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Einzelkommentar zu:
"Der Bürger im Staat" gegen Homophobie und Sexismus


#9 LinguistAnonym
  • 28.04.2015, 07:40h
  • Antwort auf #6 von VeganBear
  • @ Vegan Bear:

    Ich habe auch niemals Sprache als geschlossenes System bezeichnet. Und auch nie behauptet, dass sie rein logischen Regeln zu folgen hat.

    Praktischen Regeln schon, denn Sprache ist in erster Linie Sprachpraxis.

    Es ist richtig, dass eine Sprache das Denken und Handeln maßgeblich beeinflusst. (Auch wenn da viel Blödsinn geschrieben wird, wie das Ammenmärchen, Inuit hätten 50 verschiedene Wörter für Schnee.) Aber nur weil jemand Binnen-Majuskeln und ähnliche lesefeindliche Dinge benutzt, wird er noch lange niemand, der Frauen als gleich ansieht oder auch nur juristisch gleichstellt.

    Da ich außer Linguistik auch Philosophie und Soziologie studiert habe (wenn man in der Linguistik mehr als nur Grammatik machen will, muss man das auch schon fast), weiß ich sehr wohl um die ganzen Dimensionen, aber ich wollte hier nicht eine 100-seitige, wissenschaftliche Erörterung aller Aspekte durchführen, sondern nur ein paar Denkanregungen.

    Nochmal:
    das grammatische Geschlecht hat nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun. Und meine Beispiele sollen das nur belegen.
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