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  • 29.04.2015           4      Teilen:   |

Nur die AfD stimmte dagegen

Schwerin setzt Zeichen gegen Homophobie

Artikelbild
Von der Stadt der Bundesgartenschau zur Stadt gegen Homophobie: Schwerin

Die Schweriner Stadtvertretung hat am Montag den Beitritt der Landeshauptstadt zum Netzwerk gegen Homophobie Mecklenburg-Vorpommern beschlossen.

Der interfraktionelle Antrag von CDU, Linkspartei, SPD und Grünen sowie der Einzelstadtvertreterin Anita Gröger (Aktion Stadt und Kulturschutz) wurde mit nur zwei Gegenstimmen der AfD und zwei Enthaltungen angenommen. Die Gleichstellungsbeauftragte soll die Stadt künftig im Netzwerk vertreten.

"Homophobie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht tatenlos hingenommen werden kann", hieß es in der Begründung des Antrags (PDF). "Ihr entgegenzutreten, ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Denn Homophobie ist ein Angriff auf die Grundwerte der demokratischen Gesellschaft."

Schwerin ist die erste Kommune in Mecklenburg-Vorpommern, die dem landesweiten Netzwerk offiziell beitreten will. "Wir hoffen, dass alle Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern folgen werden", erklärte Roy Rietentidt, Vorstand des LSVD-Landesverbandes "Gaymeinsam" e.V. Hierzu sollen in den kommenden Wochen Gespräche geführt werden.

Bisherige Mitglieder des Netzwerkes gegen Homophobie Mecklenburg-Vorpommern sind neben zahlreichen LGBT-Organisationen das Sozial- und Bildungsministerium des Landes, die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und Linken, der FDP-Landesverband, die Aids-Hilfe Westmecklenburg, der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung, die Opferberatung LOBBI e.V. sowie die Schule der Künste in Schwerin. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage des Netzwerks gegen Homophobie Mecklenburg-Vorpommern
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Tags: schwerin, netzwerk gegen homophobie, mecklemburg-vorpommern
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Reaktionen zu "Schwerin setzt Zeichen gegen Homophobie"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
29.04.2015
07:47:35
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von Alex


"Nur AfD stimmte dagegen"

Dazu braucht man wohl nichts mehr zu sagen...


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#2
29.04.2015
08:03:38


(+3, 5 Votes)

Von stromboli
Aus berlin (Berlin)
Mitglied seit 01.05.2008
Antwort zu Kommentar #1 von Alex


warte warte nur ein weilchen, bald kommt der ilg auch zu dir,
mit den afp-parteileichen macht er homophobe musike hier


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#3
29.04.2015
09:49:43


(+3, 3 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Das sind gute Neuigkeiten - bitte mehr Beitritt zu solchen Bündnissen!!!


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#4
29.04.2015
14:01:19


(+4, 6 Votes)

Von thorium222
Aus Mr (Hessen)
Mitglied seit 10.02.2011


Als Schwuler für die AFD zu stimmen, ist schon kein Stockholm-Syndrom mehr, sondern erweiterter Suizid.


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