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  • 28.04.2015           31      Teilen:   |

Nach Unterstützung von Homo-Gegnern

New York: LGBT-Aktivisten protestieren gegen Gay-Hotel

Artikelbild
Dieses Bild des schwulen Unternehmers Mati Weiderpass und des republikanischen Homo-Hassers Ted Cruz sorgte für Aufruhr

Eines der luxuriösesten Gay-Hotels der Welt erlebt eine massive Protestwelle, weil die schwulen Hotelchefs einen Empfang für den Republikaner Ted Cruz abgehalten haben, einem der lautstärksten Homo-Gegner.

Über 100 Menschen haben am Montag vor dem "Out NYC Hotel" in der 42. Straße von Manhattan protestiert und zum Boykott des Luxus-Hotels aufgerufen. Auch in mehreren sozialen Netzwerken protestieren LGBT-Aktivisten gegen das Hotel. Eine Boykott-Seite auf Facebook hat bereits über 10.000 Fans.

Grund ist ein Treffen der schwulen Hotelbesitzer Mati Weiderpass and Ian Reisner mit den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz, der Antidiskriminierungsgesetze abschaffen und Homo-Paaren das Ehe-Recht wieder entziehen will.

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Empfang im Penthouse

Protest vor dem Hotel in Manhattan
Protest vor dem Hotel in Manhattan

Die Auseinandersetzung begann, als Weiderpass vergangenen Mittwoch ein Bild auf seiner Facebook-Seite postete, das ihn in seiner Penthouse-Wohnung in Manhattan an der Seite von Ted Cruz zeigt. Bei dem Empfang waren gut ein Dutzend Gäste anwesend. Geschäftspartner Reisner, der früher auch privat mit Weiderpass liiert gewesen war, erklärte nach dem Gespräch lobend, dass Cruz während des Treffens gesagt habe, dass er es akzeptieren würde, wenn seine Tochter lesbisch wäre.

Im derzeit anlaufenden Wahlkampf gilt Cruz allerdings selbst unter den republikanischen Kandidaten als einer der schärfsten Homo-Gegner. Der Senator aus Texas erklärte etwa, dass Gleichstellungsbefürworter einen "Dschihad" gegen Christen durchführten. Demokraten, die sich für die Ehe-Öffnung einsetzten, bezeichnete er bei einer Wahlkampfrede am Wochenende in Iowa als "Faschisten".

Reisner: Ich wusste nichts von Cruz' Positionen

Multimillionär Ian Reisner ist jetzt "schockiert und sauer" über die Positionen von Ted Cruz
Multimillionär Ian Reisner ist jetzt "schockiert und sauer" über die Positionen von Ted Cruz

Seit mehreren Tagen versuchen die auch in der LGBT-Szene aktiven Hotelbesitzer, dem über sie hereinbrechenden Shitstorm entgegenzuwirken. So erklärte Ian Reisner auf seiner Facebook-Seite, dass er nichts von Cruz' Positionen zu LGBT-Themen gewusst habe: "Ich habe einem furchtbaren Fehler gemacht. Ich war ignorant, naiv und habe viel zu schnell eine Anfrage akzeptiert, ein Abendessen mit Cruz in meinem Heim zu veranstalten. Dabei habe ich nicht alle seine Positionen über Homo-Rechte recherchiert."

Reiser gab an, er habe sich nun informiert und sei "schockiert und sauer" über Cruz' Positionen. "Ich entschuldige mich von ganzem Herzen bei der Gay-Community und bei Freunden, Familie, Partnern, Kunden und Angestellten". Reisner gehört neben einem Nachtclub nahe dem Times Square auch eine Reihe von schwul-lesbischen Betrieben auf Fire Island.

