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Kommentare zu:
EU: Blutspendeverbot für Schwule kann rechtens sein


#111 Harry1972Profil
  • 01.05.2015, 20:39hBad Oeynhausen
  • Wenn man nicht einmal weiss, wieviele Männer es gibt, die Sex mit anderen Männern haben, wie zum Henker kommen dann diese Rechnungen zustande?
    100 mal höher oder 200 Mal höher...

    Selbst wenn... es wird ja nicht bemängelt, daß Menschen vom Blutspenden ausgeschlossen werden, die ein riskantes Sexualverhalten haben sondern daß schwulen Männern generell ein riskantes Sexualverhalten unterstellt wird.

    Das oberste EU-Gericht hat den Ball quasi nur zurückgespielt, statt klar zu sagen, daß die bisherige Praxis diskriminierend ist.
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#112 David77Anonym
  • 01.05.2015, 20:47h
  • Antwort auf #106 von Maiglöckchen
  • Ich finde die Aussage über das erhöhte Risiko völlig verzerrt und gerade im Einzelfall, wo man individuell und nicht pauschal urteilen sollte, fatal.
    Die Aussage impliziert, dass das Risiko generell exorbitant höher ist, egal ob geschützt oder ungeschützt (auch wenn klar ist, wie es gemeint ist), während der Heterosexuelle generell ungefährdet ist, auch wenn er kein Gummi benutzt.

    Man kann doch nicht sagen, dass ein Schwuler bei Safer Sex ein höheres Risiko eingeht, als der Heterosexuelle, der nie ein Gummi benutzt.

    Es darf nicht sein, dass wie im Fall in Schottland einfach pauschalisiert und eine lebensrettende Spende verweigert wird.
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#113 seb1983
  • 01.05.2015, 20:49h
  • Antwort auf #106 von Maiglöckchen
  • Na so viel mit Glück hat das auch nicht zu tun, wenn du mal auf schwarzafrikanische Länder guckst wo wirklich immer ohne Gummi gepoppt wird, teils weil einfach keine da sind, teils weil es die Kirche verbietet, teils weil es den Männern egal ist und Frauen keine Rechte haben, dann siehst du wie sich enorm große Teile der Bevölkerung anstecken können.
    Dort ist HIV ein gigantisches Problem und nicht auf eine kleine Minderheit beschränkt, wobei in Europa die Fallzahlen generell vergleichsweise harmlos sind.

    Es kommt auf die Ausbreitungsbedingungen an. Und die sind eben in den afrikanischen Ländern und unter Schwulen am besten während etwa arabische Länder mit ihrer extrem restriktiven Sexualpolitik quasi gar nicht betroffen sind.
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#114 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 01.05.2015, 21:09h
  • Antwort auf #101 von Robby69
  • "weil diese Krankheitsfälle nicht in den "offiziellen" Berichten stehen."

    Dank den scheiß konservativen Ar..ö..er.
    Die wettern gegen Sexuelle Rissikogruppen, machen aber regen Gebrauch von diesen. Und wenn eine Prostituierte sogar schwanger wird, ist es Ihr Problem undwird wie eine heiße Kartoffel Ihrem Schicksahl überlassen, pfui ihr konservativen Ar...er.
    Und wenn ich dann sollche scheinheilige Kommentare von scheinheiligen heteros hier lese, dann könnte ich ein paar Backfeiffen austeilen.
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#115 TheDadProfil
  • 01.05.2015, 21:13hHannover
  • Antwort auf #94 von seb1983
  • ""Bei allem hat es die tatsächlich eher kleine schwule Szene geschafft sich an der 10 mal größeren "Heten-Szene" vorbeizuschieben.""..

    Das ist doch Quatsch !

    Wenn 100 Schwule im Jahr einen Tripper haben, und demgegenüber 1.000 Heten, weil die Heten-Szenerie 10 Mal größer ist, dann "schraubt" sich hier niemand an irgendwem vorbei..

    Die Gruppe der Promiskuitiven ist nicht einmal mit der Gruppe der Schwulen und Bi-Sexuellen Männer identisch, die sich ständig irgendetwas holen, weil diese nur eine Unter-Gruppe innerhalb der MSM bilden..

