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Ein ermutigendes Zeichen aus Russland: Zwar bleiben CSDs im Putin-Reich verboten, doch bei der Sankt Petersburger Großdemonstration zum 1. Mai wurden Regenbogenfahnen und schwul-lesbische Transparente geduldet – trotz des landesweiten Gesetzes gegen Homo-"Propaganda".

Bereits zum fünften Mal gab es in diesem Jahr den queeren "Regenbogen-Block" mit rund 600 Teilnehmern in dem traditionellen Marsch von Gewerkschaften, Oppositionsparteien und sozialen Bewegungen, an dem sich insgesamt über 90.000 Menschen beteiligten.



"Weg mit Homophobie" oder "Schluss mit der Diskriminierung aufgrund der geschlechtlichen und sexuellen Orientierung", war auf Plakaten und Transparenten zu lesen – mitten auf dem Newski-Prospekt in der historischen Innenstadt von Sankt Petersburg. Viele Demonstranten schwenken Regenbogenfahnen, selbst ein rosa Pappmaschee-Panzer rollte mit.



Das alles sehr zum Missfallen des Sankt Petersburger Stadt-Abgeordneten Vitali Milonow, der am Rande der Mai-Demo heftig pöbelte: "Verhaftet sie! Haut ab! Pädophile! Prostituierte! Schwuchteln! Ich bin Russe! Wir werden euch auslöschen!", schrie der Erfinder des regionalen Gesetzes gegen Homo-"Propaganda".

Das Schönste: In einem Video ist zu sehen, wie selbst Polizisten die mehrfache Aufforderung Milonows ignorierten, gegen den Regenbogen-Block einzuschreiten. (cw)

Fotos: Vmeste Koalition für zivile Gleichberechtigung



#1 hugo1970Profil
  • 02.05.2015, 12:22hPyrbaum
  • Noch ist Russland nicht komplett verloren an die ewiggestrigen, politischen, religiösen fundamentalisten.
    Da ist die komplette demokratisch Westliche Welt gefragt, die muß nicht nur harte staatliche Sanktionen beschließen sondern sie auch riguros durchsetzen.
    Die russische politik und religion muß endlich entmachtet werden und deshalb müßen nicht staatliche/religiös Hilfsorganisationen von anderen westlichen nicht staatlichen/religiösen Hilfsorganisationen unterstützt werden.
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#3 RobinAnonym
#5 PappmascheeAnonym
#6 filmwochenAnonym
#7 trustAnonym
#8 mutter courageAnonym
  • 03.05.2015, 21:39h
  • Antwort auf #3 von Robin
  • "Bereits zum fünften Mal gab es in diesem Jahr den queeren "Regenbogen-Block" mit rund 600 Teilnehmern in dem traditionellen Marsch von Gewerkschaften, Oppositionsparteien und sozialen Bewegungen, an dem sich insgesamt über 90.000 Menschen beteiligten."
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#9 big bimm bammAnonym