Auch Cruz ging in einer Pressemitteilung auf das Treffen ein. Der 44-Jährige beruhigte darin seine erzkonservativen Anhänger, die sich offenbar fragten, ob ihr Idol plötzlich mit Homosexuellen gemeinsame Sache mache: "Die Hauptthemen bei diesem Treffen waren die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und Amerikas Verpflichtung, an der Seite Israels zu stehen", so Cruz. "Als ich über das Thema Ehe befragt wurde, habe ich klar gesagt, was jeder im Raum schon wusste: Dass ich die gleichgeschlechtliche Ehe ablehne und die traditionelle Ehe unterstütze." (dk)

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Tags: new york, ian reisner, mati weiderpass
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Reaktionen zu "New York: LGBT-Aktivisten protestieren gegen Gay-Hotel"


 31 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
28.04.2015
12:40:08


(+10, 12 Votes)

Von XDAS


Vollkommen richtig!

Es kann nicht sein, dass man unser Geld haben will und an uns reich wird, aber dann fanatischen Homohassern ein Forum bietet.

Dann muss man sich eben auch mal vorher informieren, wem man da ein Podium bietet...


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#2
28.04.2015
13:07:44
Via Handy


(-14, 18 Votes)

Von Samuel


Die LGBT-Bewegung wird immer mehr zu einem Verein von Heulsusen, die jeden wegmobben wollen, der nicht einhundertprozentig ihrer Meinung ist.


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#3
28.04.2015
14:05:55


(+14, 14 Votes)

Von Corvin77
Antwort zu Kommentar #2 von Samuel


Unsinn, wir kritisieren nur Personen, die Leuten ein Podium bieten, die sich gegen die Menschenrechte, gegen die Akzeptanz der Diversität und gegen soziale Inklusion äußern. Das ist unser Menschenrecht und hat nichts mit Heulsusen zu tun. Schlimm wäre es, wenn weiterhin alles kritiklos hingenommen werden würde, wie bspw. Dein Kommentar!


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#4
28.04.2015
14:47:36


(+13, 13 Votes)

Von Loren
Aus Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)
Mitglied seit 02.11.2013
Antwort zu Kommentar #2 von Samuel


Heulsusen? Ich habe eher den Eindruck, dass Mr. Reisner wegen des kämpferischen Protests Krokodilstränchen vergießt. Wer sich mit homophoben Hetzern gemein macht, muss mit Gegenwehr rechnen. Gut so. Wer das derart kritisiert, zeigt eine weinerliche Empfindlichkeit angesichts der eben nicht so harmonischen gesellschaftlchen Realität. Ich hoffe, du hast ein Taschentuch zur Hand.


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#5
28.04.2015
14:59:12


(+6, 12 Votes)

Von ach was


" "Die Hauptthemen bei diesem Treffen waren die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und Amerikas Verpflichtung, an der Seite Israels zu stehen", so Cruz. ""

Vielleicht sollte sich Frau Merkel zum Thema Lauschangriffe und Wirtschaftsspionage der NSA mal zu solchen Treffen einladen lassen?


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#6
28.04.2015
15:47:00


(-9, 13 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


So what ?


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#7
28.04.2015
16:02:05


(+4, 6 Votes)

Von Patroklos
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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!


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#8
28.04.2015
17:34:52
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von LedErich
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Warum konsultiert ein Republikaner einen Homo-Unternehmer zu Sicherheitspolitik?
Warum wundert sich der LGBT-Unternehmer nicht darüber?
Warum wundert der sich nicht sowieso, wenn ein REPUBLIKANER sich mit ihm treffen will?
Wie kann man, wenn man sein Geschäft derart auf LGBT-Klientel aufbaut, sich nicht für die aktuelle politische Diskussion zum Thema interessieren?
Der ist ja genauso dämlich wie Mr. Barilla und die Waldmeister aus dem Allgäu!


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#9
28.04.2015
17:39:05


(+5, 7 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von Dont_talk_about


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#10
28.04.2015
17:42:56


(+6, 6 Votes)

Von tja*
Antwort zu Kommentar #8 von LedErich


Armani, D&G,...


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