    Und beide Gruppen zusammen haben nur SEHR KLEINE Schnittstellen zu der Gruppe von Schwulen und Bi-Sexuellen Männern, die Blut spenden würden, es aber gar nicht dürfen..

    Demgegenüber werden Jahr für Jahr zwischen 140 und 400 Blutspenden verworfen OBWOHL sie NICHT aus dieser Gruppe stammen !

    Wie weit würde die Anzahl zu verwerfender Spenden ansteigen können, wenn man Schwule und Bi-Männer zuließe ?

    Vielleicht 15 bis 40 Blutspenden pro Jahr mehr..

    Und dafür verzichtet man auf Tausende gesunde Spender ?

    Das ist absurd !

    Eine gruppenbezogene Diskriminerung bleibt eine solche, auch wenn hier VERMEINTLICH "gute Gründe" vorliegen würden..

    Und genau das hat der EuGH deutlich formuliert..

    Es müssen umgehend andere Regeln her..
    Das wird seit Jahren gefordert..

    Und seit Jahren hört und liest man immer wieder den gleichen Mumpitz über Schwule und Bi´s..

    ""Vereinfachen wir mal ohne Kinder, Rentner etc:
    80mio Deutsche, davon 40 mio Männer, davon 4mio Schwule.
    Heißt 2/3 aller HIV Infektionen fallen innerhalb dieser 4mio an, 1/3 innerhalb der restlichen 76mio.""..

    Den Blödsinn haben wir hier schon mehrfach diskutiert..

    Die Gruppe derer die sich eine Infektion holen könnten ist nicht 76 Mio groß, weil sie insgesamt nicht 80 Mio groß ist..
    Sie ist nicht einmal halb so groß, weil sehr viele Heten, Kinder und sehr viele Rentner gar keinen Sex außerhalb ihrer Wohnung haben..

    Und die Alterspyramide produziert immer mehr ältere Menschen, darunter auch jede Menge LBGTTIQ´s die gesund in´s Alter übergehen..

    Die so genannte Referenz-Gruppe kann insgesamt nur um die 35 Mio Bürger betragen, und davon sind 17 Mio Männer, davon wiederum 4 Mio Schwule, und noch einmal 6 Mio Bi-Sexuelle..

    Zusätzlich kommen annähernd 10 % der Infektionen über die Zuwanderung herein..
    Übrigens überwiegend Heten aus Afrikanischen Ländern..
    Des weiteren entfallen immer noch fast 15 % der Neu-Infektionen auf IV-Drogen-Gebraucher..

    Die Neu-Infektions-Raten stagnieren relativ stabil bei um die 1.100 pro Jahr, und selbst wenn davon "nur" ein Drittel auf die Heten-Gruppe entfielen, was eben nicht stimmt, ist der Unterschied zu den 2/3 der MSM lange nicht so bedrohlich, wie hier die Blutspende-Dienste weiß machen wollten, weil sich die Gruppen der Promiskuitiven und der Spende-Willigen nicht decken, sondern sehr kleine Schnittmengen bilden..
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#116 hugo1970Ehemaliges Profil
#117 hugo1970Ehemaliges Profil
#118 TheDadProfil
  • 01.05.2015, 22:08hHannover
  • Antwort auf #107 von Maiglöckchen
  • Wer wissen will wie strukturelle Diskriminierung funktioniert kicke im Link der Süddeutschen auf den Fragebogen ( STAND 13.01.2015 ! ), und besehe sich die Frage 16 :

    ""16.
    Über den Sexualverkehr können Infektionen, wie z.B. HIV oder Hepatitis, übertragen werden. Direkt nach der Ansteckung mit HIV und/oder Hepatitis kann ein Spender ohne es zu wissen infiziert sein und durch sein Blut den Empfänger der Spende anstecken.
    Leider können Labortests eine Infektion zum Teil erst bis zu 4 Monate nach der Ansteckung nachweisen.
    Daher schützen Sie mit Ihrer ehrlichen Antwort die Empfänger Ihrer Spende.

