Freeyourgender
Aus Würzburg (Bayern)
Mitglied seit 08.10.2014
Antwort zu Kommentar #1 von seb1983


hat der Film einen Kurzschluss
in Dein normatives dualgeschlechtliches
Weltbild verursacht ?

Schön.
Hoffe Dein Akku entlädt sich völlig dabei :-)


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#3
23.04.2015
19:53:46


(+2, 6 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von seb1983


Auch Transsexuelle gehören zu unsere Community, intolerantes Herzchen! Du scheinst ja wirklich nur Wohlstandsschwuppen wie Dich als "gut" zu akzeptieren. Alles andere wird grundsätzlich von Dir abgelehnt. Schon mal was von TOLERANZ mit anderen LGBTIs gehört?! Anscheinend nicht...


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#4
23.04.2015
18:01:45


(+3, 7 Votes)

Von Robby69
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich denke, es ist an sich sehr wichtig, über Transsexualität Filme zu zeigen. Ob allerdings speziell dieser ARD-Film wirklich ein (für uns LGBTIs) positive Signal hat, wage ich zu bezweifeln. Ich befürchte, dass er beim Hetero-Publikum eher wieder das Gegenteil bewirkt. -
Vielleicht wäre es besser, die super Doku über die Transsexuelle Gloria Gray nicht nur ganz versteckt an einem Nachmittag im BR zu zeigen, sondern zur "Primetime" in der ARD. In dieser Doku kommt nämlich wunderschön rüber, das Transsexuelle ganz normale Menschen und keine "Aliens" (wenn ich das mal so flappsig formulieren darf; bitte nicht negativ auffassen) sind.


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#5
23.04.2015
20:18:36
Via Handy


(+1, 5 Votes)

Von Martha P


Klar, dass queer.de Transklischees ganz dufte findet. Wer Fremdbestimmung super findet, wundert sich dann auch nicht darüber, dass ein Psychologe hier beratend tätig war. Klaro, kann ja nicht sein, dass transsexuelle Frauen als Frauen dargestellt werden. Da braucht es dann den Psychofilter. Man stelle sich mal vor, wie das wäre, wenn in einem Film über Homosexualität ein Psychologe beraten würde und dann ein Film dabei heraus käme, in dem ein heterosexueller Junge irgendwann darauf besteht, schwul leben zu wollen und das dann als Film über Schwulsein vermarktet würde. Da wäre was los.


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#6
23.04.2015
20:23:34


(-13, 15 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


Ich find's irgendwie schade, wenn so attraktive junge Männer wie Jannik Schümann sich Frauenkleider anziehen. Stehe ich gar nicht drauf. Vermute mal, dass das die große Mehrheit unserer Community nicht anders sieht


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#7
23.04.2015
20:36:22


(+8, 10 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Dont_talk_about


Was soll das jetzt hier ?

Den Artikel nicht gelesen ?

Den Film nicht verstanden ?

Nicht begriffen das Jannik Schümann ein SCHAUSPIELER ist der eine Rolle verkörpert ?

Ganz so wie Du, der hier den Vorzeige-Hetero unter den Schrankschwestern abgibt !

Unfaßbar..


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#8
23.04.2015
22:09:17


(-1, 3 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Robby69


Ich weiß ich wiederhole mich....
Mit Ironie hast du es nicht so oder
Zudem ich eigentlich ganz off topic rein gar nichts zu Transsexuellen gesagt habe.


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#9
23.04.2015
22:45:59


(+6, 8 Votes)

Von Ranking
Antwort zu Kommentar #6 von Dont_talk_about


Einer der blödesten Kommentare seit langem. Und das will was heißen.


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#10
23.04.2015
23:01:59


(+6, 8 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #9 von Ranking


Das ist nix neues... da gab es noch Blöderes...


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