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Nur die AfD stimmte dagegen

Schwerin setzt Zeichen gegen Homophobie


Von der Stadt der Bundesgartenschau zur Stadt gegen Homophobie: Schwerin

Die Schweriner Stadtvertretung hat am Montag den Beitritt der Landeshauptstadt zum Netzwerk gegen Homophobie Mecklenburg-Vorpommern beschlossen.

Der interfraktionelle Antrag von CDU, Linkspartei, SPD und Grünen sowie der Einzelstadtvertreterin Anita Gröger (Aktion Stadt und Kulturschutz) wurde mit nur zwei Gegenstimmen der AfD und zwei Enthaltungen angenommen. Die Gleichstellungsbeauftragte soll die Stadt künftig im Netzwerk vertreten.

"Homophobie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nicht tatenlos hingenommen werden kann", hieß es in der Begründung des Antrags (PDF). "Ihr entgegenzutreten, ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Denn Homophobie ist ein Angriff auf die Grundwerte der demokratischen Gesellschaft."

Schwerin ist die erste Kommune in Mecklenburg-Vorpommern, die dem landesweiten Netzwerk offiziell beitreten will. "Wir hoffen, dass alle Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern folgen werden", erklärte Roy Rietentidt, Vorstand des LSVD-Landesverbandes "Gaymeinsam" e.V. Hierzu sollen in den kommenden Wochen Gespräche geführt werden.

Bisherige Mitglieder des Netzwerkes gegen Homophobie Mecklenburg-Vorpommern sind neben zahlreichen LGBT-Organisationen das Sozial- und Bildungsministerium des Landes, die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und Linken, der FDP-Landesverband, die Aids-Hilfe Westmecklenburg, der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung, die Opferberatung LOBBI e.V. sowie die Schule der Künste in Schwerin. (cw)



#1 AlexAnonym
#2 stromboliProfil
#3 Patroklos
#4 thorium222Profil
  • 29.04.2015, 14:01hMr
  • Als Schwuler für die AFD zu stimmen, ist schon kein Stockholm-Syndrom mehr, sondern erweiterter Suizid.
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