    Hatten Sie in den letzten 4 Monaten Sexualverkehr
    ? mit einer neuen
    Partnerin / einem neuen Partner?
    ? mit einer Person, die eine schwere Infektionskrankheit (z.B. AIDS oder Hepatitis) hat oder haben könnte?
    ? für den Sie Geld oder andere Leistungen
    (Unterkunft, Drogen) bezahlt haben?
    ? Nur für Frauen: mit einem bisexuellen Mann?
    ? ja ? nein

    ? Haben Sie schon einmal Geld oder andere Leistungen für Sexualverkehr erhalten?
    ? Nur für Männer : Hatten Sie schon einmal Sexualverkehr mit einem anderen Mann?
    ? ja ? nein""..

    Während für Frauen also eine Karenzzeit von 4 Monaten genügt, nachdem sie mit einem Bi-Sexuellen Mann geschlafen hat, gibt es diese Frage für Männer gleich überhaupt nicht..

    Es wird NUR gefragt, ob man JEMALS Sex mit einem Mann hatte..

    Wer das nicht als diskriminierend erkennt, hat mMn ein Problem mit den Tatsachen..
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#119 seb1983
  • 01.05.2015, 22:20h
  • Antwort auf #115 von TheDad
  • Hase....
    Ich sagte doch vereinfachen wir mal.

    Wenn du nun Renter, Kinder etc rauskürzt dann musst du es gleichmäßig bei allen machen, schwule Kinder, schwule Rentner Homos und Heteros, wenn du aber bei 16mio Männern weiterhin 4mio zu Schwulen machst, also über 20% heißt jeder 5te, dazu 6mio Bi, also 35%, dann lässt sich die Sache natürlich etwas schönen und du kommst bei 55% zufällig genau auf die 2/3 MSM Ansteckungen.

    Dein Tripper Beispiel ist leider falsch herum, hier mal Syphilis:

    m-maenner.de/2015/01/droht-neue-globale-gesundheitskrise/

    Es wären also eher 1000 Tripper bei MSM und 50 bei Heten.
    Und das ist weit vorbei geschraubt.
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#120 TheDadProfil
  • 01.05.2015, 23:15hHannover
  • Antwort auf #119 von seb1983
  • ""Wenn du nun Renter, Kinder etc rauskürzt dann musst du es gleichmäßig bei allen machen, schwule Kinder, schwule Rentner Homos und Heteros, ""..

    Unsinn..
    Kinder haben keinen Sex !

    Außer sie werden missbraucht, was ich nicht als Sex bezeichnen will..

    Die wenigen anderen Fälle in denen Kinder schon Sex haben unterliegen nicht der Promiskuitivität innerhalb von Szenen, sondern höchstens innerhalb ihrer Peer-Groups..

    Jugendliche kann man in Heten und LGBTTIQ´s einteilen, aber die haben nur marginal außerhalb ihrer Peer-Groups überhaupt Sex, und deshalb nehme ich hier ALLE Jugendlichen raus..
    Vor allem dürfen die erst mit 18 Jahren Blut spenden..

    Bei Rentnern gilt ähnliches, mit 55 oder 60 ist für die meisten Schluß mit Spenden, obwohl es keine offizielle Altersobergrenze mehr gibt, nachdem sehr viele schon über den Fragebogen aussortiert wurden, weil sie Medikamente nehmen müssen..
    Dazu kommen mindestens 2 Mio Menschen die Blutspenden aus "religiösen Gründen" ablehnen..
    Diese großen Gruppen sind für Blutspenden als Spender nicht relevant !

    Die Gruppe um die es sich handelt sind zwischen 18 und 50/55 Jahre alt, Single, und davon gibt es nicht mehr als 35 Mio insgesamt..

    Das ist die Referenz-Gruppe über die man reden muß..

    Und natürlich sind dort 4 Mio Schwule und 6 Mio Bi-Männer versammelt, denn wir sind nicht nur 4 Mio Schwule insgesamt, das ist Unfug..

    Vor allem mußt Du hier aus der Gruppe der Heten auch noch die Lesben abziehen..
    Wie viele gibt´s davon ?
    Auch an die 4 Mio ?
    Dann bist Du bei einer völlig anderen Betrachtung angelangt, als bei dieser unsinnigen Behauptung, innerhalb der 4 Mio Schwulen würden sich 2/3 aller Infektionen abspielen..
    Da wird mit Proportionen und vor allem mit Prozenten GESPIELT um vorzugauckeln, Schwule seien eine Gefahr für Blutspenden..

    Das war schon immer Unsinn, und wird auch immer Unsinn bleiben..
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